Beobachtetes Signal · 12. Feb. 2025 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google News stellt ab März auf automatisierte Publikationsseiten um
Google hat eine wesentliche Richtlinienänderung für Google News angekündigt: Ab März werden Publikationsseiten im Nachrichtendienst ausschließlich automatisiert von Google generiert. Von Publishern erstellte Seiten entfallen vollständig, wodurch Verlage die Möglichkeit verlieren, ihre Präsentation im Publisher Center manuell anzupassen. Betroffen sind unter anderem Titel und Logos, wobei die entsprechende Kachel im Publisher Center entfernt wird. Künftig dienen Logos und Site Names als Titel, wobei Logos weiterhin über Google News Showcase und den Reader Revenue Manager eingebunden werden können. Google sortiert die Inhalte anhand von Relevanz, Aktualität und weiteren Faktoren vor, sofern sie die Content-Richtlinien erfüllen. Diese Umstellung zielt darauf ab, die Arbeitsabläufe für Verlage zu verschlanken und das User Experience zu vereinfachen, schränkt jedoch gleichzeitig die visuelle Kontrolle der Publisher über ihre Darstellung ein.
Eine wesentliche Richtlinienänderung einer Major Platform (Google), die die Darstellung von News-Publishern sowie etablierte SEO-Workflows nachhaltig verändert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Start im März: Google News nutzt ausschließlich automatisch generierte Publikationsseiten.
- Publisher-erstellte Seiten werden in Google News nicht mehr ausgespielt.
- Manuelle Anpassungen von Titeln und Logos im Publisher Center entfallen ersatzlos.
- Logos und Site Names dienen als Titel; Logos bleiben über News Showcase und Reader Revenue Manager steuerbar.
- Inhaltliche Relevanz und die Einhaltung der Google News Content-Richtlinien bleiben Grundvoraussetzung für die Sichtbarkeit.
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Google bringt agentische KI in Gemini für Unternehmen
Bei einer Google-Cloud-Veranstaltung am Donnerstag kündigte Google an, seine Gemini-KI ins agentische Zeitalter zu führen. Ein einheitlicher Agent kann nicht nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben eigenständig planen und ausführen. Zunächst für Unternehmen gedacht, kann der Agent mit internen Systemen verbunden werden, benutzerdefinierte Fähigkeiten nutzen und sogar Modelle von Drittanbietern wie Anthropics Claude auswählen. Er verfügt über ein eigenes Workspace-Konto mit E-Mail-Adresse und schreibt ein eigenes Audit-Protokoll. Zu den frühen Testern gehören On, Shopify und PayPal. Gemini hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer, und fast 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen Gemini Enterprise.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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