Beobachtetes Signal · 14. Juni 2023 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
YouTube senkt Hürden für Creator-Monetarisierung im Partnerprogramm
YouTube erweitert den Zugang zu seinem YouTube Partner Program (YPP) durch deutlich gesenkte Zulassungskriterien und den Ausbau von Fan-Finanzierungsfunktionen. In ersten Märkten wie den USA, UK, Kanada, Taiwan und Südkorea gelten nun neue Schwellenwerte von 500 Abonnenten, drei öffentlichen Uploads in den letzten 90 Tagen sowie wahlweise 3.000 Watch Hours im vergangenen Jahr oder 3 Millionen Shorts Views in den letzten 90 Tagen. Bislang lagen die Anforderungen bei 1.000 Abonnenten und entweder 4.000 Watch Hours oder 10 Millionen Shorts Views. Creator, die diese neuen Kriterien erfüllen, erhalten Zugang zu Fan-Funding-Optionen wie Channel Memberships, Super Chat und Super Thanks. Zudem wird das Shopping Affiliate Program für US-Creator mit über 20.000 Abonnenten ausgerollt, während die Shorts-Monetarisierung bereits seit Februar aktiv ist. Diese Updates wurden von CEO Neal Mohan angekündigt und stärken die Creator Economy.
Maßgebliche Richtlinienänderung einer großen Plattform, die die Monetarisierungsmöglichkeiten für Creator sowie integrierte Affiliate-Programme grundlegend erweitert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Neue YPP-Zulassung: 500 Abonnenten, 3 öffentliche Uploads in 90 Tagen und 3.000 Watch Hours im Jahr oder 3 Mio. Shorts Views in 90 Tagen.
- Bisherige Schwellenwerte: 1.000+ Abonnenten und 4.000 Watch Hours oder 10 Mio. Shorts Views in 90 Tagen.
- Fan-Finanzierungsfunktionen (Channel Memberships, Super Chat, Super Thanks) für Erfüllende der neuen Kriterien verfügbar.
- Shopping Affiliate Program für US-YPP-Creator mit über 20.000 Abonnenten ausgeweitet; internationale Rollouts geplant.
- Initialer Rollout in USA, UK, Kanada, Taiwan und Südkorea; Shorts-Monetarisierung läuft bereits seit dem 1. Februar.
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YouTube verdoppelt Watch-Hour-Anforderung für die Monetarisierung
YouTube ändert zum 24. August 2026 die Zählweise öffentlicher Aufrufe und hebt zum 1. Februar 2027 die Zugangs- und Bestandsgrenzen des YouTube Partner Program (YPP) an. Neue Kanäle benötigen künftig 1.000 Abonnenten sowie wahlweise 8.000 qualifizierte Long‑Form-Watch-Hours innerhalb der letzten 365 Tage oder 20 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in 90 Tagen (bisher 4.000 Stunden bzw. 10 Millionen Aufrufe). Für die Shorts-Monetarisierung gilt ein rollierendes Minimum von 10 Millionen Aufrufen alle 90 Tage. Zudem führt YouTube Premium Lite (€7,99/Monat) ein, erhöht die Creator-Umsatzbeteiligung (60% bei Premium Lite, 30% bei Premium), präzisiert die Ausschüttungsmechaniken (~55% Long‑Form / ~45% Shorts), integriert Meilenstein-Anreize und kündigt mögliche Werbung auf nicht monetarisierten Kanälen an.
Creator Economics: YouTube erhöht Monetarisierungsschwellen und Plattformen verschärfen Regeln
Der Artikel vergleicht die Vergütungsmodelle großer Social-Media-Plattformen und berichtet, dass YouTube die Zugangsvoraussetzungen für sein Partnerprogramm anhebt: Ab Februar 2027 müssen Creator mehr als 8.000 öffentliche Watch-Stunden in zwölf Monaten oder 20 Millionen Shorts-Views in 90 Tagen sowie mindestens 1.000 Abonnenten vorweisen. Snapchat verschärfte seine Anforderungen bereits im Mai 2026. Die RPM-Spannen und Zulassungsregeln variieren stark: Während Meta auf Einladungen setzt, nutzt Snapchat Spotlight- und Story-Rewards und TikTok ein Creator Rewards Program mit Länder- sowie View-Schwellen. Ein Fallstudienbeispiel des Creators Paul Bunne, dessen TikTok-Einnahmen von 4.112,04 Euro im Jahr 2025 auf 1.887,87 Euro für Januar bis Juli 2026 sanken, verdeutlicht sinkende View-Payouts und die Notwendigkeit diversifizierter Einnahmequellen im gesamten Social-Video-Ökosystem.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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