Beobachtetes Signal · 2. Nov. 2026 · Analyst Downgrade · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Morgan Stanley stuft Coinbase auf Underweight herab
Morgan Stanley hat Coinbase auf Underweight herabgestuft und das Kursziel von 258 auf 120 US-Dollar gesenkt, was ein Abwärtspotenzial von 16% impliziert. Analyst Michael Cyprys nannte den schwächeren Handel im Oktober, die Unsicherheit an den Kryptomärkten und den 6-Milliarden-Dollar-Hack bei Konkurrent Binance als Hauptrisiken. Die Bank senkte ihre Umsatzprognose für 2027 um 28% und die bereinigte EBITDA-Schätzung um 47%. Trotz der Herabstufung bleibt die Konsensmeinung bullish: 26 von 41 Analysten raten zu Kauf oder starkem Kauf.
Die Herabstufung von Coinbase, einer großen Kryptobörse, signalisiert mögliche Schwäche im Kryptohandel, was indirekt AdTech-Unternehmen betreffen könnte, die auf Werbeeinnahmen aus dem Kryptosektor angewiesen sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Morgan Stanley stufte Coinbase von Equal Weight auf Underweight herab.
- Das Kursziel wurde von 258 auf 120 US-Dollar gesenkt, was ein Abwärtspotenzial von 16% impliziert.
- Die Transaktionsumsätze im vierten Quartal bis zum 25. Oktober werden auf etwa 165 Millionen US-Dollar geschätzt, was auf rund 607 Millionen US-Dollar hinausläuft – 11% unter der Konsensschätzung.
- Morgan Stanley senkte die Umsatzprognose für 2027 um 28% und die bereinigte EBITDA-Schätzung um 47%.
- Die Coinbase-Aktie fiel im vergangenen Monat um etwa 22% nach einem 6-Milliarden-Dollar-Hack bei Binance.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Coinbase Global ist die Kryptobörse, die von Morgan Stanley herabgestuft wurde.”
“Morgan Stanley stufte Coinbase auf Underweight herab.”
“Binance erlitt einen 6-Milliarden-Dollar-Hack, der die Stimmung am Kryptomarkt beeinflusste.”
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Morgan Stanley stuft Baidu auf Verkaufen ab
Morgan Stanley hat die Baidu-Aktie nach schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnissen für das zweite Quartal auf „Underweight“ (Verkaufen) herabgestuft. Die Investmentbank senkte ihr Kursziel von 130 auf 80 US-Dollar. Ausschlaggebend war ein Rückgang des Kerngeschäfts mit digitaler Werbung um 18,5 Prozent im Jahresvergleich sowie anhaltend hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz – darunter Talentakquise, Upgrades des Ernie-Modells und der Ausbau von Rechenkapazitäten –, die den operativen Gewinn belasten. Baidu meldete für Q2 einen Gewinn pro Aktie von 7,22 Yuan (FactSet-Konsens: 9,35 Yuan) bei einem Umsatz von 31,33 Milliarden Yuan (Konsens: 31,78 Milliarden Yuan). Morgan Stanley warnt vor einer verzögerten Erholung des Werbegeschäfts und betont, dass die Monetarisierung von KI noch am Anfang steht, während die Mehrheit der Wall-Street-Analysten die Aktie weiterhin positiv bewertet.
Coinbase streicht 14 Prozent der Belegschaft und beruft sich auf KI
Coinbase hat in einem internen Memo von CEO Brian Armstrong den Abbau von rund 14 Prozent seiner Belegschaft angekündigt. Als Gründe wurden die Schwäche des Krypto-Marktes sowie rasche Veränderungen durch den Einsatz von KI genannt. Armstrong erklärte, der Schritt solle das Unternehmen schlanker, schneller und für die nächste Wachstumsphase „AI-native“ aufstellen. Die Ankündigung erfolgte vor den Quartalszahlen, und die Aktie legte im vorbörslichen Handel um fast 4 Prozent zu. CNBC ordnet die Entscheidung in eine breitere Welle KI-bedingter Entlassungen in der Tech-Branche ein, wie sie auch bei Block, Pinterest, CrowdStrike und Chegg zu beobachten sind. Gleichzeitig bekräftigte Armstrong seine langfristig bullische Haltung zu Krypto-Anwendungsfällen wie Stablecoins, Tokenisierung und Prediction Markets.
JPMorgan stuft Meta wegen massiver KI-Investitionen herab
JPMorgan hat Meta Platforms von Overweight auf Neutral herabgestuft und das Kursziel von 825 auf 725 US-Dollar gesenkt. Grund sind Bedenken hinsichtlich der massiven Investitionsausgaben für Künstliche Intelligenz sowie des verschärften Full-Stack-KI-Wettbewerbs. Nach starken Q1-Ergebnissen hob Meta seine Investitionsprognose für das Gesamtjahr auf 125 bis 145 Milliarden US-Dollar an. Analyst Doug Anmuth verwies auf schwierige Renditeaussichten jenseits des Werbegeschäfts, da Konkurrenten wie Google und Amazon von tieferen Enterprise-Integrationen, eigener Hardware und Modellvielfalt profitieren. Der Bericht erwähnte zudem Metas KI-Initiativen wie die Meta Superintelligence Labs und die Übernahme von Scale AI. Laut LSEG-Daten bewertet die Mehrheit der Wall-Street-Analysten die Aktie jedoch weiterhin mit Buy.
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