Beobachtetes Signal · 10. Okt. 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
YouTube ermöglicht das Verknüpfen von Related Video bei Shorts-Uploads
YouTube-Creators können bei Shorts-Uploads über den Desktop nun direkt ein Related Video einbinden, wie der YouTube Liaison bestätigte. Diese Funktion soll Zuschauern einen besseren Überblick über die Inhalte eines Creators verschaffen und so die Watch Time sowie das Engagement steigern. Die Neuerung gilt auch für mobile Uploads, bei denen solche Verknüpfungen selbst bei der Auswahl eines personalisierten Thumbnail-Rahmens möglich bleiben. Zudem lassen sich Longform-Videos nachträglich mit Shorts verknüpfen. Dieser Schritt ist Teil von YouTubes umfassenderer Strategie zur besseren Vernetzung von Content-Elementen, ergänzt durch Formate wie Prominent- und Content-Links. Flankierend dazu führt YouTube KI-gestützte Editing-Tools wie Dream Screen und die Create App ein, die in direkte Konkurrenz zu CapCut treten könnten. Diese Produktupdates unterstreichen die kontinuierlichen Bemühungen, das Content-Interlinking und die Creator Tooling-Infrastruktur im gesamten YouTube-Ökosystem zu optimieren.
Wichtiges Plattform-Feature zur Integration von Related Video-Verknüpfungen in YouTube Shorts mit direktem Einfluss auf Creator Engagement und Cross-Content-Linking.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Shorts-Desktop-Upload unterstützt nun das Hinzufügen eines Related Video direkt im Upload-Prozess.
- Die Einbindung von Related Videos ist ebenfalls für Uploads via Mobile verfügbar.
- Creators können Longform-Videos auch nach dem Upload mit Shorts verknüpfen.
- YouTube führt KI-Tools wie Dream Screen und die Create App ein, die mit CapCut konkurrieren könnten.
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YouTube Shorts erhalten bald Brand Links und KI-Drafts
Zwei bedeutende Updates stehen für YouTube Shorts bevor. Brand Links ermöglichen es Creators zukünftig, auf externe Marken-Websites zu verlinken; bisherige Links verwiesen ausschließlich auf YouTube-Inhalte. Ein Testlauf ist für dieses Jahr angesetzt, die vollständige Einführung folgt 2026. Das zweite Feature, Edit with AI, generiert KI-gestützte Content-Ideen und erstellt automatisch Shorts aus der Camera Roll der Creators. Dabei stehen verschiedene Editing-Stile sowie Sprachausgaben auf Englisch und Hindi zur Verfügung. Die Funktion wird in den kommenden Monaten für Shorts und die Create-App ausgerollt. Ähnliche KI-gestützte Content-Vorschläge existieren bereits im Meta-Ökosystem. Diese Neuerungen unterstreichen YouTubes strategischen Fokus auf künstliche Intelligenz und Creator-Monetarisierung, unterstützt durch Zitate von Rene Ritchie (YouTube Liaison) sowie Einblicke zur Creator-Brand-Kollaboration.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Google startet Playground für KI-Prompt-Spielerstellung
Google hat Playground gestartet, eine experimentelle browserbasierte Gaming-Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse eigene Spiele per Text-Prompt zu erstellen, zu spielen und zu teilen. Die Plattform nutzt eine konversationelle Oberfläche, über die Nutzer ihre Spielideen beschreiben können – ausgehend von einer leeren Leinwand, durch Remixen von Starter-Prompts oder mit geführter Unterstützung. Spieler können Physik, Regeln, Charaktere und Umgebungen ändern, indem sie Playground einfach um Änderungen bitten. Google plant die Integration von Unity Spark, um Kreativen Zugang zu fortschrittlicheren Mechaniken, hochauflösenden 3D-Fähigkeiten und der Unity-Laufzeitumgebung zu ermöglichen. Spiele können privat bleiben, per Link geteilt oder in der Playground-Explore-Galerie veröffentlicht werden. Einige Genres unterstützen Multiplayer und Bestenlisten. Playground basiert auf Nutzerbewertungen und Spielaktivität, um Spiele in der Galerie zu präsentieren, und veröffentlichte Spiele werden einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Verfügbar in den USA für Nutzer ab 18 Jahren, mit gestaffeltem Zugang basierend auf der Google One-Mitgliedschaft.
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