Beobachtetes Signal · 25. Juni 2026 · Policy Update · Quelle: t3n · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Positiv
Google lockert Play-Store-Abrechnungsregeln und passt Gebührenstrukturen an
Google hat Änderungen der Play-Store-Abrechnungsregeln mit Wirkung zum 30. Juni 2026 angekündigt, die Entwicklern in den USA, dem EWR und dem UK erlauben, Nutzer zu externen Zahlungsmethoden oder eigenen Websites weiterzuleiten. Google erhebt eine Servicegebühr von 10 % auf den ersten Millionenumsatz von Entwicklern, unabhängig von der Zahlungsmethode. Bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems fällt eine zusätzliche Gebühr von 5 % an, die bei alternativen Zahlungswegen entfällt. Apps mit einem Jahresumsatz von über 1 Million US-Dollar werden bei Neuinstallationen mit 20 % für In‑App-Käufe belastet, während die Abo-Gebühren bei 10 % verbleiben. Zudem startet Google am 30. September 2026 zwei reduzierte Gebührenprogramme namens „Games Level Up“ und „Apps Experience“, wobei ein globaler Rollout alternativer Abrechnungen für die Zeit nach dem 30. September 2027 geplant ist. Die Änderungen resultieren aus dem Epic-Games-Kartellverfahren und einem Vergleich aus dem Jahr 2025.
Die Anpassung der Play-Store-Richtlinien durch Google verändert die Monetarisierung, Zahlungssteuerung und Umsatzbeteiligungen von Entwicklern in Kernmärkten erheblich und führt neue Gebührenmodelle ein. Solche Plattformentscheidungen haben weitreichende kommerzielle und technische Auswirkungen auf App-Ökosysteme sowie Monetarisierungsstrategien.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ab dem 30. Juni 2026 erlaubt Google Play-Store-Entwicklern in den USA, im EWR und im UK die Weiterleitung zu externen Zahlungsmethoden oder eigenen Websites.
- Google erhebt eine Servicegebühr von 10 % auf die erste Million des jährlichen Entwicklerumsatzes, ungeachtet des verwendeten Zahlungssystems.
- Entwickler, die das Google-Abrechnungssystem nutzen, zahlen eine zusätzliche Gebühr von 5 %; diese entfällt bei alternativen Zahlungsmethoden oder Links zu eigenen Websites.
- Bei Apps mit einem Jahresumsatz von über 1 Million US-Dollar werden für neue In‑App-Käufe bei Neuinstallationen 20 % fällig, während Abo-Gebühren 10 % betragen.
- Google startet am 30. September 2026 die reduzierten Gebührenprogramme „Games Level Up“ und „Apps Experience“; ein globaler Rollout ist nach dem 30. September 2027 geplant.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Google announced that from June 30, 2026 it will allow Play Store developers to redirect users to external payment methods or their own webs...”
“The article states the changes stem from an antitrust lawsuit Epic Games filed against Google in 2020 and a subsequent settlement between Go...”
“The article reporting these changes was published on the German tech site t3n....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Google und Epic Games einigen sich: Play-Store-Gebühren sinken auf 20 Prozent
Google und Epic Games haben einen weltweiten Vergleich erzielt, der ihren jahrelangen Rechtsstreit beilegt und tiefgreifende Änderungen der Google-Play-Richtlinien auslöst. Künftig setzt Google eine neue Servicegebühr von 20 Prozent für In-App-Käufe bei Neuinstallationen und 10 Prozent für wiederkehrende Abonnements an, zuzüglich 5 Prozent bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems. Zudem kehrt Fortnite in den Google Play Store zurück. Google führt ein Programm für registrierte App Stores ein, um die Installation zugelassener alternativer App-Marktplätze zu vereinfachen, und startet neue Entwickleranreize. Die neuen Konditionen und Programme rollen ab dem 30. Juni 2026 regional in den USA, dem EWR und Großbritannien aus, gefolgt von einer weltweiten Expansion bis zum 30. September 2027.
Google kippt Play-Store-Provision nach Epic-Streit und öffnet Android
Google beendet die klassische 30-Prozent-Provision im Play Store und führt flexiblere Zahlungsstrukturen sowie ein neuartiges Programm für registrierte Drittanbieter-App-Stores ein. Der Schritt, ausgelöst durch den Rechtsstreit mit Epic Games um Fortnite, zielt darauf ab, die Entwicklererlöse zu steigern und alternative Zahlungsmethoden zu erlauben. Die generelle Provision sinkt auf 20 Prozent, bei Abonnements auf 10 Prozent und für spezielle Programme auf 15 Prozent. Entwickler dürfen alternative Zahlungsmethoden nutzen oder Nutzer auf eigene Webseiten verleiten; bei Abrechnung über Google Play fällt im EWR, UK und den USA eine Gebühr von 5 Prozent an. Zudem startet ein Programm für registrierte Android-Marktplätze mit vereinfachter Installation. Die weltweite Einführung erfolgt schrittweise bis 2027. Ein außergerichtlicher Vergleich zwischen Google und Epic im November 2025 im Wert von rund 800 Millionen US-Dollar bringt Fortnite weltweit zurück in den Play Store und setzt auch das App-Store-Modell von Apple unter Druck.
Google senkt Play-Store-Gebühren und startet Level-Up-Programm für Games
Aurash Mahbod, GM für Games bei Google Play, erläuterte die neue Gebührenstruktur des Play Store sowie das 'Games Level Up'-Programm. Die Anpassungen traten am 30. Juni für Entwickler in den USA, der EU und Großbritannien in Kraft; weitere Regionen folgen gestaffelt (Australien: 30. September; Japan und Korea: 31. Dezember; Rest der Welt: 30. September 2027). Google senkt die grundlegende Service-Gebühr für Einmalkäufe bei Neuinstallationen von 30 % auf 20 % und entkoppelt die Abrechnungsgebühr ('Billing Fee'). Durch eine separate Billing Fee von 5 % in den USA, Großbritannien und der EU verbleiben bestimmte bestehende In-App-Käufe (IAP) über Googles Bezahlsystem faktisch auf dem bisherigen Kostenniveau, während Neuinstallationen effektiv bei 25 % liegen. Das Level-Up-Programm gewährt Entwicklern noch tiefere Rabatte, knüpft diese jedoch an spezifische technische Vorgaben und zusätzliche Compliance-Anforderungen.
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