Beobachtetes Signal · 24. Juli 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Intel übertrifft Gewinnerwartungen deutlich; Analysten bleiben uneins
Intel hat solide Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt und die Markterwartungen mit einem Non-GAAP-EPS von 0,42 US-Dollar (gegenüber geschätzten 0,21 US-Dollar) und einem Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 25 Prozent im Jahresvergleich) klar übertroffen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zu und verzeichnet im laufenden Jahr 2026 ein Plus von rund 172 Prozent, angetrieben durch eine robuste Nachfrage nach CPUs im Zuge des KI-Booms. Unter CEO Lip-Bu Tan treibt das Unternehmen seine Foundry-Strategie vorangetrieben und bekräftigte die Produktion der Prozessnodes 14A und 18A, wobei die 18A-Auslastung das Ziel um rund 25 Prozent übertrifft. Große Wall-Street-Häuser wie Wells Fargo, Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Bernstein passten ihre Kursziele an, hielten jedoch im Wesentlichen an ihren bisherigen Einstufungen fest, da die langfristige Transformation des Halbleiterherstellers am Markt weiter differenziert bewertet wird.
Intels über den Erwartungen liegende Zahlen und Fortschritte bei den Foundry-Prozessnodes 14A und 18A haben erhebliche Relevanz für die globale Halbleiter- und KI-Hardware-Lieferkette sowie den Wettbewerb mit AMD, NVIDIA und Broadcom.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Intel meldete für das zweite Quartal 2026 ein Non-GAAP-EPS von 0,42 US-Dollar, während von LSEG befragte Analysten 0,21 US-Dollar erwartet hatten.
- Der Umsatz im zweiten Quartal 2026 belief sich auf 16,1 Milliarden US-Dollar (plus 25 Prozent im Jahresvergleich) und lag damit über dem Analystenkonsens von 14,42 Milliarden US-Dollar.
- Intel gab an, dass die Produktion des 18A-Nodes rund 25 Prozent über dem Ziel und über 50 Prozent höher als im Quartalsvergleich liegt.
- Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel um rund 4 Prozent; im bisherigen Jahresverlauf 2026 verzeichnet Intel einen Kursanstieg von etwa 172 Prozent.
- Mehrere Großbanken bestätigten oder passten ihre Ratings und Kursziele an: Wells Fargo (Equal Weight, Kursziel 120 USD), Goldman Sachs (Neutral, Kursziel 150 USD), JPMorgan (Underweight, Kursziel 85 USD), Bank of America (Buy, Kursziel 160 USD), Bernstein (Market-Perform, Kursziel 110 USD).
Verknüpfte Unternehmen
12 verknüpfte Unternehmen“The semiconductor maker earned 42 cents per share on a non-GAAP basis in the second quarter, double the 21 cents per share expected by analy...”
“The semiconductor maker earned 42 cents per share on a non-GAAP basis in the second quarter, double the 21 cents per share expected by analy...”
““We maintain our [equal weight] rating at current [share price] levels, given: (1) Progress is encouraging but still early to make a definit...”
“Goldman Sachs: neutral, $150 Analyst James Schneider has a $150 price target on Intel....”
“JPMorgan: underweight, $85 Analyst Harlan Sur’s new price target of $85, up from $45, is 15% below where Intel closed Thursday....”
“Bank of America: buy, $160 Analyst Vivek Arya has a $160 price target on Intel....”
““...increased competition (AMD, but also Arm-based CPUs),” Wells Fargo analyst Aaron Rakers said post-market in a note to clients....”
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“© 2026 Versant Media, LLC. All Rights Reserved. A Versant Media Company....”
““We are Neutral rated on the stock as Intel’s closest peers (i.e. AMD, NVDA and AVGO) offer relatively more revenue visibility and favorable...”
““We are Neutral rated on the stock as Intel’s closest peers (i.e. AMD, NVDA and AVGO) offer relatively more revenue visibility and favorable...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Intels Q1-Zahlen übertreffen Erwartungen: Aktie springt um 20 %
Intel hat solide Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt, angetrieben durch eine steigende Nachfrage nach Rechenzentrums-Prozessoren im Zuge von AI-Implementierungen. Der Umsatz lag bei rund 13,6 Milliarden US-Dollar, während Analysten etwa 12,4 Milliarden US-Dollar erwartet hatten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 0,29 US-Dollar gegenüber prognostizierten 0,01 US-Dollar. Das Management verwies auf den Abverkauf früher abgeschriebener Bestände und Preiserhöhungen. Dennoch verbuchte Intel einen GAAP-Nettoverlust von 4,28 Milliarden US-Dollar infolge massiver Investitionen in die Auftragsfertigung. Für das zweite Quartal stellte das Unternehmen einen Umsatz von 13,8 bis 14,8 Milliarden US-Dollar in Aussicht und übertraf damit den Konsens. Die Aktie legte nachbörslich um rund 20 % zu, wovon auch Wettbewerber wie AMD und Arm profitierten. Analysten warnen jedoch vor anhaltenden technischen Risiken beim 18A-Prozess und den weiteren Investitionen in Packaging- und Fab-Kapazitäten.
Analysten: AMD zeigt sich trotz Kursrutsch nach Quartalszahlen stark
Advanced Micro Devices meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,66 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen von 1,62 US-Dollar. Der Umsatz lag bei 11,54 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 11,28 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser starken Zahlen gaben die AMD-Aktien im vorbörslichen Handel um rund 8 % nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um etwa 198 % gestiegen waren. Hintergrund ist die Expansion des Unternehmens in den Bereichen KI-fokussierte Server-CPUs und Datacenter-GPUs im harten Wettbewerb mit Nvidia. Zahlreiche Wall-Street-Häuser bekräftigten ihre optimistischen Ratings und hoben die Kursziele an (darunter Wells Fargo auf 700 USD, UBS auf 730 USD und Goldman Sachs auf 640 USD), während Institute wie Morgan Stanley und JPMorgan eine zurückhaltendere Haltung einnahmen. Als Haupttreiber für den Optimismus nennen Analysten das starke Wachstumspotenzial im Datacenter-Segment bis 2027.
Intel-Aktie steigt um 58 Prozent in historischer Neun-Tage-Rallye
Die Aktien von Intel verzeichneten den neunten Handelstag in Folge Kursgewinne und legten in dieser Spanne um rund 58 Prozent zu – die stärkste Performance seit mindestens den 1970er-Jahren. Getrieben wird die Rallye durch mehrere strategische Partnerschaften und Unternehmensschritte: Dazu zählen eine erweiterte Vereinbarung mit Google zur Durchführung von KI-Training und -Inferenz auf den neuesten Xeon 6 CPUs sowie der Beitritt zum Terafab-Projekt von Elon Musk. Zudem kaufte Intel die verbleibenden Anteile an seiner Chip-Fabrik in Irland für 14,2 Milliarden US-Dollar zurück. Im strategischen Kontext des CPU-Marktes, den Intel und AMD dominieren, adressieren die Initiativen potenzielle Engpässe für KI-Workloads. Flankiert wird diese Entwicklung durch eine 10-prozentige Beteiligung der US-Regierung sowie eine milliardenschwere Investition und Technologiekooperation von Nvidia, was Intels Position im KI- und Halbleiter-Ökosystem stärkt.
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