Beobachtetes Signal · 15. Nov. 2024 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram testet neuen Full-Screen-Modus für Reels im TikTok-Stil
Instagram testet einen neuen Full-Screen-Modus für Reels, der ein ablenkungsfreies Seherlebnis ähnlich wie bei TikTok ermöglichen soll. Demnach laufen Reels in der Testphase ohne standardmäßige Bildschirmmenüs ab, was einen flüssigeren und immersiveren Konsum von Video-Content erlaubt. Das Feature wurde von Hammod Oh (Tech Insider) auf Threads bekannt gemacht. Laut Instagram zielt die Funktion darauf ab, die User Experience zu verbessern, was direkte Auswirkungen auf das Engagement mit Reels haben könnte. Als Sicherheitsmaßnahme ist die Bildschirmaufnahme während der Tests deaktiviert, um Creators vor unautorisiertem Teilen zu schützen. Zudem können direkt auf dem Bildschirm Tipps und Best Practices für die Reels-Performance eingeblendet werden, um Creators bei der Content-Optimierung zu unterstützen. Die Anzahl der Reels Views wird direkt im Video angezeigt. Der Full-Screen-Modus befindet sich aktuell in der Testphase; ein offizielles Rollout-Datum wurde noch nicht bekannt gegeben.
Technischer Release eines bedeutenden Plattform-Features mit potenziellen Auswirkungen auf die Creator Experience, das User Engagement und den Content-Schutz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram testet einen neuen Full-Screen-Modus für Reels
- Das Feature zielt auf ein ablenkungsfreies Seherlebnis analog zu TikTok ab
- Bildschirmaufnahmen von Reels werden während des Tests zum Schutz von Creators deaktiviert
- Reels Views werden direkt auf dem Videobildschirm angezeigt
- Performance-Tipps für Creators können direkt im Interface eingeblendet werden
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
Lo-fi-UGC-Inhalte schlagen polierte Anzeigen
Der Artikel diskutiert die wachsende Effektivität von Lo-fi- und UGC-Inhalten gegenüber polierten Markenwerbeanzeigen in sozialen Feeds. Unter Berufung auf Daten von TikTok, System1, Meta und Kantar wird berichtet, dass Creator-Content eine um 70 % höhere Klickrate und 159 % mehr Engagement erzielt als Nicht-Creator-Anzeigen bei gleichem CPM, und dass Zuschauer Influencer-Inhalte nach durchschnittlich 17,8 Sekunden überspringen, verglichen mit 7,9 Sekunden bei traditionellen Markeninhalten. Meta-Partnerschaftsanzeigen liefern laut Bericht 19 % niedrigere CPAs und 13 % höhere Klickraten. Der Artikel betont, dass Lo-fi-Inhalte zwar authentisch wirken, aber dennoch einer bewussten Strategie bedürfen, einschließlich klarer Markenhinweise innerhalb der ersten zwei Sekunden. Er empfiehlt Marken, Lo-fi-Produktion, echte UGC/Creator-Inhalte und eine Remix-Ebene aus vorhandenem Material zu kombinieren, um kreative Frische und Leistung auf Plattformen wie TikTok und Instagram Reels zu erhalten.
Amazon erreicht über 60% Marktanteil im deutschen Onlinehandel
Eine neue Studie von IFH KÖLN und General Evidence zeigt, dass Amazon im deutschen E-Commerce eine dominante Position einnimmt: Der Handelsumsatz beträgt rund 69,1 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 63 % entspricht. Trotzdem nimmt der Wettbewerb zu: Internationale Plattformen wie Temu und SHEIN gewinnen Marktanteile und erzielten gemeinsam eine Milliarde Euro zusätzlichen Umsatz. Amazons Einfluss reicht über den eigenen Verkauf hinaus; so beeinflusst das Unternehmen 41 % der untersuchten Umsätze durch Marktplatz, Produktsuchen und Werbung. Die Studie sieht großes Wachstumspotenzial im Lebensmittel- und FMCG-Sektor, wo nur 4,9 % des Marktes online abgewickelt werden, Amazon aber bereits 46,1 % des Online-FMCG-Umsatzes hält. Amazon bleibt die zentrale Plattform, aber neue Wettbewerber ziehen zunehmend zusätzliche Nachfrage an.
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