Beobachtetes Signal · 16. Sept. 2026 · Earnings Report · Quelle: CNBC Investing · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Melius-Analyst prognostiziert Intel-Kursziel von 200 Dollar in zwei Jahren
Ben Reitzes, Analyst bei Melius Research, stuft Intel mit einem Kursziel von 165 US-Dollar auf 'Buy' ein, was einem Aufwärtspotenzial von rund 70 % entspricht. Binnen zwei Jahren hält er sogar einen Anstieg auf bis zu 200 US-Dollar für möglich. Reitzes begründet seine bullishe Einschätzung mit potenziellen Foundry-Verträgen mit Apple, Tesla sowie einem weiteren Hyperscaler. Zudem könnten eine starke Preisgestaltung bei Server-CPUs und ein günstiger Produktmix bei AI PCs den Gewinn je Aktie im Produktgeschäft über die 4-Dollar-Marke heben. Ergänzend verweist er auf Berichte, wonach Intel eine Kooperation mit SK Hynix zur Fertigung von Speicherchips in den USA inklusive Kapazitätsleasing am Standort Ohio prüft. Während die Intel-Aktie in den letzten zwölf Monaten um rund 300 % zulegte, weicht Reitzes deutlich vom Marktkonsens ab: Lediglich 15 von 50 Analysten empfehlen das Papier derzeit zum Kauf.
Die optimistische Bewertung unterstreicht Intels potenziellen Turnaround im Foundry- und Halbleitergeschäft, was weitreichende Implikationen für die weltweite Hardware-Infrastruktur und Tech-Lieferketten hat.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Melius Research vergibt ein 'Buy'-Rating für Intel mit einem Kursziel von 165 US-Dollar (~70 % Upside).
- Analyst Ben Reitzes hält innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Kursniveau von bis zu 200 US-Dollar für erreichbar.
- Potenzielle Foundry-Deals mit Apple, Tesla und einem weiteren Hyperscaler treiben die Rallye-Erwartungen.
- Laut Reuters prüft Intel eine Fertigungskooperation für Speicherchips in den USA mit SK Hynix.
- Die Intel-Aktie verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten einen Wertzuwachs von rund 300 %.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Intel verzeichnet starke Kursgewinne im Halbleitersektor, wobei Top-Analysten einen Kursanstieg auf 200 US-Dollar in Aussicht stellen.”
“Laut Einschätzung von Melius Research.”
“Das Unternehmen könnte durch Foundry-Vereinbarungen mit Apple und weiteren Branchengrößen weiter zulegen.”
“Unter der Annahme, dass die 14A-Fertigung bis 2028 mit Apple, Tesla und einem weiteren Hyperscaler in die Großserienproduktion geht.”
“Berichten zufolge erwägt Intel eine Partnerschaft, um SK Hynix bei der Produktion von Speicherchips in den USA zu unterstützen.”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Jim Cramer: Intel-Aktie könnte um rund 40 Prozent steigen
Am 30. Juni 2026 erklärte Jim Cramer auf CNBC, dass die Wall Street ihren AI-Fokus von den Hyperscaler-Tech-Giganten hin zu den Zulieferern der AI-Infrastruktur verlagert. Die Märkte belohnen Unternehmen mit stark nachgefragten Produkten und strafen deren Kunden ab, da Investoren die massiven AI-Investitionen der Hyperscaler hinterfragen – die 'Magnificent Seven' verloren im Juni rund 2,3 Billionen US-Dollar an Marktwert. Cramer identifizierte Speicher- und Chiphersteller wie Micron, Sandisk, Intel, Marvell Technology und AMD als Quartalsgewinner. Besonders Intel hob er als neuen Favoriten hervor und führte dies auf CEO Lip-Bu Tan zurück. Nvidia hingegen zähle trotz seiner Schlüsselrolle im AI-Computing aufgrund des Wettbewerbs durch Custom Chips inzwischen zu den Nachzüglern. Cramers Charitable Trust hält Intel-Aktien.
Jim Cramer ernennt Intel zur Top-Aktie mit prognostizierten 63 % Kurspotenzial
Am 12. Juni 2026 erklärte Jim Cramer im Rahmen des CNBC Investing Club „Morning Meeting“, dass Intel seine absolute Top-Aktie sei. Er prognostizierte ein Kursziel von 200 US-Dollar pro Aktie, was einem Aufwärtspotenzial von rund 63 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Cramer bezeichnete Intel als die derzeit überzeugendste Wachstumsstory im Halbleitersektor und sah die Perspektiven des Konzerns sogar vor Nvidia. Als wesentlichen Treiber nannte er CEO Lip-Bu Tan, der das Vertrauen der Investoren in das Foundry-Geschäft und die CPU-Initiativen für Rechenzentren erfolgreich wiederhergestellt habe. Die Intel-Papiere verzeichneten zudem Kursgewinne infolge eines Doppel-Upgrades durch die Bank of America. Die Sendung behandelte darüber hinaus breitere Marktkontexte, darunter das IPO-Pricing von SpaceX sowie kurze Einschätzungen zu weiteren Titeln wie AMD, Arm, Linde, Williams-Sonoma und Lennar.
Intel übertrifft Gewinnerwartungen deutlich; Analysten bleiben uneins
Intel hat solide Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt und die Markterwartungen mit einem Non-GAAP-EPS von 0,42 US-Dollar (gegenüber geschätzten 0,21 US-Dollar) und einem Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 25 Prozent im Jahresvergleich) klar übertroffen. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zu und verzeichnet im laufenden Jahr 2026 ein Plus von rund 172 Prozent, angetrieben durch eine robuste Nachfrage nach CPUs im Zuge des KI-Booms. Unter CEO Lip-Bu Tan treibt das Unternehmen seine Foundry-Strategie vorangetrieben und bekräftigte die Produktion der Prozessnodes 14A und 18A, wobei die 18A-Auslastung das Ziel um rund 25 Prozent übertrifft. Große Wall-Street-Häuser wie Wells Fargo, Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Bernstein passten ihre Kursziele an, hielten jedoch im Wesentlichen an ihren bisherigen Einstufungen fest, da die langfristige Transformation des Halbleiterherstellers am Markt weiter differenziert bewertet wird.
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