Beobachtetes Signal · 24. Apr. 2024 · Policy Update · Quelle: CMSWire · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Positiv
Google verschiebt Abschaffung von Third-Party-Cookies auf Anfang 2025
Google hat angekündigt, die vollständige Abschaffung von Third-Party-Cookies in Chrome vom bisher geplante Zeitplan im vierten Quartal 2024 auf Anfang 2025 zu verschieben. Als Grund nannte das Unternehmen anhaltende Herausforderungen bei der Abstimmung des Feedbacks aus Industrie, Regulierung und Entwicklerkreisen. Zudem muss die britische Wettbewerbsbehörde CMA die Testergebnisse der Werbewirtschaft prüfen, die Marktteilnehmer bis Ende Juni einreichen müssen. Google betonte die fortgesetzte Zusammenarbeit mit der CMA und dem Information Commissioner's Office (ICO), um den Prozess noch in diesem Jahr abzuschließen. Ein konkretes Update zum Zeitplan wird im kommenden Quartalsbericht am 26. April erwartet. Dieser Schritt ist Teil der 2019 gestarteten Privacy Sandbox-Initiative, die darauf abzielt, den Datenschutz im Web zu erhöhen und gleichzeitig zielgerichtete Werbung im Advertising-Ökosystem zu ermöglichen.
Dies ist ein massiver plattformpolitischer Schritt von Google, der den Zeitplan des gesamten digitalen Werbeökosystems für die cookielose Zukunft und alle Stakeholder grundlegend beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google verschiebt die Abschaffung von Third-Party-Cookies in Chrome auf Anfang 2025.
- Die ursprünglich für 2022 geplante Abschaffung wurde mehrfach auf 2023 und 2024 verschoben.
- Ursache für die Verzögerung sind komplexe Abstimmungsprozesse mit Industrie, Regulierern und Entwicklern.
- Die britische CMA fordert Branchen-Testergebnisse bis Ende Juni, was den Zeitplan maßgeblich beeinflusst.
- Ein aktualisierter Zeitplan wird im Quartalsbericht am 26. April 2024 veröffentlicht.
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1 verknüpfte Unternehmen“Google will not complete third-party cookie deprecation on Chrome until early in 2025....”
Ontologie & Marktkonzepte
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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
USA suspendieren Microsoft und Adobe vom Green-Card-Programm
Das US-Arbeitsministerium hat die Suspendierung von Microsoft und Adobe vom Programm zur dauerhaften Arbeitszertifizierung angekündigt, zusammen mit Cognizant, Infosys, Capgemini, Tata, Wipro und HCL. Minister Keith Sonderling nannte aktive Bundesuntersuchungen als Grund für Microsoft und Adobe und kritisierte, dass diese Unternehmen amerikanischen Arbeitnehmern Arbeitsplätze wegnähmen. Vizepräsident JD Vance warf Microsoft konkret vor, entlassene Mitarbeiter durch H-1B-Visuminhaber ersetzt zu haben. Microsoft verteidigte seine Einstellungspraktiken und betonte, dass die Mehrheit seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und die meisten H-1B-Anträge für bestehende Mitarbeiter gestellt würden. Die Ankündigung erfolgte während eines Gipfels im Weißen Haus zur Bekämpfung von H-1B-Betrug, zeitgleich mit der Verleihung der National Medal of Science an mehrere Tech-CEOs durch Präsident Trump.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
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