Beobachtetes Signal · 26. Feb. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram entwickelt Friend Map zur standortbasierten Vernetzung von Freunden
Instagram arbeitet an einem neuen Friend Map-Feature, das es Nutzern ermöglichen soll, ihren Standort in Echtzeit auf einer interaktiven Karte zu teilen und standortbasierte Notizen zu hinterlassen. Die vom App-Forscher Alessandro Paluzzi entdeckte Funktion erinnert an die Snap Map von Snapchat, setzt jedoch stark auf Datenschutz. Geplant sind umfassende Zugriffskontrollen für Follower oder enge Freunde, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie ein Ghost Mode, der den letzten aktiven Standort verbirgt. Zudem erfolgen Standortaktualisierungen nur bei geöffneter App, um den Nutzern die vollständige Kontrolle zu geben. Meta hat das Feature bisher weder offiziell bestätigt noch einen Termin für den Rollout genannt. Diese Entwicklung verdeutlicht die anhaltende Relevanz von locationbasierten Diensten und Privatsphäre-Einstellungen im Social-Media-Umfeld.
Technischer Release von Instagram bzw. Meta mit Fokus auf datenschutzkonformes Location Sharing und bislang unbestätigtem Rollout.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram entwickelt eine Friend Map zum Teilen von Standorten auf einer interaktiven Karte.
- Das Konzept umfasst Echtzeit-Standortupdates und die Möglichkeit für standortbasierte Notizen.
- Datenschutzfunktionen beinhalten Zugriffskontrollen für Follower oder enge Freunde sowie End-to-End-Verschlüsselung.
- Ein Ghost Mode soll den letzten aktiven Standort verbergen; Updates erfolgen nur bei geöffneter App.
- Screenshots wurden von Alessandro Paluzzi entdeckt; eine offizielle Bestätigung oder ein Rollout-Datum stehen noch aus.
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Snap-Manager: Viel KI-generierter Inhalt ist einfach Müll
In einem Interview auf der DMEXCO 2026 äußerte sich Jan Müller, Senior Sales Manager für die größten Kunden in der DACH-Region bei Snap, zur Haltung der Plattform gegenüber KI-generierten Inhalten. Snap empfiehlt keine vollständig KI-generierten Videos mehr im Spotlight-Feed von Snapchat, um dem sogenannten 'AI Slop' entgegenzuwirken. Müller räumte ein, dass einige KI-generierte Inhalte gut seien, ein Großteil jedoch minderwertig. Er betonte zudem die Bedeutung von Authentizität und den Mix aus Marken- und Performance-Werbetreibenden auf der Plattform.
Snap-Experte: Marken sollten private Chats ernster nehmen
In einem Gastkommentar bei Meedia argumentiert Jan Müller, Senior Sales Manager Largest Customers DACH bei Snap Inc., dass Marken den Fokus von Reichweite auf Relevanz in privaten Kommunikationskanälen verlagern sollten. Unter Berufung auf die Studie 'The Great Brand Reset' von Snap und Mindscope hebt er hervor, dass 56 % der deutschen Befragten Inhalte mit einer kleinen, konkreten Gruppe teilen und 61 % private Interaktionen mit Marken über DMs, Stories oder Chatbots bevorzugen. Er betont, dass Chats nicht nur für den Kundenservice da sind, sondern Potenzial für Markenbindung bieten, insbesondere bei der Gen Z. Er plädiert dafür, Inhalte zu schaffen, die praktischen Nutzen bieten, Kamera und AR für Try-before-buy-Erlebnisse zu nutzen und in Entscheidungsmomenten relevant zu sein. Der Kommentar enthält keine neuen Produktankündigungen oder Unternehmensmeldungen.
Kaliforniens Gouverneur legt Veto gegen Verbot von "Pervert Glasses" ein
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat den Senatsgesetzentwurf 1130 abgelehnt, der heimliche Aufnahmen mit tragbaren Aufnahmegeräten wie Smart Glasses illegal gemacht hätte. Newsom argumentierte, dass der Entwurf tragbare Aufnahmegeräte zu breit definiere, was unbeabsichtigte Folgen haben könnte, und dass bestehende Gesetze bereits ausreichenden Schutz bieten. Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, Datenschutzbedenken angesichts der zunehmenden Verbreitung von Always-Listening-Geräten von Unternehmen wie Meta und Snap anzugehen. Kalifornien wäre der erste Bundesstaat gewesen, der Smart Glasses reguliert hätte. Kritiker bezeichnen solche Geräte als "Pervert Glasses". Das Veto bedeutet, dass es vorerst keine neuen spezifischen Vorschriften für diese Wearables gibt.
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