Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2026 · Earnings Report · Quelle: Retail-News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ

Moncler wächst dank Asien; Europa und schwacher Tourismus belasten Umsatz

Zusammenfassung des Signals

Die italienische Luxusgruppe Moncler erzielte in den ersten neun Monaten 2026 einen Umsatz von 1,895 Milliarden Euro – ein währungsbereinigtes Plus von sechs Prozent und ein nominales Plus von drei Prozent gegenüber 1,841 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Wachstum wurde von Asien getragen, wo der Umsatz um 15 Prozent auf 822,7 Millionen Euro stieg, was 52 Prozent der Markenerlöse entspricht. Im dritten Quartal verlor das Geschäft jedoch an Dynamik: Der Konzernumsatz stagnierte bei 605,5 Millionen Euro, da die Nachfrage in Europa aufgrund geringerer internationaler Touristenströme nachließ. In der Region EMEA sank der Umsatz im Neunmonatszeitraum um fünf Prozent und im dritten Quartal um acht Prozent. Stone Island übertraf die Kernmarke mit einem Wachstum von acht Prozent auf 306,2 Millionen Euro, insbesondere in Asien (23 Prozent) und Amerika (26 Prozent). Im Quartal eröffnete Moncler sieben neue Boutiquen, darunter in New York und Las Vegas, und erweiterte den Flagship-Store in Paris. Executive Chairman Remo Ruffini betonte die langfristige Markenstrategie trotz des schwierigen Umfelds.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der Umsatz der Moncler Group erreichte in den ersten neun Monaten 2026 1,895 Milliarden Euro – ein währungsbereinigtes Plus von sechs Prozent und ein berichtetes Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Asien trieb das Wachstum mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 15 Prozent auf 822,7 Millionen Euro, was 52 Prozent der Markenerlöse entspricht.
  • Der EMEA-Umsatz sank währungsbereinigt im Neunmonatszeitraum um fünf Prozent und im dritten Quartal um acht Prozent aufgrund des schwachen Tourismus.
  • Stone Island steigerte den Umsatz um acht Prozent auf 306,2 Millionen Euro, mit 23 Prozent Wachstum in Asien und 26 Prozent in Amerika.
  • Moncler betrieb zum 30. September 305 eigene Boutiquen, im Quartal kamen sieben neue Standorte hinzu.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Retail-News•Veröffentlicht: 22. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Moncler wächst dank Asien: Europa und schwacher Tourismus belasten Umsatz”

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Financials22. Okt. 2026

Hermès wächst trotz Luxusflaute weiter

Der französische Luxusgüterkonzern Hermès meldete für die ersten neun Monate 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 5,5 Prozent auf 12,26 Milliarden Euro. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds stieg der Quartalsumsatz im dritten Quartal berichtet um 5,5 Prozent auf 4,096 Milliarden Euro. Lederwaren, mit einem organischen Plus von 10,2 Prozent auf 5,673 Milliarden Euro, blieben der wichtigste Wachstumstreiber, unterstützt durch starke Nachfrage in Amerika (plus 13,1 Prozent) und Japan (plus 10,5 Prozent). In Großchina stagnierten die Erlöse unter schwierigen Bedingungen, während der Nahe Osten ein organisches Minus von 4,3 Prozent verzeichnete. Hermès baut seine Produktionskapazitäten in Frankreich weiter aus. Vorstandschef Axel Dumas betonte die langfristige Wachstumsstrategie. Die Jahreszahlen 2026 werden am 12. Februar 2027 veröffentlicht.

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Financials13. Okt. 2026

LVMH-Umsatz stagniert im dritten Quartal, China belastet

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH erzielte in den ersten neun Monaten 2026 einen Umsatz von 57,15 Milliarden Euro, ein nominaler Rückgang von 2% gegenüber dem Vorjahr, aber ein organisches Wachstum von 2%. Im dritten Quartal verlangsamte sich das organische Wachstum auf 1%, wobei die schwache Nachfrage in China insbesondere die Sparte Mode & Lederwaren belastete, die im Quartal einen organischen Umsatzrückgang von 5% verzeichnete. Wachstumstreiber waren Uhren & Schmuck (organisch +8% in neun Monaten) und selektiver Einzelhandel (organisch +6%), vor allem Sephora. Währungseffekte belasteten den ausgewiesenen Umsatz um 3 Prozentpunkte. Das Unternehmen veräußerte Marc Jacobs am 1. September 2026 an WHP Global. Trotz Unsicherheiten plant LVMH, weiterhin in Produktentwicklung und Einzelhandelskonzepte zu investieren.

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Financials22. Mai 2026

Richemont verzeichnet zweistelliges Umsatzwachstum dank starkem US-Geschäft

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 11 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro verzeichnet, angetrieben durch einen Umsatzanstieg von 17 Prozent in Amerika. Der Jahresgewinn stieg um rund ein Viertel auf 3,48 Milliarden Euro. Das Unternehmen erklärte, dass der Konflikt in der Golfregion zu geringerer Nachfrage und weniger Tourismus geführt habe, was im letzten Quartal einen Rückgang von 3 Prozent im Segment Naher Osten und Afrika zur Folge hatte. Höhere Goldpreise und gestiegene Reisekosten wirkten sich dämpfend aus; eine formelle Prognose gab die Gruppe nicht ab. Verwaltungsratspräsident Johann Rupert betonte die anhaltende Stärke der US-Wirtschaft. Die Richemont-Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen um rund 1 Prozent nach, nachdem Analysten leicht stärkere Ergebnisse erwartet hatten.

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