Beobachtetes Signal · 29. Juli 2019 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google ersetzt Voice Search durch den Assistant auf Android
Google plant die vollständige Ablösung von Voice Search durch den Google Assistant für sprachbasierte Suchanfragen auf Android-Geräten. Die Nutzeransprache ändert sich dabei von „Hey Google“ zu „Ask Your Assistant“, wobei die Suchergebnisse künftig in einem von unten einblendbaren Panel (Slide-up Panel) angezeigt werden. Der Rollout ist derzeit noch nicht flächendeckend abgeschlossen, sodass Voice Search in zahlreichen Sprachen vorerst weiterhin verfügbar bleibt. Branchenberichten zufolge zielt diese Umstellung darauf ab, den Assistant verstärkt zur Datengenerierung zu nutzen, um präzisere Informationen und relevante Ergebnisse bereitzustellen. Laut übereinstimmenden Medienberichten von 9to5Google, auf die sich Autor Abner Li beruft, handelt es sich um einen dauerhaften Austausch. Um Verwirrungen bei Anwendern zu vermeiden, sollen Voice Search und der Assistant nicht parallel betrieben werden. Dieser strategische Schritt verändert die User Experience (UX) bei der mobilen Sprachsuche grundlegend.
Wesentliche Plattformänderung von Google, die die UX der Android-Sprachsuche sowie die datenbasierte Ausspielung von Suchergebnissen maßgeblich beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google ersetzt Voice Search auf Android dauerhaft durch den Google Assistant für sprachbasierte Suchanfragen.
- Die Nutzeransprache ändert sich von „Hey Google“ zu „Ask Your Assistant“.
- Suchergebnisse werden bei Verwendung des Assistants in einem Slide-up Panel dargestellt.
- Der Rollout erfolgt schrittweise; Voice Search bleibt in einigen Sprachen vorerst verfügbar.
- Der Bericht basiert auf Recherchen von 9to5Google (Abner Li).
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Google ersetzt Google Assistant ab September 2026 durch Gemini
Google stellt den Google Assistant ein und ersetzt ihn auf kompatiblen Android-Geräten vollständig durch den KI-Chatbot Gemini. Die ursprünglich für Ende 2025 geplante Umstellung wurde wegen Migrationsproblemen verschoben; nun soll der Rollout nach Nutzerbenachrichtigungen am 4. September 2026 beginnen. Der Übergang kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen und ist nach der Durchführung unwiderruflich. Gemini übernimmt die Standardrolle und lässt sich wie gewohnt über Sprachbefehle oder den Power-Button aktivieren. Ältere Smartphones mit weniger als 2 GB RAM oder geringem Speicher sind nicht kompatibel, und bei Android Automotive verläuft die Einführung langsamer. Dieser Plattformwechsel verändert die Interaktionsmuster im Android-Ökosystem grundlegend und hat strategische Relevanz für zukünftige sprachgesteuerte Werbe- und Engagement-Formate.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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