Beobachtetes Signal · 17. März 2026 · Survey · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Gartner-Studie: 50 % der Konsumenten bevorzugen Marken ohne GenAI-Inhalte

Zusammenfassung des Signals

Eine Gartner-Umfrage unter 1.539 US-Konsumenten (Oktober 2025) zeigt, dass 50 % Marken bevorzugen, die keine generative KI in kundenorientierten Botschaften, Werbemitteln oder Content einsetzen. Die Untersuchung verdeutlicht eine wachsende Skepsis: 61 % der Befragten hinterfragen regelmäßig die Zuverlässigkeit von Informationen, und 68 % bezweifeln häufig die Echtheit von Inhalten. Nur noch 27 % verlassen sich auf ihre Intuition zur Wahrheitsfindung, was einen deutlichen Wandel hin zu aktiven Verifikationsmustern signalisiert. Gartner-Analystin Emily Weiss rät Marketern daher, den Einsatz von GenAI primär als Vertrauensentscheidung zu behandeln: Um kommerzielle Risiken zu minimieren und das Kundenvertrauen zu sichern, müssen KI-Anwendungen transparent, optional und klar als assistierend gekennzeichnet sein. Zudem sollten generierte Inhalte durch belastbare Governance-Strukturen und verifizierbare Belege abgesichert werden.

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Hohe Konfidenz

Die wachsende Skepsis gegenüber GenAI in kundenorientierten Inhalten birgt erhebliche kommerzielle Risiken für Marken. Marketer müssen Kennzeichnungspflichten, Verifikationsprozesse und Transparenzstandards verschärfen, um Vertrauensverluste und Kundenabwanderung zu verhindern.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Gartner befragte im Oktober 2025 insgesamt 1.539 US-Konsumenten.
  • 50 % der befragten Konsumenten kaufen bevorzugt bei Marken, die auf GenAI in kundenorientierter Kommunikation, Werbung und Content verzichten.
  • 61 % hinterfragen häufig die Zuverlässigkeit von Entscheidungsgrundlagen; 68 % bezweifeln regelmäßig die Echtheit konsumierter Inhalte.
  • Lediglich 27 % verlassen sich bei der Wahrheitsprüfung noch auf Intuition, was den Trend zur manuellen Verifikation unterstreicht.
  • Gartner empfiehlt Marketern transparente Kennzeichnung, optionale KI-Nutzung, rein assistierende Funktionen sowie strikte Governance und Nachweisbarkeit.

Ontologie & Marktkonzepte

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martechseries.com/feed/•Veröffentlicht: 17. März 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Gartner Marketing Survey Finds 50% of Consumers Prefer Brands That Avoid Using GenAI in Consumer-Facing Content”

Verwandte Marktsignale & Trends

Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

AI & Trust28. Sept. 2026

Gartner: KI schwächt Vertrauen in Influencer und Marken

Eine Gartner-Umfrage unter 1.006 US-Verbrauchern zeigt, dass die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Inhalten das Vertrauen in Influencer und Markenkommunikation untergräbt. 35% der Befragten geben an, sich wegen KI-Inhalten seltener auf Influencer zu verlassen. 65% finden, dass Unternehmen zu viele KI-generierte Inhalte im Marketing einsetzen, und 57% sagen, dass dies ihr Vertrauen in Markenbotschaften verringert hat. Gartner bezeichnet die Flut minderwertiger KI-Inhalte als "AI Slop". Gleichzeitig greifen 43% der Verbraucher bei Kaufempfehlungen stärker auf reale Personen zurück. Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Transparenz und Expertise im Marketing angesichts zunehmender Skepsis gegenüber KI-generierten Inhalten.

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Large Language Models (LLM) & AI20. Mai 2026

B2B-Käufer vertrauen KI weniger als vom Marketing erwartet

Laut einer Gartner-Studie unter 645 B2B-Käufern ziehen 69 % der Befragten Vertriebsmitarbeiter heran, um KI-generierte Erkenntnisse zu validieren. Käufer nutzen durchschnittlich sieben Informationsquellen pro Beschaffungsprozess, wobei 45 % generative KI primär zur Recherche von Anbietern und Produkten einsetzen. Obwohl 67 % eine Interaktion ohne Vertriebsmitarbeiter und 70 % einen vollständig digitalen Self-Service-Kauf bevorzugen, bleibt das Vertrauen ein kritischer Engpass: 51 % befürchten irreführende Informationen durch generative KI, während 49 % dieses Risiko bei Vertriebsmitarbeitern sehen. Gartner betont, dass Vertriebsrollen künftig verstärkt als Validierungsinstanz und Entscheidungshilfe agieren müssen. Diese Entwicklung hat tiefgreifende Konsequenzen für Sales Enablement, MarTech-Content-Glaubwürdigkeit sowie die Strukturierung der B2B-Buyer-Journey.

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Consumer Insights23. Sept. 2026

Gen-Z-Vertrauenslücke: Hohe KI-Nutzung trifft auf strenge Transparenzanforderungen

Eine neue Studie von SAP Engagement Cloud unter 2.000 britischen Verbrauchern offenbart eine wachsende Vertrauenslücke bei KI-gestützten Retail-Lösungen innerhalb der Gen Z. Die junge Zielgruppe nutzt KI aktiv für die Product Discovery und Einkäufe, reagiert jedoch hochsensibel auf intransparente oder aufdringliche Anwendungen. Während 48 % bereits KI-empfohlene Produkte gekauft haben und 37 % KI-Assistenten sogar eigenständige Käufe anvertrauen würden, haben 43 % aufgrund mangelhafter KI-Implementierungen bereits die Marke gewechselt. Transparenz ist dabei der entscheidende Hebel: 32 % priorisieren Datenschutz und 29 % fordern Einblick in KI-Entscheidungsprozesse. Eine undeklarierte KI-Nutzung gefährdet bei 25 % die Brand Loyalty. Gleichzeitig können echter Mehrwert und personalisiertes Marketing die Kundenbindung signifikant stärken (21 % bzw. 15 %). Für Marketingentscheider unterstreichen die Daten die Notwendigkeit, KI-Innovationen zwingend mit maximaler Transparenz und klarem Kontext zu verknüpfen.

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