Beobachtetes Signal · 19. Juni 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Hornbach steigert Umsatz im ersten Quartal, EBIT leicht rückläufig
Hornbach ist mit einem Umsatzwachstum in das Geschäftsjahr 2026/27 gestartet, angetrieben durch eine starke Performance in den europäischen DIY- und Gartenmärkten, während der bereinigte operative Gewinn (EBIT) minimal sank. Im Quartal bis Ende Mai stiegen die Umsätze um knapp 5% auf rund 2,0 Milliarden Euro, wohingegen das bereinigte EBIT um 0,5% auf 161 Millionen Euro zurückging und die bereinigte operative Marge von 8,5% auf 8,0% sank. Der Periodenumsatz nach nicht beherrschenden Anteilen lag bei 99,8 Millionen Euro, was einem Rückgang von 5,7% entspricht, belastet durch höhere Zinskosten und negative Währungseffekte. Das Management verwies auf gestiegene Personal- und Betriebskosten inklusive Instandhaltung und IT, bestätigte jedoch die Jahresprognose: Erwartet wird ein Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro sowie ein in etwa stabiles bereinigtes EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Die SDax-notierte Aktie legte am Morgen der Berichtserstattung um rund 2% zu.
Quartalsfinanzergebnisse und Prognosen eines börsennotierten Händlers beeinflussen die Anlegerstimmung, signalisieren anhaltenden Kosten- und Margendruck in den Bereichen Personal und IT und können indirekt Investitions- und Marketingbudgets im Handel steuern.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Hornbachs Umsatz stieg im Dreimonatszeitraum bis Ende Mai im Jahresvergleich um rund 5% auf etwa 2,0 Milliarden Euro.
- Das bereinigte EBIT sank um 0,5% auf 161 Millionen Euro; die bereinigte operative Marge ging von 8,5% auf 8,0% zurück.
- Der Nettogewinn nach nicht beherrschenden Anteilen betrug 99,8 Millionen Euro (minus 5,7% im Jahresvergleich) infolge höherer Zinsaufwendungen und negativer Währungseffekte.
- Das Management bestätigte die Jahresprognose für 2026/27: Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro und ein in etwa stabiles bereinigtes EBIT (Vorjahreswert ca. 265 Millionen Euro).
- Das Unternehmen nannte höhere Personalkosten durch Expansion in neue Märkte sowie gestiegene Betriebskosten für IT und Instandhaltung als Treiber des Margendrucks; die Aktie stieg am Morgen des Berichts um rund 2% auf 79 Euro.
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Hornbach trotzt Konsumflaute und steigert Umsatz im Geschäftsjahr
Die Hornbach Holding ist nach eigenen Angaben „vielversprechend“ in die wichtige Frühlingssaison gestartet und hat im Geschäftsjahr 2025/26 trotz eines schwachen Konsumklimas sowie steigender Personal- und Betriebskosten ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Der Umsatz stieg um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging mit 264,7 Millionen Euro leicht unter das Vorjahresniveau und verfehlte teilweise die Analystenerwartungen. Das Unternehmen schlägt eine stabile Dividende von 2,40 Euro je Aktie vor. Das Management verwies auf anhaltenden Kostendruck sowie geopolitische Risiken und prognostiziert für 2026/27 einen Umsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau bei einem etwa stabilen bereinigten EBIT. CEO Albrecht Hornbach hob Marktanteilsgewinne in Deutschland und Europa sowie eine verbesserte Handelsmarge als positive Treiber hervor, die auch für die strategische Ausrichtung von Retail Media von Relevanz sind.
Hornbach steigert Umsatz und bereinigtes EBIT im zweiten Quartal deutlich
Die Hornbach Holding AG & Co. KGaA verzeichnete im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 nach vorläufigen Zahlen einen soliden Zuwachs: Der Nettoumsatz stieg im Vorjahresvergleich um 7,3 % auf 1,814 Mrd. Euro, getrieben durch eine robuste Kundennachfrage und 1,3 zusätzliche Verkaufstage. Das bereinigte EBIT kletterte um 12,8 % auf 124,6 Mio. Euro, was die bereinigte EBIT-Marge auf knapp 6,9 % verbesserte. Im gesamten ersten Halbjahr legte der Umsatz um 6,0 % auf 3,816 Mrd. Euro zu, während das bereinigte EBIT um 4,9 % auf 285,6 Mio. Euro anstieg. Der Vorstand bestätigte die Gesamtjahresprognose und rechnet mit einem Nettoumsatz auf oder leicht über Vorjahresniveau (6,434 Mrd. Euro) sowie einem bereinigten EBIT im Korridor von +/- 5 %. Trotz geopolitischer Risiken, die Konsumklima, Einkaufspreise und Logistik belasten könnten, bleibt der Ausblick stabil. Die finalen Halbjahreszahlen folgen am 29. September 2026.
Birkenstock verzeichnet zweistelliges Wachstum und hebt Prognose an
Birkenstock hat im dritten Quart des Fiskaljahres 2026 ein anhaltendes Wachstum vermeldet und seine Jahresprognose nach oben angepasst. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 720 Millionen Euro (währungsbereinigt plus 15 Prozent). Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 11 Prozent auf 242 Millionen Euro, während die bereinigte EBITDA-Marge leicht auf 33,7 Prozent sank. Der ausgewiesene Nettogewinn ging um 15 Prozent auf 110 Millionen Euro zurück, wogegen der bereinigte Nettogewinn auf 134 Millionen Euro stieg und der bereinigte Gewinn je Aktie 0,74 Euro erreichte. Haupttreiber waren Direct-to-Consumer-Verkäufe und die Expansion des eigenen Retail-Geschäfts; im Quartal wurden 13 Stores eröffnet, womit Ende Juni 124 eigene Standorte betrieben wurden. Zudem schloss Birkenstock finanzielle Maßnahmen wie eine Anleiheemission über 900 Millionen Euro, die Rückzahlung von Schulden in Höhe von 428,5 Millionen Euro sowie ein beschleunigtes Aktienrückkaufprogramm im Wert von 230 Millionen Euro ab.
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