Beobachtetes Signal · 15. Feb. 2023 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
KI-Startup Magic.dev sichert sich 28 Millionen US-Dollar und verlegt Firmensitz in die USA
Das von den Österreichern Eric Steinberger und Sebastian De Ro gegründete KI-Startup Magic.dev hat in einer neuen Finanzierungsrunde 23 Millionen US-Dollar eingeworben, aufstockend zu 5 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahr, womit sich das Gesamtfinanzierungsvolumen auf 28 Millionen US-Dollar beläuft. Zu den Investoren zählen CapitalG von Alphabet, der ehemalige GitHub-CEO Nat Friedman sowie das deutsche VC-Unternehmen 10x Founders; österreichische Venture-Capital-Firmen waren nicht beteiligt. Das Unternehmen, das einen GitHub Copilot übertreffenden KI-Programmierassistenten entwickeln will, hat seinen Firmensitz inzwischen in die USA verlegt. Der Artikel kritisiert zudem, dass das Förderprogramm für Hochbegabte an der Wiener HTL Spengergasse, das die Gründer unterstützte, mit einem Budget von null Euro, einer Lehrkraft und nur einer Stunde pro Woche für 18 Schüler auskommen muss. Dies verdeutliche den strukturellen Mangel, weshalb der Erfolg des Startups letztlich 'Made in USA' statt in Österreich ist.
Eine Finanzierungsrunde über 28 Millionen US-Dollar für ein frisches KI-Coding-Startup; relevant für breitere KI-Investitionstrends, stellt jedoch keine fundamentale Verschiebung für den AdTech- und MarTech-Sektor dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Magic.dev hat 23 Millionen US-Dollar in einer neuen Runde eingeworben und kommt nach 5 Millionen aus dem Vorjahr auf insgesamt 28 Millionen US-Dollar.
- Zu den Investoren gehören Alphabets CapitalG, Ex-GitHub-CEO Nat Friedman und der deutsche VC 10x Founders.
- Keine einzige österreichische Venture-Capital-Firma beteiligte sich an den Finanzierungsrunden.
- Das von Eric Steinberger und Sebastian De Ro gegründete Startup ist mittlerweile in den USA beheimatet.
- Das unterstützende Begabtenförderungsprogramm der HTL Spengergasse verfügt über ein Budget von 0 Euro und eine Wochenstunde.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“Quasi aus dem Nichts heraus poppte plötzlich das Startup der österreichischen Gründer Eric Steinberger und Sebastian De Ro auf....”
“Allen voran investiert haben CapitalG, der Risikokapital-Arm von Alphabet....”
“Der Risikokapital-Arm von Alphabet....”
“Das erste Ziel, nebst der generellen Mission, AI zum Guten einzusetzen: besser als der Copilot von Github zu werden....”
“Aber keine Sorge, bei Stripe hat das auch schon mal funktioniert....”
“Auch sonst in Startup-Österreich, ja sogar im Silicon-Valley-Leitmedium Techcrunch, gab es ein Top-Thema: Magic.dev....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Globaler Werbemarkt wächst 2026 um 11,9% - Print und TV schwach
Laut der Prognose von Warc Media wird der globale Werbemarkt 2026 um 11,9 % auf 1,34 Billionen US-Dollar wachsen, nach einem Wachstum von je 10 % in den Jahren 2024 und 2025. Wichtige Wachstumstreiber sind Investitionen in KI und Großereignisse wie Olympia und die Fußball-WM. Social Media wird mit 21,3 % auf 394,6 Mrd. US-Dollar am stärksten wachsen, gefolgt von VOD, Retail Media, Search und DOOH. Traditionelle Medien verlieren: TV -1,8 %, Print -0,9 %, Radio -3,0 %. Alphabet, Amazon und Meta werden zusammen 59,7 % der weltweiten Werbeausgaben außerhalb Chinas auf sich vereinen. Das Wachstum dürfte sich 2027 auf 8,4 % und 2028 auf 7,9 % normalisieren. KI verändert Targeting, Kreation und Kampagnenoptimierung und schafft neue Werbeumfelder wie generative Suche.
Höhere Zinsen spalten Markt; KI-Aktien im Vorteil: Cramer
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Alphabet: Sammelklage wegen Gemini 3.5 Pro Verzögerung
Levi & Korsinsky, LLP hat eine Wertpapier-Sammelklage gegen Alphabet Inc. im Namen von Anlegern eingereicht, die zwischen dem 19. Mai 2026 und dem 16. Juli 2026 Alphabet-Wertpapiere erworben haben. Die Klage wirft Alphabet vor, in Bezug auf den Entwicklungsfortschritt und den erwarteten Starttermin im Juni 2026 seines Flaggschiff-KI-Modells Gemini 3.5 Pro wesentlich falsche oder irreführende Aussagen gemacht zu haben. Konkret wird behauptet, dass das Management nicht offengelegt habe, dass das Modell enttäuschende Trainingsergebnisse lieferte, was zu einer erheblichen Verzögerung führte. Als Bloomberg am 16. Juli 2026 berichtete, dass das Modell Monate hinter dem Zeitplan liege, fiel der Aktienkurs von Alphabet um etwa 4,4 %. Die Frist für den Lead Plaintiff ist der 1. Dezember 2026.
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