Beobachtetes Signal · 24. Sept. 2026 · Market Signal · Quelle: Emplifi · Relevanz: 3/5
Emplifi und Semrush: 66 % der Konsumenten nutzen KI für Produktrecherchen
Ein neuer gemeinsamer Report von Emplifi und Semrush zeigt, wie Künstliche Intelligenz, Social Media und die klassische Suche die moderne Customer Journey und den Path to Purchase grundlegend transformieren. Demnach haben bereits 66 % der Verbraucher KI-Tools eingesetzt, um nach Produkten zu suchen oder Geschenkideen zu entdecken. Zudem verzeichnete der E-Commerce-Sektor einen massiven Anstieg der Werbeausgaben: Die Ad Spends für Social Media kletterten um 70 %, da Marken durch optimierte Kampagnen eine höhere Effizienz pro investiertem Dollar erzielen konnten. Parallel dazu kündigte Emplifi einen gemeinsamen Auftritt mit der Restaurantkette P.F. Chang's auf dem anstehenden North American Marketing Leadership Summit an, um praxisnahe Strategien für modernes Konsumenten-Engagement und datengetriebenes Marketing im Omni-Channel-Umfeld vorzustellen.
Die wachsende Relevanz von KI-Tools in der Search- und Discovery-Phase erfordert von Marken eine Neuausrichtung ihrer SEO- und Performance-Marketing-Strategien entlang des gesamten Trichters.
Marktsignale zu Emplifi in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 66 % der Konsumenten setzen laut Emplifi und Semrush KI für Produktrecherchen und Geschenkideen ein.
- E-Commerce Ad Spend auf Social-Media-Plattformen verzeichnete ein signifikantes Wachstum von 70 % bei steigendem ROI.
- Der Path to Purchase verschiebt sich zunehmend durch die Konvergenz von generativer KI, Social Commerce und Search.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Studie: KI-Suche verschiebt Marketing-Budgets in Rekordzeit
Der Branch-Report „AI Search and Discovery: Enterprise Benchmark“, basierend auf einer Befragung von 300 leitenden Marketing-Entscheidern in Großunternehmen, belegt eine rachsane Adaption und Budgetumschichtung hin zur KI-gesteuerten Suche. Die Befragten verzeichnen durch KI-Suche ein Traffic-Wachstum von 15 Prozent im Jahresvergleich, während klassisches SEO um 8 Prozent zulegte; 89 Prozent konstatieren eine verbesserte Marketing-Performance. Für 2026 planen 65 Prozent der Teams, mindestens 25 Prozent ihrer Marketing-Budgets in die KI-Suche zu lenken, wobei 28 Prozent sogar mehr als 50 Prozent ansetzen; 87 Prozent gehen davon aus, innerhalb eines Jahres direkt über KI zu vertreiben. Trotz überwiegend positiver Stimmung verdeutlicht der Report signifikante Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Ergebnisgenauigkeit, Arbeitsmarkteffekten und der langfristigen Wirtschaftlichkeit dieses Kanals.
AI Shopping wird Mainstream: Wichtige Kennzahlen für 2026
Ein MarTech-Bericht aggregiert Marktdaten von 2026 und belegt die rapide Konsumentenadaption von KI-Tools bei der Kaufentscheidung. Zentrale Ergebnisse: 43 % der US-Verbraucher nutzen KI-Assistenten für die Produktrecherche, und 46 % beginnen ihre Customer Journey direkt auf KI-Plattformen. Der durch KI vermittelte Traffic auf Retail-Websites verzeichnete laut Adobe ein explosives Wachstum von 1.200 % im Jahresvergleich – bei gleichzeitig um 31 % höheren Conversion Rates. Zwar verifizieren 86 % der Nutzer KI-Empfehlungen über Drittquellen, doch Prognosen von NielsenIQ zeigen bereits ein enormes Marktpotenzial: Bis 2030 könnten autonome 'Agentic Shoppers' 190 bis 385 Milliarden US-Dollar des US-E-Commerce-Umsatzes ausmachen. Die branchenübergreifende Analyse von Product.ai, L.E.K. Consulting, Gartner und weiteren verdeutlicht den massiven Handlungsdruck für Marketing-, Traffic-, Attributions- und Customer-Experience-Strategien von Händlern und AdTech-Anbietern.
Marketer nutzen KI für Analysen, meiden jedoch autonomes Media Buying
Eine Digiday-Umfrage unter über 100 Marketern belegt die breite Akzeptanz von KI bei risikoarmen Aufgaben wie Datenanalyse und Content Creation, während Vorbehalte beim Media Buying dominieren. Bei KI-gestützten Social-Kampagnen nutzen rund zwei Drittel die Technologie für Datenanalysen und 57 % für die Inhaltserstellung, jedoch nur 32 % für den tatsächlichen Media-Einkauf. Parallel forciert die Agenturbranche M&A-Aktivitäten im Creator- und Gen-Z-Segment: Havas übernimmt die Jugendkultur-Agentur Archrival für Havas Play, während Accenture Song Whalar akquiriert. Plattformseitig plant LinkedIn Monetarisierungs-Tools für Creator bis zum Geschäftsjahr 2027. Zudem kündigte OpenAI eine Datenpartnerschaft mit LiveRamp bezüglich deren Conversion-API-Hub an und verhandelt Berichten zufolge mit NVIDIA über ein Megarechenzentrum in Ohio. Disney beförderte derweil Brette Lipari zum VP of Advertising Sales.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
