Beobachtetes Signal · 12. Mai 2026 · Insolvency / Bankruptcy Filing · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral

Mäc Geiz stellt Insolvenzantrag: Filialschließungen und Restrukturierung drohen

Zusammenfassung des Signals

Der deutsche Non-Food-Discounter Mäc Geiz (Mäc Geiz Handelsgesellschaft mbH) hat laut öffentlichen Bekanntmachungen beim Amtsgericht Halle (Saale) Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Von dem Verfahren ist auch die MTH Retail Services (Germany) GmbH betroffen; zum vorläufigen Sachwalter wurde Rechtsanwalt Lucas Flöther bestellt. Die Handelskette betreibt rund 180 Filialen – überwiegend in Ostdeutschland – und beschäftigt circa 1.200 Mitarbeiter. Der Geschäftsbetrieb wird zunächst fortgeführt, während alle Standorte auf ihre Wirtschaftlichkeit und potenzielle Schließungen geprüft werden. Die Gehälter der Beschäftigten sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Als Gründe nannte das Unternehmen die schwache Verbrauchernachfrage, steigende Lebenshaltungskosten sowie den Wegfall von Warenkreditversicherungen. Erst im Februar hatte die Kodi Beteiligungs GmbH zahlreiche Filialen übernommen; vorheriger Eigentümer war die MTH Retail Group.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Mäc Geiz Handelsgesellschaft mbH hat beim Amtsgericht Halle (Saale) Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt (Veröffentlichungsdatum: 12.05.2026).
  • Auch die MTH Retail Services (Germany) GmbH ist von dem Insolvenzantrag betroffen.
  • Rechtsanwalt Lucas Flöther wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt.
  • Die Kette betreibt rund 180 Filialen (hauptsächlich in Ostdeutschland) mit etwa 1.200 Beschäftigten; der Betrieb läuft vorerst weiter, während Standorte geprüft und Schließungen evaluiert werden.
  • Die Kodi Beteiligungs GmbH hatte im Februar bereits rund 200 Mäc Geiz-Filialen in Ostdeutschland übernommen; vorheriger Gesellschafter war die MTH Retail Group.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Manager Magazin•Veröffentlicht: 12. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Filialschließungen möglich: Mäc Geiz stellt Insolvenzantrag”

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Restrukturierung bei Kodi: Mindestens 19 Filialschließungen in Nordrhein-Westfalen bestätigt

Der Non-Food-Discounter Kodi strafft im Rahmen seines laufenden Restrukturierungsprozesses sein Filialnetz deutlich. Von derzeit 144 Standorten werden mindestens 19 Filialen in Nordrhein-Westfalen definitiv aufgegeben. Für 56 weitere Standorte laufen aktuell noch Verhandlungen mit Vermietern, während der Fortbestand von 69 Filialen bereits gesichert ist. Das Unternehmen hatte im Juli 2026 ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt; die Mitarbeitergehälter sind bis September abgesichert. Die Schließungen sollen voraussichtlich nach der formellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Oktober anlaufen. Dies markiert den zweiten massiven Rückbau nach einem vorherigen Schutzschirmverfahren im Jahr 2024. Zudem steht das Umfeld der Muttergesellschaft unter Druck: Diese hatte im Februar den insolventen Discounter Mäc-Geiz übernommen, welcher im Mai erneut Insolvenz anmeldete.

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Galeria stellt erneut Insolvenzantrag

Die deutsche Warenhauskette Galeria hat erneut Insolvenz angemeldet - es ist der vierte Antrag innerhalb von sechs Jahren. Das Unternehmen, das 83 Filialen und rund 12.000 Mitarbeiter betreibt, hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst weiterlaufen. Galeria, das 2024 von der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz übernommen wurde, steht vor einer ungewissen Zukunft. Das Unternehmen hatte im Juni eine Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro von Gordon Brothers erhalten, die an einen dreijährigen Sanierungsplan gekoppelt ist. Der jüngste Antrag folgt auf einen Umsatzrückgang von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 2 Milliarden Euro im Jahr 2025. Die Zukunft vieler Filialen ist ungewiss, und die Mitarbeiter könnten aufgrund der laufenden Planüberwachung kein Insolvenzgeld erhalten.

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