Beobachtetes Signal · 18. Nov. 2022 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Instagram führt Option zum Ausblenden von Likes für Reels ein
Instagram ermöglicht Nutzern ab sofort, die Anzahl der Likes für Instagram Reels auszublenden. Social-Media-Experte Hammod Oh enthüllte das Update via Twitter anhand von Screenshots der erweiterten Einstellungen. Die neue Funktion „Like-Anzahl für dieses Reel ausblenden“ besagt, dass nur der Ersteller die Likes sieht, und lässt sich flexibel ein- und ausschalten. Die Anpassung kann nachträglich über das Drei-Punkte-Menü des Reels oder die allgemeinen Kontoeinstellungen rückgängig gemacht werden. Laut Instagram soll dieses Feature den Druck mindern, primär auf hohe Engagement-Zahlen optimierte Inhalte zu veröffentlichen, während Creators weiterhin Zugriff auf detaillierte Leistungsdaten behalten. Branchenexperten wie Tim David Pankonin von rethink betonen in diesem Zusammenhang, dass klassische Likes für erfolgreiche Kampagnen im Social-Media-Umfeld mittlerweile nahezu irrelevant sind.
Ein technisches Release auf einer großen Plattform wie Metas Instagram verändert die Sichtbarkeit von Engagement-Metriken und beeinflusst die Content-Strategie von Marketer und Creators.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Instagram hat die neue Einstellung „Like-Anzahl für dieses Reel ausblenden“ eingeführt.
- Die Option befindet sich in den erweiterten Einstellungen und schränkt die Sichtbarkeit auf den Ersteller ein.
- Nutzern steht die Möglichkeit offen, die Einstellung über das Menü des Reels oder das Konto nachträglich zu ändern.
- Ziel von Instagram ist es, den Leistungsdruck beim Posten von Inhalten zu reduzieren.
- Experten wie Tim David Pankonin (rethink) schätzen Social-Media-Likes für Kampagnen als fast irrelevant ein.
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ADWEEK öffnet Einreichungen für die Agency of the Year Awards 2026
ADWEEK hat die Einreichungsphase für die Agency of the Year Awards 2026 gestartet und lädt Agenturen aller Größen ein, ihre Arbeiten in diversen Kreativ- und Medienkategorien einzureichen. Erstmals umfasst das Programm spezifische Medien- und Performance Marketing-Kategorien (Global, U.S., Independent Media sowie Performance Marketing Agency of the Year). Die Bewertung durch die ADWEEK-Redaktion erfolgt anhand von Geschäftsergebnissen, Kreativ- und Medienstrategie, Talentförderung, Leadership, Innovation und Impact. Die Einreichungsfristen mit gestaffelten Gebühren (Early Bird, Standard, Extended) laufen vom 17. Juli bis zum 11. September 2026. Die Shortlist wird im Oktober veröffentlicht, die Gewinner werden am 8. Dezember 2026 bekannt gegeben; ein Gewinner gestaltet zudem das Cover des Dezember-Magazins von ADWEEK. Das Einreichungsportal und Kontaktdaten sind auf der offiziellen Website von ADWEEK verfügbar.
KI steigert Output massiv: Fünfköpfige Teams als optimales Organisationsmodell
Dieses Executive Briefing analysiert, wie generative KI den individuellen Jahresoutput von rund 300.000 US-Dollar auf etwa zwei Millionen US-Dollar verzehnfacht hat, während die Koordinationskosten unverändert blieben. Anhand der kombinatorischen Formel n(n-1)/2 wird erläutert, wie der Kommunikationsaufwand mit wachsender Teamgröße steigt und warum die Hinzuziehung eines sechsten Teammitglieds zu massiven Produktivitätsverlusten führen kann. Der Beitrag stellt praktische Frameworks vor – darunter die Unterscheidung zwischen ‚Scout- und Strike-Teams‘ sowie das ‚Steinberger Threshold‘-Konzept zur Steuerung von KI-Agenten. Zudem kritisiert er das bloße ‚Ambition Failure‘, wenngleich mit weniger Personal dieselbe Arbeit fortzuführen. Fünf Diagnosefragen und ein Prompt-Kit unterstützen Führungskräfte dabei, ihre Organisationen auf die KI-Ära auszurichten.
Broadcaster überdenken Streaming-Monetarisierung im Multi-Channel-Zeitalter
State of Streaming interviewte Jamie Branson, Gründer und CEO von View TV, über die Diskrepanz zwischen traditioneller Broadcast-Monetarisierung und der Streaming-Ökonomie. Die reine Spiegelung linearer Kanäle in FAST- und AVOD-Formate verfehle moderne Nutzungsgewohnheiten und schaffe strukturelle Erlöslücken, wenn sich Publisher rein auf Programmatic Advertising stützen. Laut Branson deckt Programmatic oft nur 10–20 % des Inventars zu drastisch niedrigeren CPMs ab, was High-End-Produktionen unrentabel mache. View TV plädiert für ein gestaffeltes Monetarisierungsmodell, das programmatische Auktionen mit Addressable TV und traditionellem Ad Sales kombiniert, ergänzt durch ein optimiertes Yield Management. Zudem sollten Broadcaster die Kontrolle über ihre Vermarktung zurückgewinnen und Technologiekosten für Ad-Delivery wie Server-Side Ad Insertion (SSAI) nicht mehr alleine tragen.
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