Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Policy Update · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Instagram priorisiert Engagement-Signale über reine Reels-Views
Der Leiter von Instagram, Adam Mosseri, hat in einem Video klargestellt, dass reine Reels-View-Zahlen nicht länger der primäre Erfolgsindikator für Kurzvideos sind. Der Algorithmus der Plattform gewichtet nun Engagement-Signale – darunter Shares, Saves, Sends, Likes und die Watch Time – deutlich stärker. Zudem differenziert das System zwischen der Performance innerhalb des bestehenden Publikums (Connected Reach) und der Entdeckung außerhalb davon (Unconnected Reach). Die Plattform führt zudem neue Kennzahlen wie Share Rate und Skip Rate ein und hat den Insights-Tab erweitert, um diese Daten für Creator und Social-Media-Teams transparent zu machen. Bereits im Februar 2025 betonte das Unternehmen, dass Watch Time, Like Rate und Send Rate essenzielle Ranking-Faktoren sind. Diese strategische Neuausrichtung verändert die Art und Weise, wie Marken und Creator den Erfolg ihrer Content-Strategien messen und optimieren.
Wenn eine große Plattform wie Instagram ihre algorithmische Gewichtung ändert, zwingt dies Creator, Publisher und Werbetreibende dazu, ihre Erfolgsmessung sowie ihre Content- und Kampagnen-Optimierung grundlegend anzupassen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Adam Mosseri erklärte, dass reine Reels-View-Zahlen nicht mehr der Hauptindikator für Erfolg sind.
- Der Instagram-Algorithmus gewichtet Engagement-Signale wie Shares, Saves, Sends, Likes und Watch Time stärker.
- Die Plattform unterscheidet nun präzise zwischen Connected Reach (Follower) und Unconnected Reach (Discovery).
- Neue Metriken wie Share Rate und Skip Rate sowie erweiterte Insights unterstützen Creator bei der Performance-Analyse.
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Mosseri: Engagement statt reine Views steuert das Reels-Ranking
Instagram-Chef Adam Mosseri hat klarstellt, dass Creator hohe Abrufzahlen nicht mit tatsächlichem Reels-Erfolg gleichsetzen sollten. In einem aktuellen Video betonte er, dass der Instagram-Algorithmus Engagement-Signale wie Likes, Kommentare, Saves, Shares beziehungsweise Sends sowie die Watchtime deutlich stärker gewichtet als die reine Reichweite. Dabei hob Mosseri Kennzahlen wie Connected Reach im Vergleich zu Unconnected Reach hervor und verwies auf spezifische Reels-Metriken als präzisere Indikatoren für langfristige Relevanz. Der Beitrag, der von OnlineMarketing.de stammt und auf t3n republiziert wurde, empfiehlt Creatorn und Marketern, ihre Analysen konsequent auf Engagement-Raten und die Audience-Zusammensetzung statt auf oberflächliche View-Zahlen auszurichten.
Instagram führt Skip Rate und Share Rate Metriken ein
Instagram hat zwei neue Performance-Metriken – Skip Rate und Share Rate – für einzelne Reels und Posts eingeführt und gleichzeitig seinen Insights-Bereich grundlegend überarbeitet, um wichtige Messwerte zu zentralisieren. Die Skip Rate erfasst, wie viele Nutzer ein Reel aktiv überspringen, während die Share Rate anzeigt, wie häufig Inhalte geteilt werden. Letzteres gilt für Instagram als entscheidendes Signal für die organische Reichweite. Formate wie Collab Posts, Trial Reels, Crossposts und kostenpflichtig beworbene Inhalte werden von den neuen Metriken vorerst noch nicht unterstützt. Das Redesign des Insights-Bereichs platziert Kernkennzahlen wie Aufrufe, Reichweite, durchschnittliche Watch Time und Follower prominenter und bietet detaillierte Aufschlüsselungen nach Followern und Nicht-Followern. Zudem testet Instagram ein kostenpflichtiges ‚Instagram Plus‘-Abo, das zusätzliche Analysen wie Rewatch Insights und erweiterte Zuschauerdaten ermöglichen könnte. Die Änderungen zielen darauf ab, die Performance-Optimierung von Kurzformaten für Creator und Marketer im Walled Garden zu verbessern.
LinkedIn: Leads nicht als Endziel im B2B-Marketing sehen
Beim B2Believe-Event von LinkedIn im neuen Space im Empire State Building forderten Führungskräfte und Praktiker eine Abkehr von leitorientiertem B2B-Marketing hin zu einem 'Full-Journey'-Ansatz, der Signale, Targeting, Creatives, die gesamte Customer Journey und Messung verbindet. Jae Oh, Senior Director of Product Management, zeigte, dass weniger als 10% der Upper-Funnel-Zielgruppen in Bottom-Funnel-Kampagnen gelangen, und forderte Marketer auf, Markenaufbau mit Demand Capture zu verbinden. Eine Studie des B2B Institute von LinkedIn mit eMarketer ergab, dass 77% der Marketer sagen, sie zielen nicht mehr auf Einzelpersonen, aber nur 31% haben einen Playbook für die Aktivierung von Zielgruppen im unteren Funnel. Praktiker von Canva, SAP, Mastercard und anderen zeigten, wie Marketing und Vertrieb gemeinsame Signale nutzen. LinkedIn skizzierte zudem eine Produkt-Roadmap mit Fokus auf Cost-per-Opportunity-Ziele, Multi-Format-Kampagnen, agentische Workflows und Inkrementalitäts-Prognosen.
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