Beobachtetes Signal · 6. Apr. 2020 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
klaro media vollzieht Rebranding inmitten der Corona-Krise
Die Programmatic-Media-Agentur klaro media hat sich mitten in der Corona-Krise von ihrem bisherigen Namen eComCon getrennt und sich neu positioniert, um Klarheit im programmatischen Werbemarkt zu signalisieren. CEO Bülent Cakir bewertet das Timing als günstig, da die Nachfrage nach datengestütztem Marketing hoch ist und sich Chancen zur Aktivierung von Zielgruppen jenseits klassischer Online-Kanäle bieten. Das Interview skizziert eine „Programmatic Everything“-Strategie sowie einen klaren Fokus auf Transparenz. Ziel ist es, Datensilos zwischen Kreation, Media und Daten aufzubrechen und die Sprache der Kunden zu sprechen. Mithilfe eigener Technologien identifiziert das Unternehmen neue Zielgruppen und steuert relevante Botschaften über alle digitalen Formate aus, wobei Kampagnen bewusst über Google und reine Klicks hinausgehen. Durch die Kombination von Marktdaten, externen Faktoren und Unternehmensdaten sollen Conversions vorqualifiziert und granulare Einblicke geliefert werden. Insgesamt wird das Rebranding als strategischer Schritt gewertet, um die Wahrnehmung von Programmatic Advertising in einem schwierigen Marktumfeld zu stärken.
Positionierung und Rebranding im AdTech-Sektor; verdeutlicht die Evolution von Ansätzen im Programmatic Advertising während herausragender Marktphasen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- klaro media hat sich während der Corona-Krise von eComCon umbenannt.
- CEO Bülent Cakir erläutert die Beweggründe im Interview mit OnlineMarketing.de.
- Die Agentur setzt auf eine „Programmatic Everything“-Strategie und maximale Transparenz.
- Proprietäre Technologien sollen neue Zielgruppen identifizieren und Botschaften optimieren.
- Das Rebranding zielt auf zielgruppenübergreifende Aktivierungen jenseits von Google und reinen Klicks ab.
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Zoom's Marketing-Revival: Mehr als nur Videokonferenz
Beim Programmatic IO von AdExchanger sprach Josh Reed, VP of Brand and Content bei Zoom, über die Marketing-Transformation des Unternehmens. Trotz 99% gestützter Markenbekanntheit wird Zoom auf eine Videokonferenz-App reduziert. Reed erläuterte das 'Eisberg'-Problem: Bekannt für eine Sache, bleiben andere Produkte wie Contact Center, Events-Plattform, VoIP und KI-Tools unsichtbar. Unter CMO Kim Storin konsolidierte Zoom die Marketingfunktionen und expandierte in lineares TV, Creator-Partnerschaften und Affiliate-Marketing. Das Solopreneur-50-Programm wurde gestartet, und provisionsbasierte Creator-Modelle werden getestet. Das Messsystem wechselt von Last-Touch zu Multi-Touch-Attribution mit Snowflake als Datengrundlage. Zoom passt sich auch dem 'Dark Funnel' an, wo B2B-Recherchen in LLMs und KI-Chatbots beginnen, was einen neuen Ansatz erfordert, um Käufer dort abzuholen, wo sie sind.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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