Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2023 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Google führt neue Top-Level-Domain .ing ein
Das Registry Team von Google hat den Start der neuen Top-Level-Domain .ing bekannt gegeben. Interessenten konnten bis zum 5. Dezember im Rahmen einer Early Access Period (EAP) gegen eine zusätzliche Gebühr vorab Domains sichern, bevor die TLD am 5. Dezember offiziell für die Allgemeinheit freigegeben wurde. Registrierungen sind seither über akkreditierte Registrar-Dienste gegen eine jährliche Gebühr möglich. Die zentrale Anlaufstelle get.ing informiert über Details und Best Practices, darunter prominente Anwendungsbeispiele wie edit.ing von Adobe Acrobat, design.ing von Canva oder ink.ing von The Inkbunny Studios. Die Endung .ing leitet sich aus der englischen Partizip-Form ab und eröffnet Unternehmen neue kreative Möglichkeiten bei der URL-Gestaltung im Rahmen ihrer Identity Management- und Branding-Strategien.
Die Einführung einer neuen Top-Level-Domain durch Google Registry bietet Unternehmen innovative Branding-Potenziale, hat jedoch nur moderate Auswirkungen auf das breite Marktumfeld.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google Registry Team kündigte den Start der neuen Top-Level-Domain .ing an.
- Eine Early Access Period (EAP) mit gebührenpflichtigem Vorabzugang lief bis zum 5. Dezember.
- Der offizielle Public Launch erfolgte am 5. Dezember; Domains sind über Registrare gegen Jahresgebühr erhältlich.
- Prominente Anwendungsbeispiele umfassen edit.ing (Adobe Acrobat), design.ing (Canva) und ink.ing (The Inkbunny Studios).
- Ausführliche Registrierungsinformationen und Beispiele stellt die Plattform get.ing bereit.
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ICANN erhält 1.615 Anträge für neue Top-Level-Domains
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat erstmals seit 2012 wieder Anträge für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs) angenommen. Insgesamt wurden 1.615 Anträge von 481 Antragstellern eingereicht, mit einem starken Fokus auf KI-bezogene Domains. Zehn Unternehmen, darunter Meta und OpenAI, bewarben sich um .agent, sieben um .agi und sechs um .asi. Meta reichte 21 Anträge ein, darunter .instagram und .threads, während OpenAI 15 Anträge stellte, darunter .chatgpt und .codex. Auch deutsche Unternehmen wie Adidas, Biontech und Allianz bewarben sich um markenbezogene Domains. Die Antragsgebühr kann bis zu 227.000 US-Dollar pro Domain betragen. Der Artikel hebt auch den finanziellen Erfolg von Ländercode-Domains wie .ai hervor, die Anguilla bis November 2025 rund 59 Millionen Euro einbrachte.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
BBC-Chef kündigt Silicon-Valley-Umbau an
BBC-Intendant Matt Brittin, ehemals bei Google, hat einen umfassenden kulturellen und strategischen Umbau der britischen Rundfunkanstalt angekündigt. In einer Town-Hall-Rede forderte er die Mitarbeiter auf, schnellere Entscheidungen zu treffen, digitale Dienste als Flaggschiffprodukte zu behandeln und kontrollierte Experimente zu wagen. In der Rede, die keine Bestätigung von TV-Sender-Schließungen enthielt, stellte Brittin einen Prototyp für den Streamingdienst iPlayer vor, darunter einen KI-Agenten für Empfehlungen und mehrsprachige Unterstützung, personalisierte Startseiten und eine Zufallsauswahl-Funktion. Die Publikumstests sollen in Kürze beginnen. Während einige Mitarbeiter die neue Richtung begrüßten, äußerten andere Skepsis angesichts der Risiken für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Brittin betonte die Notwendigkeit greifbarer Ergebnisse und deutete einen künftigen Übergang weg von der analogen Verbreitung an.
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