Beobachtetes Signal · 8. Mai 2026 · Policy Update · Quelle: onlinemarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral

Google erwägt Lockerung der EU-Spam-Regeln zu Site Reputation Abuse

Zusammenfassung des Signals

Berichten zufolge plant Google eine Anpassung seiner Spam-Richtlinien in der EU, um die Praxis des Site Reputation Abuse – auch bekannt als Parasite SEO – unter bestimmten Bedingungen möglicherweise wieder zuzulassen. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf ein im November 2025 eingeleitetes Verfahren der EU-Kommission, das prüft, ob die Herabstufung von Publisher-Seiten durch Google gegen den Digital Markets Act verstößt. Laut Agenturmeldungen von Reuters und Bloomberg geht aus einem Entwurf eine EU-spezifische Änderung hervor. Zwar hatte Google seine Spam-Richtlinien in den Jahren 2024 sowie im März 2026 verschärft, um gegen Expired Domain Abuse, Scaled Content Abuse und Site Reputation Abuse vorzugehen, doch drohen bei Verstößen gegen den Digital Markets Act drastische Bußgelder von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes. Eine offizielle Entscheidung der EU-Kommission steht noch aus.

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Hohe Konfidenz

Eine mögliche Anpassung der Such- und SEO-Richtlinien durch Google infolge eines EU-Verfahrens nach dem Digital Markets Act verdeutlicht den massiven regulatorischen Druck auf Big Tech und hat weitreichende Implikationen für die digitale Publishing- und SEO-Branche.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Google erwägt angeblich eine Anpassung seiner Spam-Richtlinie in der EU, um Site Reputation Abuse (Parasite SEO) möglicherweise wieder zu erlauben.
  • Zuvor hatte Google mit Updates in 2024 und März 2026 gezielt Expired Domain Abuse, Scaled Content Abuse und Site Reputation Abuse sanktioniert.
  • Die EU-Kommission untersucht seit November 2025 im Rahmen des Digital Markets Act, ob Googles Herabstufungen von Publisher-Inhalten wettbewerbswidrig sind.
  • Reuters und Bloomberg berichteten über einen Entwurf, der eine EU-spezifische Ausnahmeregelung bei den Such-Spam-Regeln vorsieht.
  • Verstöße gegen den Digital Markets Act können Bußgelder von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes nach sich ziehen, was enormen Regulierungsdruck erzeugt.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: onlinemarketing.de•Veröffentlicht: 8. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Wegen Strafandrohung: Google könnte Spam-Regeln zu Site Reputation Abuse in EU ändern”

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Google aktualisiert Site-Reputation-Policy für den europäischen Wirtschaftsraum

Google hat seine Site Reputation Policy angepasst. Mit Wirkung zum 30. August 2026 gelten im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) modifizierte Regeln, die insbesondere deutsche Publisher und Affiliate-Websites betreffen. Bei Verstößen gegen die Richtlinie zu Reputationsmissbrauch verhängt Google manuelle Maßnahmen künftig nicht mehr pauschal für die gesamte Domain, sondern bewertet den problematischen Unterbereich separat. Die Richtlinie zielt auf Praktiken ab, bei denen Drittanbieterinhalte auf etablierten Domains gehostet werden, um deren Ranking-Signale auszunutzen. Google stellt klar, dass Affiliate-Inhalte nicht automatisch als Missbrauch eingestuft werden; entscheidend sind Qualität, Relevanz und Transparenz. Publisher müssen sicherstellen, dass Inhalte einen echten Mehrwert bieten und thematisch zur Hauptseite passen. Diese Änderung hat direkte Auswirkungen auf die SEO- und Monetarisierungsstrategien im europäischen Raum.

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Search / SEO29. Juni 2026

Google schließt June 2026 Spam Update für die Suche ab

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