Beobachtetes Signal · 8. Nov. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google Gemini 2.0: Hinweise auf bevorstehenden Rollout der nächsten KI-Generation
Google bereitet offenbar die nächste Version seiner Gemini-KI vor, wobei erste Referenzen auf Gemini 2.0 sowie eine experimentelle Variante namens Gemini-2.0-Pro-Exp-0111 auftauchen. Berichten zufolge wird das Modell im Advanced-Bereich als experimentelles Modell geführt und ist möglicherweise vor einer breiteren Veröffentlichung für eine begrenzte Nutzergruppe oder interne Tester sichtbar. Gemini ist seit Dezember 2023 auf dem Markt – unter anderem in Deutschland via App und Live-Option verfügbar –, während im Februar 2024 die Version 1.5 mit einer erweiterten Kontextlänge gelauncht wurde. Zudem erwähnt der Bericht personalisierte Gemini Gems, vergleichbar mit Custom GPTs. Spekulationen auf Threads deuten auf eine Ankündigung von Gemini 2.0 noch im Dezember hin, möglicherweise flankiert vom System Jarvis. Parallel treibt OpenAI Entwicklungen wie ChatGPT-Memory voran.
Die Vorbereitung und Testphase von Google Gemini 2.0 unterstreicht die beschleunigte Innovationskadenz im KI-Sektor. Ein möglicher Release im Dezember hat direkte Relevanz für das gesamte Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gemini 2.0 wird als experimentelles Modell unter der Bezeichnung Gemini-2.0-Pro-Exp-0111 gehandelt.
- Der Advanced-Bereich listet die Variante als 'Our experimental model' für ausgewählte Tester.
- Gemini ist seit Dezember 2023 inklusive App- und Live-Option in Deutschland verfügbar.
- Gemini 1.5 wurde im Februar 2024 mit einer besonders langen Kontextlänge eingeführt.
- Gemini Gems ermöglichen personalisierte KI-Versionen ähnlich wie Custom GPTs.
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OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
AWNY & Jupiter Fest: Agentic Ads und Open Web im Fokus
Die Advertising Week New York und das erste Jupiter Festival Miami zeigten die Branchenentwicklung hin zu agentischer Werbung und die Besorgnis über die Zukunft des Open Web. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörten Tiktoks Off-Platform-Werbeexpansion und ein neuer KI-Einkaufsagent, Metas Test eines KI-Kampagnenassistenten und die Einführung visueller Anzeigen durch OpenAI. Die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen und bildet nun Skydance. Zentrale Themen waren die Bedrohung des Publisher-Traffics durch KI, der Aufstieg von KI-Sichtbarkeitstools, das frühe Stadium des agentischen Medienkaufens, ungelöste Cross-Platform-Messung und der boomende Sport- und Retail-Media-Sektor. Zu den Deals gehörten PubXs Übernahme von Compliant und eine 5-Millionen-Dollar-Series-A sowie OpenAIs gemeldete 30-Milliarden-Dollar-Runde mit BlackRock und Investoren aus den VAE.
ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
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