Beobachtetes Signal · 14. Feb. 2019 · Funding · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Google investiert 13 Milliarden US-Dollar in US-Infrastruktur
Google plant Investitionen in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar in die US-Infrastruktur, um neue Rechenzentren und Büros in insgesamt 24 Bundesstaaten zu errichten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Die Initiative soll Zehntausende Arbeitsplätze schaffen, darunter mehr als 10.000 Baustellen-Rollen in Bundesstaaten wie Nebraska, Nevada, Ohio, Texas, Oklahoma, South Carolina und Virginia. CEO Sundar Pichai kündigte die Pläne in einem Blogbeitrag an und betonte, dass damit die Vorjahreswerte übertroffen werden sollen. Ein Teil der Investitionen fließt in Nachhaltigkeitsprojekte, wie etwa 1,6 Millionen Solarmodule in Tennessee und Alabama. Neben der Stärkung lokaler Volkswirtschaften und der Produktoptimierung vergrößert der Tech-Gigant durch diese Expansion seinen politischen Einfluss und das Lobbying-Potenzial in zahlreichen Regionen massiv.
Massive Expansion der Plattform-Infrastruktur mit weitreichenden regionalen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen in den USA.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google investiert 13 Milliarden US-Dollar in neue Büros, Rechenzentren und energieeffiziente Infrastruktur in den USA.
- Ausweitung auf weitere Bundesstaaten, womit Googles Präsenz in den USA auf 24 Bundesstaaten wächst.
- Der Bau schafft über 10.000 Arbeitsplätze in Bundesstaaten wie Nebraska, Nevada, Ohio, Texas, Oklahoma, South Carolina und Virginia.
- Die Komponente für erneuerbare Energien umfasst 1,6 Millionen Solarmodule in Tennessee und Alabama.
- CEO Sundar Pichai kündigte die Initiative via Blogpost an; im Vorjahr investierte Google bereits in die US-Infrastruktur und schuf über 10.000 neue Stellen.
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Google enthüllt 2,7-GW-Energieplan für neues Rechenzentrum
Google hat eine Partnerschaft mit dem Energieversorger DTE aus Michigan bekannt gegeben, um 2,7 Gigawatt neue Kapazität zur Versorgung eines geplanten Rechenzentrums bei Detroit bereitzustellen. Das Paket umfasst 1,6 GW Solarstrom, 400 MW Batteriespeicher mit vier Stunden Speicherdauer, 50 MW Langzeitspeicher, 300 MW an zusätzlichen sauberen Ressourcen sowie 350 MW über Demand-Response-Programme. Die Vereinbarung nutzt Googles Clean Transition Tariff, einen Mechanismus, den das Unternehmen bereits bei einem ähnlichen Abkommen mit Xcel Energy in Minnesota eingesetzt hatte. Zudem kündigte Google einen Energy Impact Fund in Höhe von 10 Millionen US-Dollar an, um Stromrechnungen durch Maßnahmen wie Gebäudeisolierung zu senken. Einige Details, darunter die genaue Definition der zusätzlichen sauberen Ressourcen, bleiben jedoch unklar.
Google investiert 15 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur in Finnland
Google hat seine bislang größte Einzelinvestition in Europa angekündigt und verpflichtet sich, bis 2028 mindestens 13 Milliarden Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Finnland zu investieren. Das Projekt umfasst neue Rechenzentren in Muhos, Kajaani und Vaala, die Erweiterung des bestehenden Standorts in Hamina sowie Investitionen in Stromnetze und grüne Energieprojekte. Ein zentraler Baustein ist ein 22-jähriger Stromabnahmevertrag (PPA) mit dem finnischen Energiekonzern Fortum zur Laufzeitverlängerung des Kernkraftwerks Loviisa – Googles erstes Kernenergie-Abkommen außerhalb der USA. Zusätzliche PPAs sichern Kapazitäten aus zwei Onshore-Windparks ab, ergänzt durch ökologische Renaturierungsmaßnahmen. Dieser Schritt festigt Finnlands Rolle als führender Rechenzentren-Hub, der aufgrund günstiger Flächen- und Energieverfügbarkeit als ‚Texas von Europa‘ gilt. Infolge der Ankündigung stieg die Fortum-Aktie um 11 Prozent.
Google plant Rechenzentrum in Minnesota mit erneuerbaren Energien
Alphabet-Tochter Google hat Pläne für den Bau ihres ersten Rechenzentrums im US-Bundesstaat Minnesota bekannt gegeben. Auf einem rund 194 Hektar großen Gelände in Pine Island soll Infrastruktur zur Unterstützung von KI-Workloads und dem Cloud-Geschäft entstehen. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Versorger Xcel plant Google die Bereitstellung von 1.400 MW Windkraft, 200 MW Solarenergie und 300 MW Batteriespeicher im Xcel-Netz, wobei die Projekte für 2028 bis 2029 anvisiert sind. Google übernimmt die Kosten für erforderliche Übertragungsinfrastruktur sowie sämtliche Energiekosten und zahlt einen Preisaufschlag, um andere Verbraucher zu entlasten. Das Projekt sieht zudem eine Steuererleichterung vor, während die endgültige Genehmigung durch die zuständige Regulierungsbehörde noch aussteht und das Vorhaben lokal auf Gegenwind stößt.
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