Beobachtetes Signal · 18. Aug. 2026 · Product Launch · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Kraken-Tochter Krak bringt Krypto-Debitkarte mit Cashback auf den US-Markt
Die Zahlungs-App Krak, ein Tochterunternehmen der Krypto-Börse Kraken, hat mit der Krak Card eine Debitkarte für den US-Markt eingeführt. Das Produkt bietet bis zu 2 % Cashback in Fiat-Währung oder Bitcoin und ermöglicht Zahlungen aus über 600 Fiat- und Krypto-Assets. Die Prämien werden direkt als Guthaben statt als Punkte ausgezahlt, wobei die Cashback-Rate mit dem gehaltenen Asset-Volumen steigen kann. Die Ausgabe erfolgt über eine Partnerbank unter Einhaltung der US-Regulierungen für Interchange Fees. Kraken nutzt die Karte, um Einlagen zu binden, Transaktionsvolumina zu steigern und Kundenbestände auszubauen. Das 2011 gegründete Unternehmen verfügt zudem über eine Banklizenz in Wyoming und sicherte sich Anfang 2026 ein Master Account bei der Federal Reserve. Der Bericht erschien am 18. August 2026 bei CNBC.
Die Expansion einer Krypto-Börse in das Endkundengeschäft mit Debitkarten verdeutlicht den zunehmenden Fintech-Wettbewerb sowie die Integration digitaler Assets in traditionelle Payment- und Loyalty-Modelle, stellt jedoch zunächst einen isolierten Produkt-Launch dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Krak Card bietet bis zu 2 % Cashback in bar oder Bitcoin, das direkt als Währungsguthaben statt als Punkte vergütet wird.
- Transaktionen können direkt aus über 600 Fiat-Währungen sowie Krypto-Assets getätigt und auf mehrere Guthaben aufgeteilt werden.
- Die Ausgabe der Karte erfolgt über eine Partnerbank unter den US-Obergrenzen für Debit-Interchange-Gebühren.
- Kraken besitzt eine Banklizenz in Wyoming und erhielt Anfang 2026 ein Federal Reserve Master Account für seine Banktochter.
- Der Bericht wurde am 18. August 2026 von CNBC veröffentlicht.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Eine von der Kryptobörse Kraken entwickelte Zahlungs-App führt eine Cashback-Debitkarte für den US-Markt ein, um sich im Portemonnaie der Ve...”
“Durch diesen Schritt gerät Krak in direktere Konkurrenz zu Zahlungs- und Fintech-Super-Apps wie Block CashApp, PayPal Venmo, SoFi, Robinhood...”
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“Im Gegensatz dazu positioniert sich Coinbase als das Eingangstor zur Krypto-Welt, während Robinhood den allgemeinen Zugang zu Investitionen ...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Klarna beantragt US-Banklizenz zur Expansion jenseits von Buy Now, Pay Later
Klarna hat bei den US-Bundes- und Bundesstaatsbehörden eine FDIC-versicherte Banklizenz beantragt, um unter dem vorläufigen Namen Klarna Bank USA ein Institut in Utah zu gründen. Die Leitung soll Gary Harding übernehmen, ehemaliger CEO der Milestone Bank und Prime Alliance Bank. Mit einer eigenen Banklizenz könnte Klarna Kredite direkt über Kundeneinlagen refinanzieren, Zahlungsabwicklungen, Kreditvergabe sowie Merchant Services in-house abwickeln und traditionelle Bankprodukte ausbauen. Der Schritt folgt einem Branchentrend, bei dem Fintechs nach bedingten Genehmigungen für Wettbewerber wie Mercury vermehrt eigene Lizenzen anstreben. Zuletzt hatte Klarna über den Partner WebBank US-Tagesgeldkonten mit hoher Verzinsung eingeführt und im September 2025 den Börsengang vollzogen. Eine US-Vollbanklizenz markiert laut Unternehmensangaben den nächsten logischen strategischen Schritt, sofern die Aufsichtsbehörden dem Antrag zustimmen.
Nasdaq investiert 100 Mio. Dollar in Kraken-Mutter für tokenisierte Aktien
Der Venture-Capital-Arm der Nasdaq investiert 100 Millionen US-Dollar in Payward, die Muttergesellschaft der Krypto-Börse Kraken, um die Entwicklung und den Handel tokenisierter Aktien voranzutreiben. Ziel der strategischen Partnerschaft ist der Launch von Nasdaq Equity Tokens (NETs) im zweiten Quartal 2027. Im Rahmen der Kooperation wird Payward zudem die Market-Surveillance-Technologie der Nasdaq auf seinen Handelsplätzen implementieren. Durch die Finanzierungsrunde wird Payward mit 21 Milliarden US-Dollar bewertet. Dieser Schritt unterstreicht den branchenweiten Trend an der Wall Street hin zu tokenisierten Wertpapieren. Gleichzeitig wirft die Entwicklung weiterhin regulatorische und strukturelle Fragen bezüglich der exakten Natur tokenisierter Assets und der damit verbundenen Aktionärsrechte auf, wie jüngste Auseinandersetzungen zwischen Robinhood und AMC verdeutlichten.
Klarna beantragt US-Banklizenz zur Senkung der Refinanzierungskosten
Klarna hat die Gründung der Klarna Bank USA beantragt, um sich vom bisherigen Partnerbanken-Modell zu lösen und Kredite künftig über günstigere Kundeneinlagen zu refinanzieren. Dieser Schritt spiegelt die klassische Skalierungsstrategie großer Fintech-Kreditanbieter wider, da Partnerbanken signifikant höhere Kosten verursachen. Gleichzeitig steht Klarna vor der reputativen Herausforderung, US-Verbraucher davon zu überzeugen, einem ursprünglich auf BNPL (Buy Now, Pay Later) spezialisierten Unternehmen ihre Einlagen anzuvertrauen. Darüber hinaus kündigte Cloudflare einen neuen Monetization Gateway auf Basis eines „x402“-Protokolls an, mit dem künftig jede URL kostenpflichtig gemacht werden kann. Dies unterstreickt den Wandel bei der Monetarisierung von Web-Commerce. Experteneinschätzungen werten Klarnas Banklizenzantrag primär als finanzierungstaktischen Schritt zur Kostensenkung und weniger als reinen Vertrauensbeweis, was weitreichende Implikationen für die Fintech- und Commerce-Landschaft hat.
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