Beobachtetes Signal · 21. Jan. 2026 · Brand Update · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Hershey’s aktualisiert Marke und überarbeitet Paid-, Earned- und Owned-Media-Strategie
The Hershey Company startet ihre erste große Markenkampagne für Hershey’s seit 2018 und modernisiert ihre Kreativ- und Kommunikationsplattform grundlegend. Vinny Rinaldi, VP of Consumer Connection, erklärte gegenüber AdExchanger, dass dieser Relaunch auf einen dicht gedrängten Marketingkalender für 2026 ausgerichtet ist – darunter ein Sponsoring des US-Olympiateams, der co-produzierte Spielfilm „Hershey“ sowie das 250-jährige US-Jubiläum. Dies spiegelt eine stärkere Vernetzung von Owned, Earned und Paid Media wider. Laut dem Wall Street Journal erhöht Hershey das Budget für die Marke Hershey’s im Jahr 2026 um 20 %; im Jahr 2024 hatte das Unternehmen konzernweit 600 Millionen US-Dollar für Marketing aufgewendet. Hershey plant zudem den Ausbau von Retail Media, den Einsatz von Olympia-Merchandising in eigenen Kanälen sowie die Anwendung eines über ein Jahrzehnt verfeinerten Media-Mix-Modells zur Messung von Sponsoring- und Filmwirkungen.
Eine etablierte Consumer-Brand erhöht ihr Budget um 20 % und startet eine reichweitenstarke Kampagne mit prominenten Partnerschaften wie Olympia und Filmproduktionen. Dies generiert inkrementelle Nachfrage im Bereich Connected TV, Retail Media und Sponsoring-Inventar, was insbesondere für Media-Buyer und Publisher von Relevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Hershey startet die erste große Markenmarketingkampagne für Hershey’s seit 2018.
- The Hershey Company erhöht ihr Budget für die Marke Hershey’s im Jahr 2026 um 20 % (laut Bericht des Wall Street Journal).
- Im Jahr 2024 gab Hershey insgesamt 600 Millionen US-Dollar für Marketing aus (über das gesamte Markenportfolio hinweg).
- Vinny Rinaldi, VP of Consumer Connection bei Hershey, bestätigte den Marken-Refresh und die stärkere Verzahnung von Owned, Earned und Paid Media.
- Hershey tritt 2026 als Sponsor des US-Olympiateams auf, co-produziert den Film „Hershey“ und nutzt eigene Einzelhandelsstandorte sowie Freizeitparks für olympische Marketingmaßnahmen.
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Hershey fordert Eigenbesitz bei KI-Agenten und modernisiert Media Mix Modeling
Vinny Rinaldi, VP of Media and Marketing Technology bei Hershey, erläutert die Entwicklung eines KI-Agenten-Systems zur Beschleunigung des Media Mix Modeling (MMM), wodurch sich Messungen von Monaten auf Wochen verkürzen. Hershey arbeitet mit Partnern wie Mutinex, Tracer.tech und Chalice zusammen und integriert diese Funktionen in das programmatische Ökosystem über The Trade Desk, YouTube und Meta. Der Ansatz priorisiert Relevanz vor Reichweite, was zu höheren Investitionen in Reddit für Reese's führte und die TV-Upfront-Strategie prägt. Rinaldi betont, dass Hershey agentbasierte Planungsin資産 besitzen sollte, da diese durch Verkaufs- und First-Party-Daten der Marke gespeist werden. Gleichzeitig unterstreicht er die Bedeutung einer soliden Infrastruktur und der Einbindung menschlichen kritischen Denkens.
Hershey testet erfolgreichen Connected TV und Instacart Commerce-Workflow
Hershey hat eine geschlossene Connected TV-zu-Commerce-Fallstudie veröffentlicht, die interaktive Reese’s-Werbemittel auf Roku mit Instacart als Transaktionsziel verknüpft. Die Kampagne erzielte einen verifizierten Return on Ad Spend von 4x, wobei 84 Prozent der kaufbereiten Nutzer Neukunden waren. Gleichzeitig modernisierte Hershey seine Marketing-Mix-Modeling-Infrastruktur gemeinsam mit Mutinex und Tracer auf monatliche Auswertungen, wodurch Media- und Handelsbudgets im Volumen von zwei Milliarden US-Dollar nun zwölfmal jährlich neu alloziert werden können. Vinny Rinaldi, VP of Consumer Connections, betonte die Bedeutung einer eigenen Daten- und Identitätsarchitektur vor dem Einsatz agentischer KI. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Streaming-Kanäle von reiner Awareness zu messbaren Abverkaufsresultaten reifen.
OpenAI holt im KI-Preiskampf gegen Anthropic auf
Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat OpenAI den Rückstand auf Anthropic bei Firmenkunden, die über die Plattform OpenRouter einkaufen, nahezu aufgeholt. Im September teilten sich die beiden Rivalen die Ausgaben von rund 120.000 Unternehmen nahezu hälftig, während zu Jahresbeginn noch etwa drei Viertel auf Anthropic entfielen. OpenAIs aggressive Preisgestaltung, insbesondere die GPT-5.6-Modellfamilie mit Preissenkungen von bis zu 80 %, war ein entscheidender Faktor. Anthropic kämpft mit Kapazitätsengpässen bei Claude Code und einer Datenschutzdebatte über die 30-tägige Speicherung von Nutzerdaten. Beide Unternehmen bereiten sich auf Börsengänge vor und benötigen nachhaltige Umsätze, um Bewertungen von über 1 Billion Dollar zu rechtfertigen.
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