Beobachtetes Signal · 21. Okt. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram-Karussells unterstützen nun mehr als 20 Bilder und Videos
Instagram erweitert die Möglichkeiten für Karussell-Posts und erlaubt künftig mehr als 20 visuelle Elemente in einem einzigen Beitrag. Diese Neuerung gilt plattformübergreifend auch für Threads. Karussells zählen zu den interaktionsstärksten Formaten auf der Plattform, auch wenn ihre Reichweite hinter der von Reels zurückbleibt. Praxisbeispiele wie Posts mit 23 oder 26 visuellen Elementen verdeutlichen die erweiterte Nutzung für Creator-Storytelling, Produktlaunches oder Behind-the-Scenes-Inhalte. Begleitet wird das Update von einer neuen, swipenbasierten Navigation, deren breiter Rollout bevorsteht. Während sich das Feature in der Testphase befindet und die universelle Verfügbarkeit sowie die Notwendigkeit von mehr als 20 Elementen vereinzelt diskutiert werden, unterstreicht der Schritt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Creator-Funktionen im Instagram-Ökosystem.
Technische Einführung eines bedeutenden Plattform-Features durch die erweiterte Karussell-Unterstützung für über 20 visuelle Elemente, mit relevanten Implikationen für das Creator-Storytelling und die Nutzerinteraktion.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram ermöglicht nun mehr als 20 Bilder und Videos in einem Karussell, was auch für Threads gilt.
- Praxisbeispiele zeigen bereits Karussells mit 23 sowie 26 visuellen Elementen.
- Karussells generieren eine hohe Interaktion, bleiben in der Gesamtreichweite jedoch hinter Reels zurück.
- Instagram hat ein neues, swipenbasiertes Navigationslayout für den breiten Rollout bestätigt.
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Instagram testet nachträgliche Neunordnung von Karussell-Beiträgen
Instagram testet derzeit eine neue Funktion, die es Creator-Accounts und Marken ermöglichen soll, die einzelnen Slides von bereits veröffentlichten Karussell-Beiträgen im Nachhinein neu anzuordnen. Diese Neuerung baut auf früheren Experimenten auf, bei denen bereits nachträgliche Anpassungen möglich waren. Der App-Researcher Alessandro Paluzzi entdeckte das Feature und demonstrierte dessen Funktionsweise in einem Video auf Threads. Bislang befindet sich die Funktion in einer internen Testphase und ist für die breite Öffentlichkeit noch nicht zugänglich; ein offizieller Rollout-Zeitplan wurde von Meta bislang nicht kommuniziert. Befürworter betonen, dass eine nachträgliche Sortierung das Nutzer-Engagement, die Verweildauer im Feed sowie die Content-Wiederverwertung deutlich verbessern könnte. Angesichts der starken Performance des Formats im Vergleich zu Reels könnte dies die Content-Optimierungsstrategien von Marken maßgeblich beeinflussen, sofern ein offizieller Launch erfolgt.
Ambition, Entlassung und Risiko bei Changemakers
Auf der Changemakers-Konferenz der Marketing Society ging es um Karriere-Resilienz, Ambition und Scheitern. Laura Brown, ehemalige Chefredakteurin der InStyle, sprach über ihre Entlassung und die Bedeutung persönlicher Eigenständigkeit gegenüber Jobtiteln. Sofia Hernandez, Ex-TikTok-Führungskraft, erzählte von ihrem Ausstieg aus gesundheitlichen Gründen und dem schnellen Verlust von Status. Wendy Kula, jetzt CMO bei Saucony, nahm sich nach einer Umstrukturierung bei Nike ein Jahr Auszeit gegen Burnout. Maryam Banikarim, frühere Hyatt-CMO, zog sich mit 50 zurück, um Prioritäten zu setzen. Sam Tomlinson, CEO von MediaSense, plädierte für eine 'Learn-fast'-Kultur und kritisierte übertriebenes Risikomanagement. Im Fokus stand die Neudefinition von Erfolg jenseits von großen Titeln.
OK Futures KI-‚Druckkochtopf‘-Kampagne für Goodwipes
Der frühere CEO von MullenLowe U.S., Frank Cartagena, gründete die Kreativagentur OK Future, um das Potenzial generativer KI für eine kleine Agentur zu testen. Ihr erstes Projekt, eine Parodie auf OpenAIs Astra-Werbespot für die Körperpflegemarke Goodwipes, wurde in vier Tagen mit KI-Tools wie ArtCraft, Seedance und OpenAIs Astra-Modell produziert und reduzierte die geplanten Produktionskosten von 700.000 US-Dollar drastisch. Die Kampagne 'Meet Asstra' erzielte über 1,5 Millionen Aufrufe auf Reddit. Cartagena bezeichnete das Tempo jedoch als 'nicht nachhaltig' und als 'Druckkochtopf'; das Team arbeitete rund um die Uhr und drohte sogar mit Kündigung. Goodwipes‘ SVP of Marketing, Meredith Diehn, betonte das Vertrauen in Cartagena und den Wert, mit KI zu experimentieren. Der Artikel unterstreicht den wachsenden Einsatz von KI in der Kreativproduktion: 73 % der Vermarkter nutzen GenAI für visuelle Inhalte, und Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2029 auf 981 Milliarden US-Dollar steigen werden.
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