Beobachtetes Signal · 31. Mai 2024 · Business Closure · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Loyalty-App Bink mit Unterstützung von Lloyds und Barclays insolvent
Das 2015 gegründete britische Loyalty-Fintech Bink hat den Geschäftsbetrieb eingestellt, wodurch 46 Arbeitsplätze weggefallen sind. Das Unternehmen verknüpfte Zahlungskarten von Verbrauchern mit Händler-Loyalty-Programmen, zu dessen Kunden unter anderem Iceland, Harvey Nichols und Wasabi zählten. Am 29. Mai wurde die Beratungsgesellschaft FRP als gemeinschaftlicher Liquidator für Loyalty Angels bestellt, die unter dem Namen Bink am Markt agierten. Laut FRP hatte das Unternehmen über mehrere Jahre hinweg erhebliche Verluste verzeichnet, und jüngste Bemühungen zur Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel waren gescheitert. Bink verlor im Geschäftsjahr bis August 2022 rund 11,8 Millionen Pfund und wurde 2017 noch mit etwa 100 Millionen Pfund bewertet. Sämtliche Mitarbeiter wurden entlassen, während die Liquidatoren nun die Abwicklung des Unternehmens einleiten, um die Erlöse für die Gläubiger zu maximieren.
Die Schließung einer bekannten britischen Loyalty-Plattform im Rücken zweier Großbanken führt zu 46 Entlassungen. Dies ist zwar für die Loyalty- und Fintech-Szene bedeutsam, stellt jedoch keine branchenverändernde Zäsur für das AdTech-Ökosystem dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das im Jahr 2015 gegründete Unternehmen Bink hat den Geschäftsbetrieb eingestellt.
- Alle 46 Mitarbeiter wurden entlassen.
- FRP wurde am 29. Mai 2024 zum gemeinsamen Liquidator von Loyalty Angels (Firmierung als Bink) ernannt.
- Bink verzeichnete im Geschäftsjahr bis August 2022 einen Verlust von 11,8 Millionen Pfund.
- Das Unternehmen wurde 2017 Berichten zufolge mit 100 Millionen Pfund bewertet.
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2 verknüpfte Unternehmen“A loyalty app backed by Lloyds and Barclays is closing....”
“A loyalty app backed by Lloyds and Barclays is closing....”
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