Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2026 · Market Signal · Quelle: Handelsblatt Media Group · Relevanz: 4/5
Holtzbrinck Media formiert neue Geschäftsführung ab 2027
Zum 1. Januar 2027 übernehmen Andrea Wasmuth, Sebastian Christensen und Stefan Buhr die Geschäftsführung von Holtzbrinck Media. Andrea Wasmuth, derzeitige Vorsitzende der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group und von DvH Medien, wird den Vorsitz der neuen Führung übernehmen. An ihrer Seite stehen Sebastian Christensen, ebenfalls Geschäftsführer der Handelsblatt Media Group, sowie Stefan Buhr, Geschäftsführer der Tagesspiegel Gruppe. Mit dieser hochkarätigen Neubesetzung bündelt die Verlagsgruppe profunde Management-Expertise aus namhaften Medienhäusern, um die strategische Ausrichtung und digitale Transformation im Bereich Media erfolgreich voranzutreiben und den veränderten Marktbedingungen im dynamischen Wettbewerbsumfeld konsequent zu begegnen.
Die Neubesetzung der Führungsspitze mit erfahrenen Medienmanagern unterstreicht den strategischen Anspruch der Verlagsgruppe, ihre Marktposition im Zuge der digitalen Transformation nachhaltig zu stärken und zukunftsfähig auszurichten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Führungswechsel bei Holtzbrinck Media zum 1. Januar 2027
- Andrea Wasmuth übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung
- Sebastian Christensen und Stefan Buhr vervollständigen das neue Führungstrio
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Holtzbrinck Media benennt Führungstrio für neue Verlagsgruppe
Die Führungsspitze für die neu formierte, integrierte Verlagsgruppe Holtzbrinck Media steht fest. Die aus der Fusion von Handelsblatt Media Group, Tagesspiegel-Gruppe und Dieter von Holtzbrinck Medien hervorgehende Organisation startet am 1. Januar 2027. Andrea Wasmuth, zuvor Chefin des Handelsblatts, übernimmt den Vorsitz des Managementtrios, unterstützt von Sebastian Christensen und Stefan Buhr. Christensen, seit 2023 Geschäftsführer beim Handelsblatt, und Buhr, seit April 2025 Geschäftsführer des Tagesspiegels, bringen komplementäre Expertise ein. Nicolas Köhn, Co-Geschäftsführer des Tagesspiegels, verlässt das Unternehmen zum Jahresende nach erfolgreicher digitaler Wachstumsphase, in der die Abonnements von Tagesspiegel Plus von rund 30.000 auf über 50.000 gesteigert wurden. Das neue Team will die Kräfte für ein modernes Medienhaus bündeln, nachdem Verleger Dieter von Holtzbrinck die Konsolidierung seiner Beteiligungen und den Verkauf seiner 50-Prozent-Anteile an der 'Zeit' beschlossen hatte.
Wasmuth bündelt Dieter von Holtzbrincks Medien-Reich zu Holtzbrinck Media
Die Handelsblatt Media Group, der Tagesspiegel Verlag und die Muttergesellschaft Dieter von Holtzbrinck Medien werden zum 1. Januar 2027 in einer integrierten Gruppe namens Holtzbrinck Media zusammengelegt. Andrea Wasmuth, die bereits als CEO von Dieter von Holtzbrinck Medien und der Handelsblatt Media Group fungiert, übernimmt die Leitung der Neuorganisation. Die eigenständigen Redaktionen von Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Tagesspiegel und Fach-Briefings bleiben unabhängig, während bereichsübergreifende Services konsolidiert werden. 'Die Zeit' wird nicht Teil der neuen Gruppe, da Dieter von Holtzbrinck ankündigte, seinen 50-Prozent-Anteil an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck zu übertragen. Die neue Struktur sieht Investitionen in Technology, digitale Produkte, Events, Communities, Verticals und KI-gestützte Angebote vor und erwartet den Aufbau neuer Stellen im mittleren doppelten Bereich.
Holtzbrinck Media plant Zukäufe und Marktkonsolidierung
Zum 1. Januar 2027 bündeln die Handelsblatt Media Group, der Tagesspiegel Verlag und DvH Medien ihre Kräfte in einem neuen, von Dieter von Holtzbrinck angeführten Verlag unter dem Dach von Holtzbrinck Media. Die designierte CEO Andrea Wasmuth kündigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung an, dass das neue Unternehmen aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und skalieren möchte. Geplant sind Investitionen in Events, Communities, Verticals, digitale Produkte sowie KI-gestützte Angebote. Zukäufe werden insbesondere in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Verticals und Newsletters ins Auge gefasst, wobei der geografische Fokus auf der DACH-Region liegt. Eine Zusammenlegung der Redaktionen schloss Wasmuth aus, um die redaktionelle Vielfalt zu wahren. Das Unternehmen kalkuliert mit einem Umsatz von rund 300 Millionen Euro, etwa 1.500 Mitarbeitern und Standorten in Düsseldorf und Berlin. Der Bericht erschien zuerst beim MEEDIA-Schwestertitel kress.
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