Beobachtetes Signal · 17. Juni 2026 · Financial Recommendation · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Jim Cramer stuft Intel nach 228-Prozent-Rally weiterhin als Kauf ein
CNBC-Moderator Jim Cramer hat Intel zu seinem Top-Aktientipp erklärt und betont, dass der Chiphersteller trotz einer Rallye von über 200 Prozent seit Jahresbeginn weiteres Kurspotenzial besitzt. Als Haupttreiber für zukünftiges Wachstum nannte Cramer die steigende Nachfrage nach AI-Infrastruktur, den Zuwachs bei Inference- und agentischer KI – was den CPU-Bedarf erhöhen könnte – sowie das expandierende Foundry-Geschäft von Intel. Cramers Charitable Trust baute am 3. Juni 2026 eine Position auf und stockte diese zweimal auf. Wesentliche Meilensteine des Turnarounds waren die Ankündigung einer zehnprozentigen Beteiligung der US-Regierung im August 2025 sowie ein Nvidia-Investment über rund 5 Milliarden US-Dollar rund einen Monat später. Zum Veröffentlichungszeitpunkt notierten die Intel-Aktien bei etwa 121 US-Dollar, was einem Zuwachs von rund 228 Prozent im bisherigen Jahresverlauf entspricht.
Die Einschätzung signalisiert anhaltenden Investorenoptimismus für Intel infolge des AI-Infrastruktur- und Foundry-Wachstums, bleibt jedoch primär Marktkommentar ohne unmittelbare regulatorische oder technische Branchenauswirkungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Jim Cramer benennt Intel als Top-Aktienempfehlung und stuft den Titel weiterhin als Kauf ein.
- Cramers Charitable Trust eröffnete am 3. Juni 2026 eine Position in Intel und stockte diese in der Folge zweimal auf.
- Intel-Aktien notierten bei rund 121 US-Dollar, was einem YTD-Plus von etwa 228 Prozent entspricht.
- Die US-Regierung kündigte im August 2025 eine zehnprozentige Beteiligung an Intel an.
- Nvidia investierte rund einen Monat nach der US-Beteiligungsankündigung circa 5 Milliarden US-Dollar in Intel.
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Jim Cramer ernennt Intel zur Top-Aktie mit prognostizierten 63 % Kurspotenzial
Am 12. Juni 2026 erklärte Jim Cramer im Rahmen des CNBC Investing Club „Morning Meeting“, dass Intel seine absolute Top-Aktie sei. Er prognostizierte ein Kursziel von 200 US-Dollar pro Aktie, was einem Aufwärtspotenzial von rund 63 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Cramer bezeichnete Intel als die derzeit überzeugendste Wachstumsstory im Halbleitersektor und sah die Perspektiven des Konzerns sogar vor Nvidia. Als wesentlichen Treiber nannte er CEO Lip-Bu Tan, der das Vertrauen der Investoren in das Foundry-Geschäft und die CPU-Initiativen für Rechenzentren erfolgreich wiederhergestellt habe. Die Intel-Papiere verzeichneten zudem Kursgewinne infolge eines Doppel-Upgrades durch die Bank of America. Die Sendung behandelte darüber hinaus breitere Marktkontexte, darunter das IPO-Pricing von SpaceX sowie kurze Einschätzungen zu weiteren Titeln wie AMD, Arm, Linde, Williams-Sonoma und Lennar.
Jim Cramer: Intel-Aktie könnte um rund 40 Prozent steigen
Am 30. Juni 2026 erklärte Jim Cramer auf CNBC, dass die Wall Street ihren AI-Fokus von den Hyperscaler-Tech-Giganten hin zu den Zulieferern der AI-Infrastruktur verlagert. Die Märkte belohnen Unternehmen mit stark nachgefragten Produkten und strafen deren Kunden ab, da Investoren die massiven AI-Investitionen der Hyperscaler hinterfragen – die 'Magnificent Seven' verloren im Juni rund 2,3 Billionen US-Dollar an Marktwert. Cramer identifizierte Speicher- und Chiphersteller wie Micron, Sandisk, Intel, Marvell Technology und AMD als Quartalsgewinner. Besonders Intel hob er als neuen Favoriten hervor und führte dies auf CEO Lip-Bu Tan zurück. Nvidia hingegen zähle trotz seiner Schlüsselrolle im AI-Computing aufgrund des Wettbewerbs durch Custom Chips inzwischen zu den Nachzüglern. Cramers Charitable Trust hält Intel-Aktien.
Intel-Aktie steigt um 58 Prozent in historischer Neun-Tage-Rallye
Die Aktien von Intel verzeichneten den neunten Handelstag in Folge Kursgewinne und legten in dieser Spanne um rund 58 Prozent zu – die stärkste Performance seit mindestens den 1970er-Jahren. Getrieben wird die Rallye durch mehrere strategische Partnerschaften und Unternehmensschritte: Dazu zählen eine erweiterte Vereinbarung mit Google zur Durchführung von KI-Training und -Inferenz auf den neuesten Xeon 6 CPUs sowie der Beitritt zum Terafab-Projekt von Elon Musk. Zudem kaufte Intel die verbleibenden Anteile an seiner Chip-Fabrik in Irland für 14,2 Milliarden US-Dollar zurück. Im strategischen Kontext des CPU-Marktes, den Intel und AMD dominieren, adressieren die Initiativen potenzielle Engpässe für KI-Workloads. Flankiert wird diese Entwicklung durch eine 10-prozentige Beteiligung der US-Regierung sowie eine milliardenschwere Investition und Technologiekooperation von Nvidia, was Intels Position im KI- und Halbleiter-Ökosystem stärkt.
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