Beobachtetes Signal · 8. Sept. 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Negativ
Leica Camera verzeichnet erstmals seit Jahren einen Umsatzrückgang
Die Leica Camera Group hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zum März den ersten jährlichen Umsatzrückgang seit Jahren verzeichnet und schloss mit einem Minus von 3,8 Prozent auf 573 Millionen Euro ab. Das Unternehmen begründete den Abschwung mit geopolitischen Unsicherheiten, negativen Währungseffekten und strengeren Zollbestimmungen. Trotz des Umsatzrückgangs blieb Leica profitabel und stufte das Ergebnis als robust ein. Während das klassische Fotosegment Umsatzeinbußen verzeichnete, wuchs das Mobile-Geschäft stark. Sportoptik blieb stabil, und auch Uhren, Heimkino-Projektoren sowie Brillen entwickelten sich positiv. Der im April angetretene CEO Andreas Voll betonte den Fokus auf innovative Premiumprodukte und neue Zielgruppen. Zudem erweiterte Leica das globale Store-Netz auf rund 120 Standorte und steigerte den Online-Umsatz, unter anderem durch Produktneuheiten wie eine neue Kamera und ein gemeinsam mit Xiaomi entwickeltes Leitzphone.
Die Finanzergebnisse eines Kameraherstellers haben eine begrenzte direkte Relevanz für die AdTech- und MarTech-Branche, da keine Entwicklungen im Bereich der Werbe- oder Marketingtechnologie genannt werden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Umsätze der Leica Camera Group sanken im Geschäftsjahr bis März um 3,8 Prozent auf 573 Millionen Euro.
- Das Unternehmen verzeichnete trotz des Umsatzrückgangs einen Nettogewinn.
- CEO Andreas Voll trat im April die Nachfolge von Matthias Harsch an.
- Das Mobile-Geschäft wuchs stark, während die Umsätze im Fotosegment zurückgingen.
- Leica brachte in Zusammenarbeit mit Xiaomi ein neues Leitzphone auf den Markt.
- Das globale Filialnetz wurde auf rund 120 Stores ausgebaut.
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte Unternehmen“Leica works together with the Chinese manufacturer Xiaomi on the smartphone....”
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Highlight Communications: Q1-Umsatz bricht um 20 Prozent ein
Highlight Communications, die Schweizer Muttergesellschaft von Constantin Film und Sport1, verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent im Jahresvergleich. Der Konzernumsatz sank von 79,9 Millionen CHF auf 63,9 Millionen CHF. Das Segment Film (hauptsächlich Constantin Film) sank um 16,2 Prozent auf 43,6 Millionen CHF, während Sport & Event (einschließlich Sport1) um 27,3 Prozent auf 20,2 Millionen CHF zurückging. Das EBIT verbesserte sich nach Kostensenkungen auf -6,1 Millionen CHF (nach -17 Millionen CHF im Vorjahr). Eine geplante Kapitalerhöhung scheiterte, und das Unternehmen sucht vor einer Schuldenrückzahlung von rund 75 Millionen CHF Ende November nach frischem Kapital. CEO Bernhard Burgener schließt den Verkauf von Vermögenswerten wie Constantin Film nicht aus, während stärkere Umsätze erst ab dem dritten Quartal erwartet werden.
Expert verzeichnet vierten Umsatzrückgang in Folge
Die deutsche Elektronik-Verbundgruppe Expert hat für ihr am 31. März 2026 zu Ende gegangenes Geschäftsjahr 2025/26 den bereits vierten Umsatzrückgang in Folge gemeldet. Dem Bericht zufolge verlief das Geschäft im vergangenen Fiskaljahr holprig. Der Verbund, der deutschlandweit mehr als 400 Standorte betreibt, plant, dem Abschwung unter anderem mit neuen Serviceangeboten entgegenzuwirken. Der Artikel wurde am 9. Juli 2026 von der Lebensmittelzeitung (DFV Mediengruppe) veröffentlicht und von Tom Wanka verfasst. Konkrete Umsatzzahlen und weitere Finanzdetails wurden in dem bereitgestellten Text nicht genannt. Die anhaltende Konsumzurückhaltung im stationären Handel zeigt die strukturellen Herausforderungen in der Unterhaltungselektronik, was sich mittelfristig auch auf lokale Werbebudgets und Vermarktungsansätze im Retail Media Umfeld auswirken kann.
Xiaomi Q2 2026: Aufschwung zum Vorquartal, aber Rückgang im Jahresvergleich
Xiaomi verzeichnete im zweiten Quartal 2026 eine operative Erholung gegenüber dem schwachen Jahresauftakt, blieb jedoch bei Umsatz und Gewinn unter dem Niveau des Vorjahres. Der Umsatz belief sich auf 108,9 Milliarden Yuan (rund 12,9 Milliarden Euro), was einem Anstieg von 9,9 Prozent zum Vorquartal, aber einem Rückgang von 6,1 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Der operative Gewinn sank um 19,1 Prozent auf 10,9 Milliarden Yuan, während der Nettogewinn um 20,3 Prozent auf 9,5 Milliarden Yuan zurückging; der bereinigte Nettogewinn legte um 2,4 Prozent auf 6,2 Milliarden Yuan zu. Das Unternehmen verzeichnete ein starkes Wachstum im E-Mobilitätssegment, während das Smartphone- und AIoT-Geschäft unter Druck blieb. Die IoT-Verbindungen, die MAUs im Bereich Internet Services sowie die F&E-Ausgaben stiegen an, und der operative Cashflow wurde wieder positiv. Xiaomi investiert massiv in KI, Robotik und seine HyperOS-Plattform, um die Diversifizierung abseits von Smartphones voranzutreiben.
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