Beobachtetes Signal · 5. Apr. 2019 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google löst externen KI-Ethikrat nach nur einer Woche auf
Google hat den Advanced Technology External Advisory Council (ATEAC) ins Leben gerufen, um ethische Fragen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu adressieren und Prinzipien zu priorisieren, die gesellschaftlichen Nutzen in den Vordergrund stellen. Der achtköpfige Expertenrat sollte aktuelle Herausforderungen beleuchten. Nach nur einer Woche löste Google das Gremium jedoch wieder auf, da es im aktuellen Umfeld nicht wie vorgesehen funktionieren könne. Vorausgegangen waren massive Proteste von Google-Mitarbeitern gegen Kay Coles James, Präsidentin der Heritage Foundation, die dem Rat angehörte. Über 2.000 Mitarbeitende unterzeichneten eine Petition gegen ihre Berufung, da ihre Haltung zu Themen wie Transgender-Rechten, Abtreibung und Einwanderung im Widerspruch zu Googles KI-Richtlinien stehe. Google kündigte an, die Zusammensetzung zu überdenken und das Gremium möglicherweise neu zu starten.
Richtlinien-Update einer großen Plattform (Google) im Bereich der KI-Ethik-Governance; der Vorfall verdeutlicht den erheblichen internen Einfluss von Mitarbeiterprotesten auf strategische Entscheidungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google gründete den Advanced Technology External Advisory Council (ATEAC) zur Beratung in Fragen der KI-Ethik.
- Das Gremium bestand aus acht Experten zur Diskussion ethischer Herausforderungen.
- Google löste den ATEAC nach nur einer Woche auf und verwies auf ein nicht funktionsfähiges Umfeld.
- Über 2.000 Google-Mitarbeiter unterzeichneten eine Petition gegen die Beteiligung von Kay Coles James.
- Die Positionen der Heritage-Foundation-Präsidentin stießen auf heftigen internen Widerstand und warfen Fragen zur Übereinstimmung mit Googles KI-Richtlinien auf.
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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
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