Beobachtetes Signal · 21. Mai 2026 · Analyst Upgrade · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
JPMorgan stuft Ameren wegen Data-Center-Deals hoch
JPMorgan hat den Versorger Ameren von Neutral auf Overweight hochgestuft und das Kursziel von 120 auf 126 US-Dollar angehoben. Grund dafür ist das wachsende Vertrauen in die Wachstumsperspektiven des Unternehmens, da es wichtige Stromversorgungsverträge für Data Center sichert. Analyst Jeremy Tonet hob insbesondere Vereinbarungen in Illinois und Missouri hervor und verwies auf das günstige regulatorische Umfeld in Missouri für großflächige Data-Center-Kunden. Daten der LSEG zeigen ein geteiltes Analystenbild mit je neun Kauf- und Halteempfehlungen, während die Aktie seit Jahresbeginn um rund 9 Prozent gestiegen ist. Laut JPMorgan stärken die neuen Data-Center-Datenpunkte die Zuversicht, dass sich die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Gewinns je Aktie (EPS CAGR) beschleunigen könnte.
Eine Heraufstufung durch Finanzanalysten im Zusammenhang mit Stromverträgen für Data Center betrifft Infrastrukturinvestoren, hat jedoch nur begrenzte direkte Auswirkungen auf die AdTech- und MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- JPMorgan stuft Ameren von Neutral auf Overweight hoch.
- Das Kursziel wurde von 120 auf 126 US-Dollar erhöht, was ein Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent bedeutet.
- Ameren verfügt über Stromversorgungsverträge für Data Center in Illinois und Missouri.
- Analyst Jeremy Tonet betonte das konstruktive regulatorische Umfeld in Missouri als besonders förderlich für das Lastwachstum von Data Centern.
- LSEG-Daten verzeichnen 18 Analysten für Ameren (9 Mal Kauf/Starker Kauf, 9 Mal Halten); die Aktie ist seit Jahresbeginn um ca. 9 Prozent gestiegen.
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JPMorgan stuft IREN nach Nvidia-Deal gleich doppelt herauf
JPMorgan hat die Einstufung für IREN, ein auf KI-Infrastruktur und Rechenzentren spezialisiertes Unternehmen, um gleich zwei Stufen von „Underweight“ auf „Overweight“ angehoben und das Kursziel von 46 auf 65 US-Dollar erhöht. Analyst Richard Choe begründet dies mit der strategischen Partnerschaft mit Nvidia sowie einer gestärkten Preismacht bei Neocloud-Verträgen, die nun mit 15 bis 20 US-Dollar pro Watt bewertet werden (zuvor 10 bis 15 US-Dollar). IREN, ehemals im Bitcoin-Mining tätig, plant zwar erhebliche Investitionsausgaben (CapEx), doch JPMorgan geht davon aus, dass die margenstärkeren Verträge wertsteigernd wirken werden. Die Hochstufung deckt sich mit dem breiteren Marktkonsens: 14 von 17 Analysten bewerten die Aktie derzeit mit „Buy“ oder „Strong Buy“.
JPMorgan stuft Cogent nach KI-Rechenzentrumskäufen auf Overweight hoch
JPMorgan hat Cogent Communications von Neutral auf Overweight hochgestuft, nachdem die Aktie infolge schwacher Quartalszahlen stark eingebrochen war. Analyst Sebastiano Petti senkte das Kursziel leicht von 23 auf 22 US-Dollar, was jedoch immer noch ein Aufwärtspotenzial von rund 34 Prozent impliziert. Als Gründe nannte er den vorteilhaften Umsatzmix hin zu On-Net und Waves sowie Fortschritte beim geplanten Verkauf von Rechenzentren. Cogent meldete ein bereinigtes EBITDA von 70,2 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 135,6 Millionen US-Dollar, was die Markterwartungen verfehlte und einen Kurssturz von etwa 29 Prozent auslöste. CEO Dave Schaeffer betonte, die Erlöse aus dem Verkauf von zehn Rechenzentren würden frühere Transaktionen übertreffen und zum Schuldenabbau sowie zur Refinanzierung unbesicherter Anleihen aus dem Jahr 2027 genutzt werden.
JPMorgan stuft IBM wegen starker Software-Sparte hoch
JPMorgan hat International Business Machines (IBM) von Neutral auf Overweight hochgestuft und das Kursziel von 270 auf 291 US-Dollar angehoben. Grund dafür ist eine nach Ansicht der Bank vom Markt unterschätzte Beschleunigung im Softwaregeschäft. Analyst Brian Essex erklärte, dass Software höhere wiederkehrende Umsätze, Margen, Profitabilität und Cashflows antreibt, und prognostizierte einen Wachstumsschub für das zweite Halbjahr 2026. Laut JPMorgan macht das Softwaresegment inzwischen rund 45 Prozent des Gesamtumsatzes und etwa zwei Drittel des konsolidierten Gewinns aus. Daten von LSEG zeigen, dass 15 von 25 analysierenden Experten eine Kauf- oder starke Kaufempfehlung für IBM ausgesprochen haben. Die Aktie hatte im Jahresverlauf rund 15 Prozent an Wert verloren.
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