Beobachtetes Signal · 31. Juli 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet neue Kommentar-Teilungsfunktion für Stories
Instagram testet derzeit eine neue Funktion zur Kommentar-Freigabe, mit der Nutzer ausgewählte Kommentare direkt in ihren Stories hervorheben und teilen können. Das sich in der Erprobungsphase befindliche Feature zielt darauf ab, das Engagement, die Interaktion und die Nutzerbindung zu steigern, indem Creator positives Feedback zu ihren Posts besonders herausstellen können. Die Entdeckung geht auf den Social-Media-Researcher Alessandro Paluzzi zurück, der entsprechende Screenshots auf X teilte. Konkrete Details zum Design und zur weltweiten Verfügbarkeit stehen noch aus. Flankierend treibt die Plattform den globalen Rollout von Creator Subscriptions voran, wozu auch Deutschland gehört, um durch exklusive Inhalte wiederkehrende Umsätze zu generieren. Ähnliche Monetarisierungs- und Engagement-Funktionen existieren bereits auf Plattformen wie TikTok und X, was den generellen Branchentrend hin zu interaktiveren, Creator-zentrierten Social-Media-Erlebnissen unterstreicht.
Interessanter Einblick in kommende Instagram-Funktionen zur Engagement-Steigerung, der jedoch keine grundlegenden Marktverschiebungen im Ökosystem darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet eine Kommentar-Teilungsoption zur Anzeige ausgewählter Kommentare in Stories.
- Das Feature befindet sich in der Testphase; Details zu Design und Verfügbarkeit sind offen.
- Der Social-Media-Researcher Alessandro Paluzzi machte die Neuerung via X öffentlich.
- Instagram rollt Subscriptions weltweit aus, auch in Deutschland, für exklusive Inhalte und wiederkehrende Umsätze.
- Ähnliche Engagement- und Monetarisierungsfunktionen sind bereits von TikTok und X bekannt.
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Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Ambition, Entlassung und Risiko bei Changemakers
Auf der Changemakers-Konferenz der Marketing Society ging es um Karriere-Resilienz, Ambition und Scheitern. Laura Brown, ehemalige Chefredakteurin der InStyle, sprach über ihre Entlassung und die Bedeutung persönlicher Eigenständigkeit gegenüber Jobtiteln. Sofia Hernandez, Ex-TikTok-Führungskraft, erzählte von ihrem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen und dem schnellen Verlust von Status. Wendy Kula, jetzt CMO bei Saucony, nahm sich nach einer Umstrukturierung bei Nike ein Jahr Auszeit gegen Burnout. Maryam Banikarim, frühere Hyatt-CMO, zog sich mit 50 zurück, um Prioritäten zu setzen. Sam Tomlinson, CEO von MediaSense, plädierte für eine 'Learn-fast'-Kultur und kritisierte übertriebenes Risikomanagement. Im Fokus stand die Neudefinition von Erfolg jenseits von großen Titeln.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
Lo-fi-UGC-Inhalte schlagen polierte Anzeigen
Der Artikel diskutiert die wachsende Effektivität von Lo-fi- und UGC-Inhalten gegenüber polierten Markenwerbeanzeigen in sozialen Feeds. Unter Berufung auf Daten von TikTok, System1, Meta und Kantar wird berichtet, dass Creator-Content eine um 70 % höhere Klickrate und 159 % mehr Engagement erzielt als Nicht-Creator-Anzeigen bei gleichem CPM, und dass Zuschauer Influencer-Inhalte nach durchschnittlich 17,8 Sekunden überspringen, verglichen mit 7,9 Sekunden bei traditionellen Markeninhalten. Meta-Partnerschaftsanzeigen liefern laut Bericht 19 % niedrigere CPAs und 13 % höhere Klickraten. Der Artikel betont, dass Lo-fi-Inhalte zwar authentisch wirken, aber dennoch einer bewussten Strategie bedürfen, einschließlich klarer Markenhinweise innerhalb der ersten zwei Sekunden. Er empfiehlt Marken, Lo-fi-Produktion, echte UGC/Creator-Inhalte und eine Remix-Ebene aus vorhandenem Material zu kombinieren, um kreative Frische und Leistung auf Plattformen wie TikTok und Instagram Reels zu erhalten.
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