Beobachtetes Signal · 12. März 2021 · Deprecation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
InfluencerDB stellt Betrieb nach Entzug des Facebook-API-Zugangs ein
Die deutsche Influencer-Community-Management-Software und Analytics-Plattform InfluencerDB hat das Aus für Ende März angekündigt. Grund dafür ist der endgültige Entzug des Zugangs zur Facebook Graph API. Laut CEO Robert Levenhagen erfolgt die Schließung unfreiwillig, da ohne die Kampagnen- und Leistungsdaten die fundamentale Geschäftsgrundlage für das Produkt entfallen ist. Nachdem Facebook den API-Zugang bereits über mehrere Jahre hinweg schrittweise eingeschränkt hatte, ist nun keinerlei Datenabruf mehr möglich. Levenhagen entschuldigte sich bei den Kunden und kündigte an, das Produkt bis Monatsende vollständig vom Markt zu nehmen sowie das weitere Vorgehen abzustimmen. Dieser Schritt verdeutlicht die existenzielle Abhängigkeit von MarTech- und Influencer-Marketing-Tools von den Datenzugriffsrichtlinien der großen Social-Media-Plattformen.
Die Schließung einer etablierten Influencer-Marketing-Plattform infolge verlorener API-Zugänge verdeutlicht die hohen Risiken plattformabhängiger Geschäftsmodelle im MarTech-Ökosystem und hat direkte Auswirkungen auf die betroffenen Werbekunden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- InfluencerDB schließt nach Entzug des Zugangs zur Facebook Graph API.
- Das Produkt wird bis Ende März vollständig vom Markt genommen.
- Facebook hatte den Zugriff auf die Graph API über mehrere Jahre hinweg schrittweise eingeschränkt.
- InfluencerDB agierte als spezialisierte Software für Influencer-Community-Management und Analytics.
- CEO Robert Levenhagen bestätigt die unfreiwillige Schließung und entschuldigt sich bei Kunden.
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Korean NC Spends $300M on Four Studios, Plans More Acquisitions
Korean gaming giant NC (formerly NCsoft) has spent over $300 million acquiring four mobile game studios: Lihuhu (Vietnam), Springcomes (South Korea), Moving Eye (Slovenia), and JustPlay (Germany). The acquisitions bring about 200 live mobile games under NC's umbrella. Anel Ceman, head of social mobile, says the company will continue buying profitable studios that generate $50-100 million annually, focusing on markets like Japan, China, India, and Turkey. NC is building a central internal toolset for creative production, live ops, and A/B testing across its portfolio. The company's mobile casual division already accounts for 22% of revenue and aims to reach $5 billion by 2030.
Meta startet „Facebook Creator Fast Track“ zur Creator-Gewinnung
Meta hat das Programm „Facebook Creator Fast Track“ angekündigt, das Kreativen monatliche Festvergütungen bietet, um sie zum Posten auf Facebook zu motivieren. Kreative mit mindestens 100.000 Followern auf Instagram, TikTok oder YouTube erhalten 1.000 US-Dollar pro Monat, während reichweitenstärkere Accounts mit über einer Million Follower 3.000 US-Dollar monatlich bekommen. Die Zahlungen laufen über drei Monate, flankiert von einem dauerhaften Reichweiten-Boost. Branchenexperten und Agenturleiter betonen, dass dies Cross-Posting-Strategien fördern kann, die langfristige Bindung jedoch von stabiler Monetarisierung und nachhaltiger Reichweite abhängt. Jüngste Gerichtsurteile zur Verantwortung von Plattformen gegenüber jungen Nutzern dürften Kreative dabei kaum abschrecken.
Bayern's Strategy: Competing Globally with Smart Partnerships
In his first podcast interview, FC Bayern München CEO Jan‑Christian Dreesen outlines the club’s financial and direct‑to‑consumer strategy to close competitive gaps with the Premier League. He describes a focus on financial independence, disciplined cost management, and monetising a global fanbase via owned channels: Bayern holds about 10 million email addresses, runs a newsletter with ~1 million subscribers and a near‑40% weekly open rate, and has built a MyFCB platform to personalise fan engagement. Dreesen emphasises the strategic value of minority shareholders Adidas, Audi and Allianz versus private equity, and says Bayern is exploring direct market approaches — including building its own channels to sell media rights in some markets — as an alternative to centralised Bundesliga rights sales.
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