Beobachtetes Signal · 28. Okt. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google führt Query Groups in der Search Console ein
Google integriert Query Groups in die Search Console Insights, um ähnliche Suchanfragen anhand der zugrundeliegenden User Intent mithilfe von KI automatisiert zu clustern. Das neue Feature ersetzt lange Keyword-Listen durch übersichtliche Gruppenkarten, die aggregierte Clicks sowie die jeweils erfolgreichste Einzelsuchanfrage anzeigen. So werden beispielsweise verschiedene Formulierungen einer Frage zu einer einheitlichen Intention zusammengefasst. Erste Accounts haben bereits Zugriff auf das Tool, während ein breiterer Rollout für die kommenden Wochen geplant ist. Die Gruppierungen unterteilen sich in Top, Trending up und Trending down. Diese Entwicklung unterstreicht Googles anhaltenden Fokus auf künstliche Intelligenz im Suchökosystem, zu dem auch Formate wie AI Overviews und der AI Mode gehören. Für SEO-Verantwortliche bietet dies tiefere kontextuelle Einblicke in das tatsächliche Suchverhalten der Audience.
Ein technisches Release einer dominanten Plattform (Google), das die SEO-Praxis und die Nutzung der Search Console maßgeblich verändert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google Query Groups in Search Console Insights clustern ähnliche Suchanfragen per KI nach User Intent.
- Gruppierte Karten zeigen aggregierte Clicks, angeführt von der Top-Suchanfrage.
- Varianten gleicher Absichten werden übersichtlich in einer Karte zusammengefasst.
- Erster Rollout läuft bereits; breitere Verfügbarkeit in den nächsten Wochen erwartet.
- Kategorisierung der Gruppen erfolgt in Top, Trending up und Trending down.
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Google testet KI-gestützte Berichterstellung in der Search Console
Google testet derzeit eine innovative KI-Funktion innerhalb der Search Console, mit der SEO-Profis Performance-Berichte über natürlichsprachliche Prompts konfigurieren und abrufen können. In dieser experimentellen Umgebung öffnet sich ein KI-Bedienfeld am rechten Bildschirmrand, über das gezielte Abfragen für spezifische Suchanfragen, Zeiträume oder Regionen möglich sind. Ein Beispiel-Prompt wie „Zeige die CTR von Suchanfragen mit ‚wie man‘ oder ‚was ist‘ in Kanada letzte Woche“ veranlasst das Tool dazu, entsprechende Berichte mit automatisch angewendeten Filtern zu generieren. Diese Neuerung folgt auf die Einführung von Custom Annotations und zielt darauf ab, die Datenanalyse im SEO-Bereich durch den Wegfall manueller Klickpfade zu beschleunigen. Das Feature wurde über den Google Search Central Account auf LinkedIn angekündigt und steht voraussichtlich noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Bei einem flächendeckenden Rollout könnte dies die Interaktion von SEO-Teams mit großen Datenmengen nachhaltig verändern.
Google integriert Marken-Suchfilter in Search Console
Die Google Search Console erhält im Performance-Bericht einen neuen Filter zur Unterscheidung zwischen markenbezogenen und nicht markenbezogenen Suchanfragen. Marken-Suchanfragen umfassen den Firmennamen in verschiedenen Sprachen, erkennbare Schreibfehler oder spezifische Produkte beziehungsweise Dienstleistungen. Die Zuordnung erfolgt über die KI von Google, wobei in Grenzfällen Fehklassifizierungen möglich sind. Der Filter greift über alle Suchtypen wie Web, Bilder, Videos sowie News und passt Impressionen, Klicks, die durchschnittliche Position sowie die CTR entsprechend an. Zusätzlich weist der Statistik-Bericht die Gesamtklicks getrennt nach Marken- und Non-Brand-Traffic aus, um die Markenbekämpfung und -wahrnehmung detailliert zu analysieren. Die Funktion beschränkt sich auf Top-Level-Properties mit ausreichendem Suchvolumen und wird in den kommenden Wochen schrittweise ausgerollt.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
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