Beobachtetes Signal · 27. Aug. 2026 · Hiring · Quelle: Adweek · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
i-D ernennt Michiel Steur zum ersten Chief Executive Officer
Das 46-jährige Mode- und Kulturmagazin i-D hat Michiel Steur zu seinem ersten Chief Executive Officer ernannt. Die neu geschaffene Position tritt Steur offiziell am 1. Oktober an und berichtet an die Führung der Muttergesellschaft Bedford Media. Steur war im Oktober 2024 als Chief Commercial Officer zu i-D gestoßen. Bedford Media hatte i-D im November 2023 von Vice Media übernommen; hinter dem Verlag stehen das Supermodel Karlie Kloss und der Venture-Capitalist Josh Kushner. Unter Steurs Führung plant i-D, seine redaktionelle Mission beizubehalten und sich gleichzeitig zu einer breiteren Medien- und Kulturplattform zu entwickeln. Angesichts der Herausforderungen im Open-Web-Werbemarkt sollen Printaktivitäten, Brand Partnerships, Events und Creative Services ausgebaut werden, um die Einnahmequellen zu diversifizieren und neue Monetarisierungswege zu erschließen.
Die Führungspersonalie bei einem traditionsreichen Publisher im Besitz finanzstarker Investoren signalisiert Investitionen in die Umsatzdiversifizierung durch Print, Brand Partnerships und Events, was direkte Auswirkungen auf Inventar- und Partnerschaftsoptionen für Werbetreibende haben kann.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- i-D ernennt Michiel Steur zum ersten Chief Executive Officer; er tritt das Amt offiziell am 1. Oktober an.
- Steur kam im Oktober 2024 als Chief Commercial Officer zu i-D.
- Bedford Media übernahm i-D im November 2023 von Vice Media und fungiert als Muttergesellschaft des Verlags.
- Das Printgeschäft von i-D macht 20 % des Gesamtumsatzes aus, das Unternehmen beschäftigt rund 30 Mitarbeiter.
- i-D verzeichnet 1,27 Millionen Abonnenten auf YouTube und 2,4 Millionen Instagram-Follower; der größte Umsatztreiber sind Creative Partnerships (Branded Content).
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“He will report to the leadership of its new parent company, Bedford Media, which acquired the title in November 2023 from Vice Media as it n...”
“Kloss is also a partial owner of W Magazine and, through Bedford Media, operates Life Magazine through a licensing agreement with People Inc...”
“It introduced limited-edition print zines built around specific themes or talent, some produced editorially and others in partnership with b...”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Redscout ernennt Michael Keany zum neuen CEO
Redscout, die zum Stagwell-Netzwerk gehörende Markenberatungs- und Designagentur, hat Michael Keany zum neuen CEO ernannt. Dies markiert den ersten Führungswechsel bei der Agentur seit sieben Jahren. Keany tritt die Nachfolge von Ivan Kayser an, der das Unternehmen verlässt, um ein neues Startup zu gründen. In seiner neuen Funktion plant Keany, auf den Erfolgen der vergangenen 25 Jahre aufzubauen und insbesondere das B2B-Geschäft der Agentur weiter auszubauen. Keany bringt langjährige Führungserfahrung mit und war unter anderem von 2009 bis 2012 als CEO von Code and Theory tätig, wo sich die Wege von Keany und Kayser im Jahr 2011 kreuzten. Die Personalie wurde im Rahmen einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gegeben und markiert den Beginn einer neuen strategischen Phase für die Designagentur.
Stefan Ottlitz wird Burda-CDO: Focus-Markenfamilie wird zusammengeführt
Stefan Ottlitz, ehemaliger Co-CEO beim Spiegel und Ex-Chefredakteur von Süddeutsche.de, übernimmt als neuer Chief Digital Officer bei Burda die Gesamtverantwortung für die Markenfamilie Focus. Im Zuge dieser Neuausrichtung werden die bislang getrennt agierenden Einheiten von Focus Print, Focus Online sowie das Paid-Content-Angebot Focus Plus unter einer einheitlichen Führung konsolidiert. Zudem integriert das Medienhaus die Digitalpublizistik-Tochter BurdaForward vollständig in den Burda Verlag. Daniel Steil, Co-CEO von BurdaForward, verlässt das Unternehmen nach 15 Jahren zum 1. August. Zeitgleich wechselt Wiebke Meeder vom Handelsblatt zu Burda und übernimmt die Position des Chief Revenue Officer. Die umfassende Reorganisation führt zu weitreichenden personellen und strukturellen Veränderungen im gesamten Medienportfolio des Konzerns.
Burda fusioniert Publishing-Einheiten zu integriertem, KI-getriebenem Medienhaus
Unter der Führung von Elisabeth Varn strukturiert Hubert Burda Media das deutsche Verlagsgeschäft grundlegend um: BurdaVerlag und BurdaForward werden zu einem integrierten Medienhaus fusioniert. Die Marken werden künftig in thematischen Divisionen wie Focus, Lifestyle, Women & Entertainment sowie Screens gebündelt. Über die nächsten 12 bis 18 Monate entstehen zentrale Querschnittsbereiche für Produkt, KI, Revenue, Technologie, Print-Produktion, Finance und Transformation, um schlankere Prozesse und eine KI-getriebene Organisation zu etablieren. Die Führungsebene wird neu aufgestellt: Stefan Ottlitz übernimmt als Chief Digital Officer, Rebecca Gottwald als Chief AI Officer und Wiebke Meeder stößt zum 1. Oktober als Chief Revenue Officer hinzu. Langjährige Führungskräfte wie BurdaForward-CEO Daniel Steil verlassen das Unternehmen. Internationale Tochtergesellschaften erhalten mehr Autonomie, während die Burda International Holding zur reinen Finanzholding wird, um Innovationen zu beschleunigen.
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