Beobachtetes Signal · 10. Sept. 2026 · Funding · Quelle: EU-Startups (European Venture) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
KU Leuven-Spin-out IVEX sichert sich 5 Millionen Euro für KI-Automotive-Tests
IVEX, ein in Heverlee ansässiges DeepTech-Startup, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 5 Millionen Euro eingeworben, um seine Engineering-Roadmap zu beschleunigen und nach Nordamerika sowie Asien zu expandieren. Das 2018 als Spin-out der KU Leuven gegründete Unternehmen entwickelt KI-gestützte Technologie für automotive Sicherheitstests zur Analyse von Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) und Autonomous Driving (AD). Die Finanzierungsrunde wurde von den Altinvestoren The Faktory und Dedicated.lu sowie Privatinvestoren getragen. Die Plattform von IVEX nutzt Computer Vision und KI zur automatisierten Auswertung von Straßentestdaten, wodurch der Entwicklungsaufwand um über 95 Prozent sinkt. Das Unternehmen beliefert unter anderem Euro NCAP und setzt seine Plattform in mehr als 20 Ländern ein. Mit sechs Patenten und einer ISO 27001-Zertifizierung positioniert sich IVEX stark im Bereich KI-basierter Validierung.
Relevant für den Bereich Künstliche Intelligenz durch automatisierte KI-Testverfahren, weist jedoch einen eher peripheren Bezug zur klassischen Werbetechnologie auf.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- IVEX hat 5 Millionen Euro in einer Series-A-Runde eingeworben.
- Das Unternehmen wurde 2018 als Spin-out der KU Leuven gegründet.
- Zu den Investoren gehören The Faktory, Dedicated.lu und Privatinvestoren.
- Die Plattform kommt in Straßentests in über 20 Ländern zum Einsatz.
- IVEX hält sechs Patente und ist ISO 27001 zertifiziert.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Omar Mohout, Director at Deloitte....”
“IVEX co-founder Quentin de Clercq, who now leads AI strategy at ASML in the United States....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Exein sichert sich 270 Mio. Dollar bei 1,7 Mrd. Dollar Bewertung
Das in Rom ansässige Cybersecurity-Unternehmen Exein hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 270 Millionen US-Dollar (234 Millionen Euro) bei einer Bewertung von 1,7 Milliarden US-Dollar eingeworben und steigt damit zum wertvollsten Cybersicherheits-Scaleup Europas auf. Die Runde wurde von Headline angeführt, mit Beteiligung von Sofina, Goldman Sachs, der EIB-Gruppe, KfW Capital und T.Capital der Deutschen Telekom. Exein bietet über sein Produkt Photon Runtime-Sicherheit auf Kernel-Ebene für IoT- und physische KI-Geräte und schützt bereits über zwei Milliarden vernetzte Endpunkte in Branchen wie Automotive, Industrieautomation und Halbleiter. Angesichts eines Wachstums von 400 % im Jahresvergleich und rund 5.000 neuen wöchentlichen Angriffen soll das frische Kapital die Expansion in den USA und im APAC-Raum, gezielte M&A-Aktivitäten sowie die Entwicklung eines Basissicherheitsmodells für physische KI bis Q1 2027 vorantreiben. Zusätzlichen Rückenwind liefert der EU Cyber Resilience Act.
Inbolt sammelt 11 Mio. € für Echtzeit-Robotervision
Das in Paris ansässige Unternehmen für Industrierobotik Inbolt hat 11 Millionen Euro an Finanzmitteln eingeworben, um sein internationales Wachstum und den Eintritt in die Rechenzentrums- und Elektronikfertigungsbranche zu unterstützen. Die Runde wurde von Shift4Good angeführt, mit Beteiligung von Bridges Climate Transition Partners, BNP Paribas Développement und Ora Global, wodurch sich die Gesamtfinanzierung auf 30 Millionen Euro erhöht. Die Technologie von Inbolt ermöglicht es Industrierobotern, ihre Umgebung in Echtzeit mithilfe von 3D-Vision und einer hardware-agnostischen KI-Softwareebene wahrzunehmen und sich anzupassen. Das System läuft auf gängigen Roboterplattformen und ist auf über 200 Robotern in mehr als 100 Fabriken auf drei Kontinenten im Einsatz, mit Kunden wie Bosch, Beko, Flex, Ford, Stellantis und Toyota. Das Unternehmen wird die Mittel nutzen, um in den USA und im APAC-Raum zu expandieren, nachdem es 2026 ein Büro in Detroit eröffnet hat.
Niederländisches KI-Chip-Startup EUCLYD sichert sich über 200 Millionen Euro
Das niederländische Halbleiter-Startup EUCLYD aus Eindhoven hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde über 200 Millionen Euro eingesammelt, um eine hocheffiziente Infrastruktur für Foundation AI Models zu entwickeln. Die Runde wurde gemeinsam von Samsung, Somerset Capital Partners, dem von EQT verwalteten Scaleup Europe Fund und Innovation Industries angeführt. Weitere Investoren sind EIFO, imec.xpand, die Brabant Development Agency (BOM) und Quadri. Zudem übernimmt Peter Wennink, der ehemalige CEO von ASML, den Vorsitz des Aufsichtsrats als Chairman. Das im Jahr 2024 von Bernardo Kastrup und Atul Sinha gegründete Unternehmen addressiert Compute- und Memory-Engpässe in KI-Rechenzentren und bietet Produkte wie 'craftwerk' und 'craftwerk station CWS' an. Das frische Kapital soll in den Ausbau der Engineering-Teams, die Beschleunigung der Produktentwicklung sowie die Erschließung von Enterprise-, Behörden- und Hyperscale-Märkten fließen.
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