Beobachtetes Signal · 24. Juni 2026 · Technical Release · Quelle: https://iabtechlab.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
IAB Tech Lab veröffentlicht einheitliche Definitionen für programmatische Auktionen
Das IAB Tech Lab hat die finalen „Programmatic Auction Definitions“ veröffentlicht, die gemeinsam mit der Programmatic Supply Chain Subgroup entwickelt wurden. Ziel ist es, ein einheitliches Vokabular für digitale Auktionsmechanismen in OpenRTB-Umgebungen zu etablieren. Die Veröffentlichung ergänzt die Digital Advertising Auction Transparency Standards des Media Rating Council (MRC), welche von dessen Auction Standards Working Group erarbeitet wurden, um Transparenz und Standardisierung bei Auktionsregeln und Scoring-Verfahren zu fördern. Die finalen Definitionen basieren auf einer vorangegangenen öffentlichen Konsultationsphase im Januar und Februar 2026 und stehen via GitHub zur Verfügung. Die Initiative knüpft an die im Jahr 2025 gestartete Kooperation zwischen dem MRC, der Omnicom Media Group sowie Branchenverbänden wie ANA, WFA, 4A’s und IAB Tech Lab an, um die Transparenz in programmatischen Werbeauktionen nachhaltig zu steigern.
Der neue Standard schafft ein einheitliches Vokabular und erhöht die Transparenz programmatischer Auktionen, was die Interoperabilität zwischen Buy- und Sell-Side-Plattformen maßgeblich verbessert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Das Media Rating Council, die Omnicom Media Group sowie die Branchenverbände ANA, WFA, 4A’s und das IAB Tech Lab kooperierten 2025 zur Steigerung der Auktions-Transparenz.
- Die MRC Auction Standards Working Group veröffentlichte die Digital Advertising Auction Transparency Standards für transparente Auktionsregeln und standardisiertes Scoring.
- Das IAB Tech Lab erarbeitete mit seiner Programmatic Supply Chain Subgroup ergänzende Auktionsdefinitionen für OpenRTB-Anwendungsfälle.
- Die Veröffentlichung der finalen Programmatic Auction Definitions erfolgte nach einer öffentlichen Feedbackphase (Januar–Februar 2026) auf GitHub.
- Die Metadaten der Veröffentlichung weisen das Datum 2026-06-24 aus.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“In 2025, the Media Rating Council, Omnicom Media Group, and a coalition of industry bodies (ANA, WFA, 4A’s, and IAB Tech Lab) came together ...”
“In 2025, the Media Rating Council, Omnicom Media Group, and a coalition of industry bodies (ANA, WFA, 4A’s, and IAB Tech Lab) came together ...”
“In 2025, the Media Rating Council, Omnicom Media Group, and a coalition of industry bodies (ANA, WFA, 4A’s, and IAB Tech Lab) came together ...”
Ontologie & Marktkonzepte
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MRC veröffentlicht neue Transparenzstandards für digitale Ad-Auktionen
Das Media Rating Council (MRC) hat neue Standards und eine freiwillige Zertifizierung eingeführt, um die Transparenz bei digitalen Auktionsmechanismen zu erhöhen. Das Framework verpflichtet Plattformen, Auktionsregeln und zentrale Entscheidungsvariablen offenzulegen – darunter die Einstufung als First-Price-, Second-Price- oder modifizierte Second-Price-Auktion – sowie Änderungen an der Auktionslogik transparent zu melden. Zudem fordern die Standards eine breitere Implementierung aktualisierter OpenRTB-Felder (wie video.plcmt), universeller Transaction IDs (TIDs), Global Placement IDs (GPIDs) in Bid Requests sowie Multi-Bid-Einreichungen für Demand-Side Platforms. Die von Omnicom/OMD initiierte Initiative formierte sich 2024 und wird von rund 70 Branchengrößen wie Meta, TikTok, X, The Trade Desk und Hearst unterstützt. Die Teilnahme ist freiwillig; marktführende Akteure wie Google, Amazon und Prebid waren nicht direkt an der Ausarbeitung beteiligt.
IAB Tech Lab aktualisiert OpenRTB-Standard für Live-Content
Das IAB Tech Lab hat Aktualisierungen des OpenRTB-Standards vorgeschlagen, um programmatischen Einkäufern und Verkäufern präzisere, strukturierte Signale zur „Liveness“ in Bid Requests zu liefern und die Preistransparenz zu erhöhen. Die Änderungen umfassen zwei optionale Felder sowie die Präzisierung eines bestehenden Feldes in OpenRTB und AdCOM. Damit können Publisher künftig eindeutig kennzeichnen, ob Inhalte echtzeitbasiert live, zeitnah gestreamt oder in ihrem Erstausstrahlungsfenster platziert sind. Zudem verfeinert der Entwurf Substitutionsmakros, um Rabatte und Nettopreise zwischen Sell-Side- und Demand-Side-Platforms transparenter zu übermitteln. Die von der Programmatic Supply Chain Working Group entwickelten Anpassungen befinden sich bis zum 28. Mai 2026 in der öffentlichen Konsultationsphase. Ziel ist es, Unklarheiten sowie Reibungsverluste bei der programmatischen Monetarisierung des wachsenden Inventars in den Bereichen Connected TV und Live-Events zu minimieren.
IAB Tech Lab schlägt neue Governance-Regeln für Programmatic Advertising vor
Das IAB Tech Lab hat den Entwurf der „Programmatic Standard Practices v1“ zur öffentlichen Kommentierung vorgelegt. Dieses Regelwerk definiert gemeinsame geschäftliche Richtlinien, Normen und Prinzipien für die Anwendung bestehender programmatischer Werbestandards. Ziel der Initiative ist es, Transaktionshemmnisse abzubauen, die Markttransparenz signifikant zu erhöhen und eine einheitliche Governance im gesamten Programmatic-Ökosystem zu etablieren. Es handelt sich um das erste offizielle Arbeitsergebnis des Programmatic Governance Council, das geschäftliche und regulatorische Herausforderungen im Markt adressiert. Die Richtlinien führen keine neuen technischen Spezifikationen ein, sondern definieren verbindliche Best Practices für die operative Nutzung bestehender Protokolle. Dies soll die Erwartungen zwischen Buy-Side und Sell-Side harmonisieren und das Vertrauen zwischen den Intermediären nachhaltig stärken. Die Konsultationsphase läuft bis zum 16. Oktober.
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