Beobachtetes Signal · 8. Okt. 2026 · Hiring · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Mark Dittli offenbar Favorit für NZZ-Chefredaktion
Laut einem Bericht von Kurt W. Zimmermann in der Weltwoche gilt Mark Dittli als klarer Favorit für die Nachfolge von Eric Gujer als Chefredaktor der NZZ. Der Verwaltungsrat soll im November über die Neubesetzung entscheiden. Gujer, der die Zeitung elf Jahre lang geleitet hat, gibt die Leitung Ende Januar 2027 ab. Dittli ist Mitgründer, Geschäftsführer und Redaktor der Finanzplattform The Market, die seit 2023 zur NZZ-Gruppe gehört. Zuvor leitete er interimistisch das Online-Magazin Republik und war sechs Jahre Chefredaktor von Finanz und Wirtschaft. Weitere Kandidaten sind laut Zimmermann NZZ-Auslandchef Benedict Neff und Daniel Fritzsche, Leiter des Zürich-Ressorts.
Die Ernennung eines neuen Chefredaktors bei einem großen Schweizer Medienhaus ist für die Medien- und Verlagsbranche relevant, hat aber keine direkten Auswirkungen auf AdTech oder Marketing-Technologie.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Mark Dittli gilt laut Bericht als Favorit für die Nachfolge von Eric Gujer als NZZ-Chefredaktor.
- Der NZZ-Verwaltungsrat soll im November über die Neubesetzung entscheiden.
- Eric Gujer gibt die Leitung Ende Januar 2027 ab.
- Dittli ist Mitgründer und Geschäftsführer von The Market, das seit 2023 zur NZZ-Gruppe gehört.
- Weitere Kandidaten sind Benedict Neff und Daniel Fritzsche.
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1 verknüpfte Unternehmen“Mark Dittli gilt Medienberichten zufolge als Favorit für den Chefredakteursposten bei der NZZ.”
Ontologie & Marktkonzepte
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NZZ: Chefredakteur Eric Gujer kündigt Rücktritt für 2027 an
Eric Gujer (64) wird seine Funktion als Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zum 1. Februar 2027 nach fast zwölfjähriger Amtszeit abgeben. Das Medienunternehmen hat den Nachfolgeprozess offiziell eingeleitet; der Verwaltungsrat plant eine Entscheidung über die Neubesetzung für das vierte Quartal 2026. Gujer, der bereits seit 1986 für das Traditionshaus tätig ist und die redaktionelle Leitung im März 2015 übernahm, bleibt dem Verlag weiterhin in strategischen Schlüsselfunktionen erhalten. Unter anderem übernimmt er die Rolle des Herausgebers Deutschland, leitet die Veranstaltungsreihe „NZZ Podium“ und verantwortet weiterhin das TV-Diskussionsformat „NZZ Standpunkte“. Mit diesem Schritt soll insbesondere die Expansion und Markenpräsenz der NZZ im deutschen Markt weiter gestärkt und publizistisch ausgebaut werden.
Johannes Boege übernimmt ab 2027 Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeine Zeitung
Johannes Boege wird zum 1. Januar 2027 neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und tritt damit die Nachfolge von Thomas Lindner an. Boege, derzeit stellvertretender CEO der Schweizer Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mit Verantwortung für das Kerngeschäft und die strategische Entwicklung, wechselt nach Frankfurt. Bis zu seinem Amtsantritt führt FAZ-Co-Geschäftsführer Volker Breid den Verlag interimistisch. Der Wechsel folgt auf interne Spannungen zwischen Lindner und Ulrich Wilhelm, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Fazit-Stiftung. Auch im Aufsichtsrat gab es personelle Veränderungen: Andreas Barner trat zurück, Marika Lulay übernahm am 3. Juli den Vorsitz. Zudem wurden weitere Abgänge sowie der geplante Ruhestand von Herausgeber Gerald Braunberger im September angekündigt. Die FAZ wertet die Personalie als Generationenwechsel und betont die Kontinuität der digitalen und kommerziellen Strategie im Zuge dieser Neuausrichtung.
Fabian Schäfer wechselt von der NZZ zu CH Media
Fabian Schäfer, der seit 2019 die Bundeshausredaktion der NZZ leitet und über eine 16-jährige Erfahrung in der Bundesparlamentsberichterstattung verfügt, wechselt zum 1. September 2026 in das Inland-Team von CH Media. Das Medienhaus gab bekannt, dass Schäfer gemeinsam mit Céline Zahno von Blick verpflichtet wurde, um die nationale Berichterstattung der Nachrichtengruppe zu stärken. Berichten von persoenlich.com zufolge wird Schäfers Weggang in Bern allgemein mit der jüngsten Verpflichtung von Dominik Feusi durch die NZZ in Verbindung gebracht; Schäfer lehnte eine Stellungnahme zu den Gründen ab. CH-Media-Chefredakteur Patrik Müller erklärte, die Neuzugänge würden das nationale Profil des Verlags weiter schärfen. Der entsprechende Artikel wurde am 6. Mai 2026 von persoenlich.com veröffentlicht.
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