Beobachtetes Signal · 14. Juni 2022 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Google-Diskriminierung: 3,8 Millionen US-Dollar Nachzahlung geplant
Google muss im Rahmen eines Vergleichs mit dem Office of Federal Contract Compliance Programs (OFCCP) des US-Arbeitsministeriums 3,8 Millionen US-Dollar an aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Bewerber zahlen. Hintergrund sind festgestellte Benachteiligungen von Frauen und asiatischen Bewerbern bei Gehältern und Neueinstellungen, darunter 2,565 Ingenieurinnen an Google-Standorten in Mountain View und Washington im Zeitraum von 2014 bis 2017. Ein Teil des Vergleichsbetrags in Höhe von 1,25 Millionen US-Dollar ist für künftige Gehaltsanpassungen reserviert, während verbleibende Mittel in Diversitätsinitiativen fließen sollen. OFCCP-Direktorin Jane Suhr betonte die fortlaufende Durchsetzung von Chancengleichheitsgesetzen. Google verwies auf die Zeitspanne der Untersuchungen vor internen Verbesserungen und bekräftigte das Engagement für faire Einstellungs- und Vergütungspraktiken sowie kontinuierliche Anstrengungen zur Förderung von Chancengleichheit.
Ein bedeutender regulatorischer Vergleich bei einem führenden Technologiekonzern, der branchenweite Risiken und Compliance-Anforderungen hinsichtlich Entgeltgleichheit und Diskriminierungsprävention verdeutlicht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google zahlt nach einem OFCCP-Vergleich 3,8 Millionen US-Dollar an Beschäftigte und Bewerber.
- Zwischen 2014 und 2017 erhielten 2,565 Ingenieurinnen an Standorten in Mountain View und Washington geringere Gehälter als männliche Kollegen.
- Asiatische Bewerber waren von Benachteiligungen im Einstellungsprozess bei Google betroffen.
- 1,25 Millionen US-Dollar des Vergleichs sind für Gehaltsanpassungen vorgesehen, der Rest fließt in Diversitätsinitiativen.
- Behördliche Untersuchungen belegten Entgelt- und Einstellungsdiskrepanzen an Google-Standorten in Mountain View und Washington (2014–2017).
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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
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Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
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