Beobachtetes Signal · 2. Okt. 2026 · Earnings Report · Quelle: t3n · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Micron: RAM-Krise dauert bis 2028 an
Micron, einer der führenden Hersteller von Speicherchips, hat seinen Quartalsbericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die RAM-Krise noch Jahre andauern wird. CEO Sanjay Mehrotra erklärte, dass die Nachfrage aus KI-Anwendungen, einschließlich physischer KI wie autonomer Fahrzeuge und Roboter, steigt und die Angebotsbedingungen für RAM und Speicher in den Jahren 2027 und 2028 noch knapper werden. Selbst mit Plänen für zusätzliche DRAM-Reinraumkapazitäten gibt es keinen klaren Zeitplan für ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Der Bericht deutet darauf hin, dass die Preise für PC-Komponenten und Smartphones hoch bleiben und möglicherweise einige Tech-Unternehmen zur Schließung zwingen könnten. Micron erwartet, dass das Geschäftsjahr 2027 besser wird als 2026, angetrieben durch die anhaltende KI-Nachfrage nach Speicher.
Der Artikel berichtet über den Ausblick eines großen Speicherchip-Herstellers auf eine anhaltende RAM-Knappheit, was die Kosten für Hardware und Infrastruktur der AdTech-Branche beeinflusst, aber nicht direkt Werbetechnologie oder Marketingtechnologie betrifft.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Micron-CEO Sanjay Mehrotra erklärte, dass die Angebotsbedingungen für RAM und Speicher in den Jahren 2027 und 2028 noch knapper werden als 2026.
- Micron erwartet, dass das Geschäftsjahr 2027 besser wird als 2026, aufgrund gestiegener Nachfrage aus der Industrie.
- KI-Anwendungen, einschließlich physischer KI wie autonome Fahrzeuge und Roboter, treiben die Speichernachfrage.
- Micron hat keine Zeitplan, wann sich Angebot und Nachfrage wieder ausgleichen, trotz Pläne für zusätzliche DRAM-Reinraumkapazitäten.
- Die anhaltende RAM-Krise könnte einige Tech-Unternehmen zur Schließung zwingen, da die Produktpreise untragbar werden.
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Micron-CEO warnt: Globale RAM-Knappheit könnte noch Jahre andauern
Micron-CEO Sanjay Mehrotra hat gewarnt, dass die globale Knappheit an Arbeitsspeicher (RAM) noch Jahre anhalten könnte, da vor allem KI-Workloads — die sich laut seiner Einschätzung erst in einem frühen Stadium befinden — die Nachfrage nach größerem und schnellerem Speicher massiv antreiben. Micron meldete zwar einen Rekordumsatz im zweiten Quartal, doch betonte Mehrotra, dass sich die Produktionskapazitäten nicht kurzfristig hochfahren lassen. Auch andere große Speicherhersteller bestätigten diesen Ausblick: Samsung warnte vor erheblichen Lieferengpässen bis mindestens 2028, während SK Hynix prognostizierte, dass die Auswirkungen sogar bis etwa 2030 spürbar sein könnten. Diese Aussagen wurden im Rahmen eines Interviews getätigt und von führenden Technologiemedien aufgegriffen; der entsprechende Bericht erschien am 5. Mai 2026.
Samsung warnt vor anhaltender Speicherknappheit bis 2027
Die Memory-Sparte von Samsung warnt vor einem wachsenden Chip- und Speichermangel, der durch den massiven Boom der KI-Infrastruktur bis 2027 anhalten könnte. Wachsende Vorbestellungen und eine steigende Nachfrage verschärfen die Situation, während Führungskräfte von Samsung, Apple und Alphabet in jüngsten Quartalskonferenzen bereits auf steigende Speicherkosten hinweisen. Meta hat infolgedessen angeblich die Lebensdauer bestehender Server verlängert. An der Wall Street wird dieser Engpass als Kurstreiber für Chiphersteller und Speicheranbieter wie Micron, SK Hynix, Samsung Electronics, Sandisk, Seagate und Western Digital gewertet. Analysten von Wolfe Research, Bernstein, Melius und JPMorgan verweisen auf gestiegene Durchschnittspreise sowie anhaltende Angebotslücken als wesentliche Wachstumstreiber für den gesamten Technologiesektor und künftige Investitionen in Halbleiter- und Test تجهیزات.
Samsung: RAM-Knappheit verschärft sich bis 2027 und anhaltend bis 2028
Samsung hat im Rahmen der Q2-Bilanzvorlage gewarnt, dass sich der globale RAM-Engpass im Verlauf des Jahres 2027 weiter verschärfen und bis mindestens 2028 anhalten wird. Das Unternehmen, das rund ein Drittel der weltweiten Speicherchips produziert, erklärte, dass führende KI-Labore mittel- bis langfristige Nachfrageprognosen übermitteln, um sich die Versorgung zu sichern. Dies versetzt Samsung in die Lage, Kunden zu priorisieren, die langfristige Verträge unterzeichnen und mehrjährige Kapazitätsausbauten planen. Die steigende Nachfrage nach Speicherchips hat die Preise in die Höhe getrieben, was Samsungs Halbleitersparte ankurbelte, während gleichzeitig die Margen in den Smartphone- und TV-Bereichen unter Druck gerieten. Die Knappheit hat bereits Preiserhöhungen bei Endgeräten von Samsung und Apple ausgelöst und könnte zu teureren GPUs von Nvidia führen, da Speicherhersteller ihre Kapazitäten verstärkt auf KI-Rechenzentren verlagern.
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