Beobachtetes Signal · 27. Okt. 2026 · Security Breach · Quelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

Zwei Hardware-Wallet-Hersteller gehackt: Foundation und Keystone offen

Zusammenfassung des Signals

Zwei Hardware-Wallet-Hersteller, Foundation und Keystone, haben Datenschutzverletzungen erlitten, bei denen Kundendaten kompromittiert wurden. Bei Foundation nutzten Angreifer kompromittierte API-Schlüssel für Cloudflare, um Phishing-Mails über die eigenen Domains des Unternehmens zu versenden und möglicherweise auf Postadressen und Telefonnummern von Kunden zuzugreifen. Bei Keystone verschafften sich Angreifer über ein externes Monitoring-Tool Zugriff und legten fast 26.000 Kundendatensätze (Namen, Kontaktdaten, Lieferadressen, Bestelldetails) aus den Jahren 2024 bis 2026 offen. Beide Unternehmen bestätigen, dass Geräte und gespeicherte Kryptowerte nicht betroffen sind; Zahlungsdaten, Seed-Phrasen und private Schlüssel seien sicher. Allerdings verlor Keystone auch den Schlüssel zur Echtheitsprüfung der Geräte, was zur Vernichtung von über 18.800 Wallets führte. Die Vorfälle reihen sich in ein Jahr voller Sicherheitspannen bei Hardware-Wallets ein, auch Ledger und Coldcard waren betroffen. Die Hauptgefahr ist Phishing, da Kriminelle mit den gestohlenen Daten glaubwürdige Mails verfassen können.

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Hohe Konfidenz

Datenschutzverletzungen bei Hardware-Wallet-Herstellern untergraben das Vertrauen in die Krypto-Sicherheit und betreffen das gesamte Krypto- und Fintech-Ökosystem. Das Ausmaß der offengelegten Kundendaten und das Phishing-Risiko sind für Krypto-Nutzer erheblich.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Foundation und Keystone, zwei Hersteller von Hardware-Wallets, erlitten Datenschutzverletzungen.
  • Der Angriff auf Foundation nutzte kompromittierte Cloudflare-API-Schlüssel, was zu Phishing-Mails von offiziellen Domains führte.
  • Der Angriff auf Keystone legte fast 26.000 Kundendatensätze offen, einschließlich Namen und Lieferadressen aus den Jahren 2024-2026.
  • Keystone vernichtete über 18.800 Wallets, da ein Schlüssel zur Echtheitsprüfung der Geräte gestohlen wurde.
  • In beiden Fällen wurde kein direkter Diebstahl von Kryptowerten gemeldet.

Verknüpfte Unternehmen

1 verknüpfte Unternehmen

“Cloudflare-API-Schlüssel von Foundation wurden kompromittiert, wodurch Phishing-E-Mails von Unternehmensdomains gesendet werden konnten.”

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech)•Veröffentlicht: 27. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Two More Crypto Hardware Wallet Makers Have Been Hacked”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

Privacy11. Sept. 2026

Trezor warnt vor Phishing-Welle nach Sicherheitsvorfall beim E-Mail-Dienstleister Brevo

Der Hardware-Crypto-Wallet-Anbieter Trezor warnt seine Kunden vor dem zweiten schwerwiegenden Sicherheitsvorfall innerhalb von zwei Monaten. Nach einem Cyberangriff auf das MarTech-Unternehmen Brevo, das Trezor für Newsletter-Kampagnen nutzt, versendeten Angreifer rund 347.000 Phishing-E-Mails an Trezor-Nutzer. Die E-Mails enthielten schädliche Links zu gefälschten Apps, mit denen Backup-Passwörter (Seed Phrases) für Wallets abgegriffen werden sollten, was zu irreversiblen Krypto-Diebstählen führen kann. Laut Brevo verschafften sich die Hacker aufgrund fehlerhaft konfigurierter Zugriffsrechte Zugang zu 138 Accounts. Trezor betonte, dass eigene Produkte, Wallets und Kernsysteme nicht kompromittiert wurden. Der Vorfall folgt auf einen Datenabfluss beim Versandpartner ShipMonk, von dem über 81.000 Kunden betroffen waren. Trezor evaluiert nun seine Dienstleisterbeziehungen neu und warnt vor weiteren Phishing-Versuchen.

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Security10. Okt. 2026

Ledger bestätigt Hardware-Implantat in Krypto-Wallets

Ledger, ein französischer Hersteller von Hardware-Wallets, hat bestätigt, dass sich in einem Kundengerät ein nicht autorisiertes Hardware-Implantat befand. Dies folgt auf eine Serie von Diebstählen in Südostasien mit einem Schaden von rund 92,9 Millionen Dollar. Die betroffenen Geräte wurden über CryptoBilis verkauft, einen offiziellen Ledger-Händler für Indonesien, Malaysia und die Philippinen. Das Implantat, Berichten zufolge eine zweite Platine mit Mikrocontroller und Mobilfunkhardware, kann die Wiederherstellungsphrase beim Einrichten abfangen und aus der Ferne übertragen. Ledger betont, dass die eigenen Systeme und Direktvertriebskanäle nicht kompromittiert wurden. Das Unternehmen überprüft nun die Kontrollen bei autorisierten Händlern und rät Kunden, die bei CryptoBilis gekauft haben, Vermögenswerte auf neue Geräte mit neuen Wiederherstellungsphrasen zu übertragen. CryptoBilis hat den Verkauf aller Hardware-Wallets gestoppt. Ledger arbeitet mit SEAL 911 und den Behörden zusammen. Dieser Vorfall reiht sich in eine Liste von Sicherheitsproblemen bei Ledger ein.

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Security / Data Breach24. Juni 2026

LastPass: Kundendaten nach Sicherheitsvorfall bei Drittanbieter Klue abgezogen

Der Passwortmanager LastPass verzeichnet einen Datenabfluss, nachdem Angreifer über die kompromittierte Market Intelligence-Plattform Klue Zugriff auf Kundeninformationen erlangt haben. Klue entdeckte unautorisierte Aktivitäten am 12.06.2026 und vermutet den Einsatz alter Anmeldedaten für einen Integrationsdienst. Die Angreifer konnten LastPass-Support-Tickets einsehen, die Namen, Telefonnummern, E-Mail- und Hausadressen sowie verkaufsrelevante Details enthielten; auch darin genannte Zahlungsdaten könnten betroffen sein. LastPass betont, dass die internen Systeme und Nutzer-Vaults unversehrt blieben, und informiert betroffene Kunden per E-Mail. Als Gegenmaßnahmen wurden Zugriffe gesperrt und API-Access-Tokens rotiert. Anwender sollten Zahlungsaktivitäten überwachen und Phishing-Risiken minimieren.

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