Beobachtetes Signal · 2. Jan. 2025 · Report Release · Quelle: Tech.eu · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Griechischer Tech-Sektor wächst 2024 um 15 Prozent
Der aktuelle Startups in Greece Report von Found.ation belegt, dass der griechische Tech-Sektor im Jahr 2024 ein Wachstum von 15 Prozent verzeichnete. Während breitere europäische Märkte einen Rückgang der Investitionen um 5 Prozent hinnehmen mussten, flossen in Griechenland über 555 Millionen Euro in mehr als 90 Startups. Die Sektoren Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Health Tech zogen dabei das meiste Kapital an. Gründerinnen sind nach wie vor unterrepräsentiert und machen lediglich 24 Prozent der Startup-Gründer aus. Den größten Exit markierte die Übernahme von BETA CAE Systems für 1,24 Milliarden US-Dollar. Während Viva Wallet seinen Status als Unicorn behauptet und Blueground diesem ebenfalls nahesteht, verweist der Bericht zugleich auf anhaltende Herausforderungen bei der Frühphasenfinanzierung sowie auf regulatorische Hürden im Markt.
Der regionale Bericht zur griechischen Startup-Finanzierung liefert wertvolle Markt Einblicke, stellt jedoch keine fundamentale Veränderung der Gesamtindustrie dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Über 555 Millionen Euro flossen 2024 in mehr als 90 griechische Startups, was einem Wachstum von 15 Prozent entspricht.
- Europäische Märkte verzeichneten im selben Zeitraum einen Rückgang der Tech-Investitionen um 5 Prozent.
- Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Health Tech waren die am stärksten finanzierten Sektoren im Jahr 2024.
- Gründerinnen stellen lediglich 24 Prozent der Gründer von griechischen Startups.
- Die Übernahme von BETA CAE Systems für 1,24 Milliarden US-Dollar stellte den bisher größten Tech-Exit eines griechischen Unternehmens dar.
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KI-Aktien fallen nach OpenAI-Umsatzbericht
Die Aktien von Nvidia, Oracle, CoreWeave und anderen KI-Unternehmen fielen am Donnerstag, nachdem Details zu den Umsätzen von OpenAI bekannt wurden. OpenAI teilte Investoren mit, dass es Ende September einen annualisierten Umsatz von rund 50 Milliarden US-Dollar erreicht habe, niedriger als die weit verbreitete Zahl von 68 Milliarden US-Dollar. Eine mit der Sache vertraute Person sagte, die 68-Milliarden-Zahl habe Bruttoumsätze von Partnern enthalten, was einen direkteren Vergleich mit Anthropic ermögliche. OpenAI hob außerdem ein Gesamtwachstum von 77 % im dritten Quartal und ein Wachstum von 107 % im Enterprise-Geschäft hervor. Das Unternehmen bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor, mit einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar, und führt frühe Gespräche über eine neue Finanzierungsrunde von rund 30 Milliarden US-Dollar.
SCHUFA meldet mehr Zahlungsprobleme, Kleinkredite steigen
Laut SCHUFA Risiko- und Kreditkompass 2026 stieg der Anteil der Verbraucher mit registrierten Zahlungsstörungen im vergangenen Jahr von 7,9 % auf 8,1 %. Die Zahl der erstmaligen Zahlungsausfälle lag rund zwölf Prozent über dem Vorjahreswert. Die Privatinsolvenzanträge wuchsen um 8,3 % auf rund 88.000, und die Zahl der Pfändungsschutzkonten erreichte mit 2,82 Millionen einen Höchststand. Regional verzeichneten Bremen (11,2 %), Berlin (10,1 %) und Nordrhein-Westfalen (9,9 %) die höchsten Anteile betroffener Verbraucher, während Bayern (6 %) und Baden-Württemberg (6,6 %) die niedrigsten Quoten aufwiesen. Kleinkredite unter 1.000 Euro stiegen um elf Prozent auf 7,5 Millionen Verträge, unter anderem wegen der zunehmenden Nutzung von Buy-Now-Pay-Later-Angeboten im Onlinehandel, während größere Ratenkredite über 1.000 Euro um zwei Prozent zurückgingen. Das Hypothekengeschäft legte kräftig zu: Die Zahl neuer Immobilienkredite stieg um 25 % auf 1,12 Millionen, das Darlehensvolumen um 21 % auf 177,9 Milliarden Euro.
Fast Retailing erzielt Rekordumsatz und steigert Gewinn deutlich
Fast Retailing, der Mutterkonzern von Uniqlo, hat für das Geschäftsjahr 2026 Rekordzahlen vorgelegt: Der Umsatz stieg um 16,6 % auf 3,96 Billionen Yen (22,39 Mrd. Euro), der operative Gewinn um 30,4 % auf 718,4 Mrd. Yen (4,06 Mrd. Euro). Der Nettogewinn legte um 25,3 % auf 542,5 Mrd. Yen (3,07 Mrd. Euro) zu – das fünfte Rekordjahr in Folge. Treiber war die internationale Expansion, insbesondere in Europa und Nordamerika: Das internationale Uniqlo-Geschäft wuchs um 26,2 %, Europa um 38,7 % und Nordamerika um 34,6 %. Erstmals übertraf der gemeinsame Umsatz von Europa und Nordamerika den von Greater China und anderen asiatischen Märkten. Auch Japan und Greater China verzeichneten Zuwächse. Für 2027 prognostiziert der Konzern weiteres Wachstum mit einem Umsatz von 4,45 Billionen Yen und zweistelligen Zuwächsen in den internationalen Märkten.
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