Beobachtetes Signal · 28. Juni 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google veröffentlicht Gemma 2 für Entwickler und Forscher
Google hat mit Gemma 2 die verbesserte zweite Generation seiner offenen KI-Modellfamilie für globale Entwickler und Forscher veröffentlicht. Gemma 2 ist in Konfigurationen mit 9B- und 27B-Parametern erhältlich und bietet eine deutlich höhere Leistung sowie Effizienz im Vergleich zur ersten Generation. Die Modelle basieren auf derselben Technologie und Forschung wie Googles Gemini und sind auf Kosteneffizienz ausgelegt, während sie mit Modellen mit deutlich mehr Parametern konkurrieren. Gemma 2 lässt sich nahtlos in bestehende Workflows integrieren und ist kompatibel mit HuggingFace Transformers, JAX sowie TensorFlow. Das Modell ist ab sofort im Google AI Studio verfügbar; die Bereitstellung zum Download via Kaggle, Hugging Face Models und Vertex AI Model Garden ist geplant. Diese Ankündigung unterstreicht Googles strategischen Vorstoß, den Zugang zu offenen KI-Modellen innerhalb der weltweiten Entwickler-Community signifikant zu erweitern und Innovationen voranzutreiben.
Bedeutender technologischer Release eines neuen offenen KI-Modells durch eine Major Platform mit erheblichem Potenzial für die Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Gemma 2 weltweit für Forscher und Entwickler veröffentlicht
- Verfügbar in den Modellgrößen 9B und 27B Parameter
- Basiert auf derselben Technologie und Forschung wie Gemini
- Kompatibel mit HuggingFace Transformers, JAX und TensorFlow
- Verfügbar in Google AI Studio sowie demnächst auf Kaggle, Hugging Face Models und Vertex AI Model Garden
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Googles offenes KI-Modell Gemma knackt Milliarden-Download-Marke
Google hat bekannt gegeben, dass seine offene KI-Modellfamilie Gemma über eine Milliarde Mal heruntergeladen wurde. Demnach umfasst das Gemma-Ökosystem mittlerweile mehr als 100.000 veröffentlichte Modellvarianten sowie zahlreiche Anwendungen aus Community und Forschung – von medizinischen Studien über Satelliteneinsätze bis hin zu Biodiversitätsprojekten. So setzen Organisationen wie NASA, Satlyt und Starcloud Gemma direkt auf Satelliten ein, während Gemma 4 in Indiens Gesundheits-App Aarogya Setu 2.0 integriert wurde. Forscher der Yale University und Google arbeiteten zudem am C2S-Scale-Modell für Mobilkommunikation. Zur Sichtbarmachung von Community-Projekten startete Google das GitHub-Verzeichnis „Awesome Gemma“. Das Unternehmen betont flexible Bereitstellungsoptionen für lokale Umgebungen, Cloud und Edge sowie eine starke Entwicklerbeteiligung mit über 1.600 Kaggle-Einreichungen.
Googles Gemma 4 12B: Multimodales KI-Modell läuft lokal auf Laptops
Google DeepMind hat Gemma 4 12B veröffentlicht, ein neues Open-Source-Multimediainstrument aus der Gemma- und Gemini-Familie, das direkt auf handelsüblichen Notebooks ausgeführt werden kann. Das Modell mit 12 Milliarden Parametern verarbeitet Text, Bilder und – als native Funktion – Audio. Laut Google benötigt es rund 16 GB System- oder GPU-Speicher. Gemma 4 12B steht unter einer Apache-2.0-Lizenz für Entwicklungs- und kommerzielle Zwecke zur Verfügung. Es nutzt eine einheitliche Architektur, die auf separate Vision- oder Audio-Encoder verzichtet, indem Eingaben direkt in das LLM-Backbone eingespeist werden. Benchmarks zeigen eine Leistung nahe an der größeren 26B-MoE-Variante von Google. Das Modell ist bereits über Tools wie LM Studio verfügbar; Inferenzprozesse ohne dedizierte GPU verlaufen jedoch langsamer.
Google DeepMind veröffentlicht Gemma 4 mit massivem Agentic-Sprung
Google DeepMind hat Gemma 4 vorgestellt, was einen Paradigmenwechsel für Open-Weight-Modelle und deren agentische Tool-Nutzung markiert. Das dichte 31B-Modell erreicht 86,4 Prozent im τ2-bench Retail für agentische Tool-Nutzung im Vergleich zu 6,6 Prozent bei Gemma 3 27B, während eine 26B Mixture-of-Experts-Variante (MoE) 85.5 Prozent erzielt und dabei nur rund 3,8 Milliarden Parameter pro Forward Pass aktiviert. Gemma 4 führt natives Function Calling über Steuerungstoken, konfigurierbares Long-Form Reasoning sowie native System-Prompt-Unterstützung ein, wird unter der Apache 2.0-Lizenz bereitgestellt und ist über gängige Toolings wie Hugging Face, vLLM und Ollama verfügbar. Diese Veröffentlichung macht lokale, datenschutzkonforme und kosteneffiziente agentische Deployments deutlich praktikabler und fördert die breite Entwickleradoption.
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