Beobachtetes Signal · 16. Juli 2026 · Audience Measurement Release · Quelle: Meedia · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Kicktipp übertrifft im Juni etablierte Publisher bei Reichweite
Die Fußball-Tippspielplattform Kicktipp verzeichnete im Juni einen massiven Traffic-Anstieg: Laut der agma-Studie DNA stieg die Netto-Reichweite im Vormonatsvergleich um 170,9 %, womit Kicktipp etablierte Medienmarken wie Spiegel und Die Zeit hinter sich ließ. Mit 12,56 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in einem Ranking sowie einem Anstieg der werberelevanten Netto-Reichweite von 4,85 Millionen im Mai auf 13,14 Millionen im Juni platziert sich die Plattform im DNA-Ranking auf dem vierten Platz hinter t-online, Web.de und GMX. Der Artikel nennt zudem weitere Gewinner und Verlierer des Monats und erläutert die DNA-Methodik: Die agma misst ausschließlich Kontakte auf Seiten mit buchbarem Werbeinventar, nutzt den Prebid-Standard für die Advertising-Reach-Messung und modelliert alternative Identifier wie netID oder ID5 anstelle von Third-Party-Cookies.
Die agma DNA-Reichweitenzahlen verdeutlichen eine ereignisbedingte Verschiebung der Nutzeraufmerksamkeit hin zu Event-Plattformen und unterstreichen den wachsenden Einsatz von Prebid sowie alternativen Identifizierungsverfahren (netID/ID5) für zukunftssichere Identity Management- und Messstrategien im AdTech-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Die Netto-Reichweite von Kicktipp stieg laut agma DNA-Studie im Juni um 170,9 % gegenüber dem Vormonat.
- Kicktipp erreichte 12,56 Millionen User; die werberelevante Netto-Reichweite kletterte von 4,85 Millionen (Mai) auf 13,14 Millionen (Juni).
- Im agma DNA-Ranking belegt Kicktipp den vierten Platz hinter t-online, Web.de und GMX.
- Die agma DNA-Methode zählt ausschließlich Kontakte auf Seiten mit buchbarem Werberaum, nutzt den Prebid-Standard und modelliert alternative Identifier wie netID und ID5 statt Third-Party-Cookies.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Kicktipp's June reach placed it ahead of major media brands such as 'Die Zeit' in the DNA ranking....”
“Kicktipp's June reach placed it ahead of major media brands such as 'Spiegel' in the DNA ranking....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Drei Mythen über synthetische Daten entkräftet
In einem Gastbeitrag für MEEDIA räumt Olaf Lassalle, Geschäftsführer der agma (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse), mit häufigen Missverständnissen über synthetische Daten in der Marktforschung auf. Er argumentiert, dass synthetische Panels zwar Kosten senken können, aber hochwertige Umfragen nicht ersetzen können, die für die Erforschung neuer Themen unerlässlich bleiben. Lassalle stellt klar, dass nicht alle synthetischen Panels auf KI-generierten Personas basieren; so hat die agma ihre Studie ma Podcast mit etablierten statistischen Verfahren angereichert, basierend auf der ma Audio-Studie mit 67.000 Befragten, ohne KI einzusetzen. Er betont, dass eine solide eigene Datenbasis eine unabdingbare Voraussetzung für eine sinnvolle synthetische Erweiterung ist, sei es durch statistisches Matching oder trainierte KI-Personas. Der Artikel hebt hervor, wie synthetische Fälle der agma halfen, kleinere Podcast-Angebote abzudecken, die zuvor unter den Befragungsschwellen lagen, und so der Marktfragmentierung entgegenzuwirken. Lassalle schließt, dass synthetische Daten, transparent eingesetzt, die Effizienz der Forschung steigern und Lücken bei der Erreichung jüngerer, mobiler Zielgruppen schließen können.
Theodor-Wolff-Preis und Wächterpreis verliehen
Im Jahr 2026 wurden in Deutschland der Theodor-Wolff-Preis und der Wächterpreis verliehen, die herausragende journalistische Arbeiten zu Nähe, Herkunft und Sprache auszeichnen. Karolina Benedyk, Marvin Ku und Jakob Schrenk erhielten jeweils den mit 6.000 Euro dotierten Theodor-Wolff-Preis des BDZV für ihre Beiträge im Weser-Kurier und im Süddeutsche Zeitung Magazin. Bastian Berbner gewann den mit 6.000 Euro dotierten Wächterpreis für seine investigative Reportage in der ZEIT, während Erik Westermann und die Redaktion der Braunschweiger Zeitung ein Stipendium von 10.000 Euro für investigative Redaktionsarbeit erhielten. Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen warnte vor einem dreifachen Druck auf den unabhängigen Journalismus: politische Angriffe, Konkurrenz durch KI-Angebote und wirtschaftlicher Druck durch Tech-Unternehmen, die Werbeeinnahmen abziehen.
Interaktives Recherchetool: Archiv der reichsten Deutschen wird durchsuchbar
Das manager magazin hat in der vergangenen Woche bereits zum 26. Mal die traditionsreiche Liste der 500 reichsten Deutschen veröffentlicht. Um den journalistischen Mehrwert zu maximieren und tiefgehende Analysen zu ermöglichen, macht das renommierte Wirtschaftsmagazin das historische Datenarchiv ab sofort über ein neues, interaktives Recherchetool vollständig durchsuchbar. Nutzer und Analysten können damit Vermögensentwicklungen, Branchenkonzentrationen und historische Trends über viele Jahre hinweg gezielt nachvollziehen. Diese digitale Transformation des Datenbestands stärkt nicht nur die Marke als führendes Wirtschaftsmedium, sondern bietet auch Marktforschern, Investoren und der interessierten Öffentlichkeit einen wertvollen, granularen Einblick in die Verteilung von Vermögen und unternehmerischer Macht in der deutschen Wirtschaft. Das Tool setzt neue Maßstäbe in der digitalen Aufbereitung von Wirtschaftsjournalismus und macht komplexe Finanzdaten interaktiv und nutzerfreundlich zugänglich.
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