Beobachtetes Signal · 8. März 2023 · Earnings Report · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Kanye-West-Partnerschaft kostet adidas 1,3 Milliarden US-Dollar und führt zu Dividendensenkung

Zusammenfassung des Signals

Der deutsche Sportartikelhersteller adidas kündigte eine Kürzung seiner Dividende um 79 Prozent an, nachdem die lukrative Partnerschaft mit dem Rapper Kanye „Ye“ West aufgrund antisemitischer Äußerungen beendet wurde. Das Unternehmen zahlt den Aktionären 0,70 Euro je Aktie statt 3,30 Euro im Vorjahr, was einem finanziellen Gesamtschaden von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro) entspricht. Laut S&P Global Ratings machten Yeezy-Sneaker etwa 7 Prozent des adidas-Umsatzes aus; dem Konzern droht eine Abschreibung von 500 Millionen Euro, falls der verbleibende Bestand nicht veräußert werden kann. Zudem meldete adidas für 2022 stagnierende Umsätze von 22,5 Milliarden Euro sowie einen Einbruch des Nettogewinns um 83 Prozent auf 254 Millionen Euro, was teils auch auf Lockdowns und Boykotte in China zurückzuführen ist. CEO Bjørn Gulden bezeichnete das Jahr 2023 als Übergangsjahr für den Konzern.

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Prominenter Fall von Markenrisiken bei Celebrity-Endorsements mit massiven finanziellen Verlusten für adidas, jedoch mit begrenzten strukturellen Auswirkungen auf das breitere Ökosystem.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • adidas senkt die Dividende nach dem Ende der Partnerschaft mit Kanye West um 79 Prozent auf 0,70 Euro je Aktie.
  • Das Ende des Yeezy-Deals verursacht bei adidas finanzielle Belastungen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro).
  • Yeezy-Produkte machten laut S&P Global Ratings etwa 7 Prozent des Gesamtumsatzes von adidas aus.
  • Bei unverkauften Yeezy-Beständen droht adidas eine Abschreibung in Höhe von 500 Millionen Euro.
  • Der Nettogewinn von adidas sank 2022 um 83 Prozent auf 254 Millionen Euro bei stagnierenden Umsätzen von 22,5 Milliarden Euro.

Verknüpfte Unternehmen

2 verknüpfte Unternehmen

“2016 war es ein Deal der Extraklasse, den der deutsche Sportartikelhersteller adidas verkündete: Fortan sollte Rap-Superstar Kanye „Ye“ West...”

“Analyst:innen von S&P Global Ratings zufolge soll die Yeezy-Reihe für stolze 7 Prozent des gesamten Absatzes stehen....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 8. März 2023
Ursprünglicher Berichttitel: “Kanye-West-Deal kostet adidas 1,3 Milliarden Dollar”

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