Beobachtetes Signal · 22. Okt. 2021 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
Google senkt Play Store-Gebühr für Abonnements auf 15 Prozent
Google hat eine Anpassung seiner Richtlinien angekündigt, mit der die Servicegebühr im Play Store für Abonnements ab dem 1. Januar 2022 von 30 Prozent auf 15 Prozent halbiert wird. Der Rabatt gilt für alle Abonnements ab dem ersten Tag, wodurch die bisherige Voraussetzung entfällt, dass Apps bereits zwölf Monate im Store aktiv sein und ein bestimmtes Nutzerwachstum aufweisen mussten. Diese Änderung wird als positive Entwicklung für App-Entwickler bewertet, die auf abonnementbasierte Geschäftsmodelle setzen. Der Artikel verweist zudem auf die anhaltenden kartellrechtlichen und juristischen Auseinandersetzungen im Bereich In-App-Käufe – insbesondere die Streitigkeiten von Epic Games mit Google und Apple –, welche die Diskussion über Plattform-Gebühren weiterhin prägen und die Publisher-Monetarisierung direkt beeinflussen.
Richtlinien-Update einer dominanten Plattform (Google), das die App-Monetarisierung über Play Store-Abonnements direkt beeinflusst und den Wettbewerbsdruck im App-Ökosystem erhöht.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google halbiert die Play Store-Servicegebühr für Abonnements von 30 % auf 15 %.
- Die Regelung tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.
- Bisher mussten Abo-Apps zwölf Monate im Play Store aktiv sein und Nutzerwachstum nachweisen, um sich für den Rabatt zu qualifizieren.
- Die Ankündigung erfolgte über einen offiziellen Blogbeitrag von Google.
- Der Kontext umfasst die anhaltenden juristischen Streitigkeiten von Epic Games mit Google und Apple bezüglich In-App-Käufen.
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Google lockert Play-Store-Abrechnungsregeln und passt Gebührenstrukturen an
Google hat Änderungen der Play-Store-Abrechnungsregeln mit Wirkung zum 30. Juni 2026 angekündigt, die Entwicklern in den USA, dem EWR und dem UK erlauben, Nutzer zu externen Zahlungsmethoden oder eigenen Websites weiterzuleiten. Google erhebt eine Servicegebühr von 10 % auf den ersten Millionenumsatz von Entwicklern, unabhängig von der Zahlungsmethode. Bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems fällt eine zusätzliche Gebühr von 5 % an, die bei alternativen Zahlungswegen entfällt. Apps mit einem Jahresumsatz von über 1 Million US-Dollar werden bei Neuinstallationen mit 20 % für In‑App-Käufe belastet, während die Abo-Gebühren bei 10 % verbleiben. Zudem startet Google am 30. September 2026 zwei reduzierte Gebührenprogramme namens „Games Level Up“ und „Apps Experience“, wobei ein globaler Rollout alternativer Abrechnungen für die Zeit nach dem 30. September 2027 geplant ist. Die Änderungen resultieren aus dem Epic-Games-Kartellverfahren und einem Vergleich aus dem Jahr 2025.
Google und Epic Games einigen sich: Play-Store-Gebühren sinken auf 20 Prozent
Google und Epic Games haben einen weltweiten Vergleich erzielt, der ihren jahrelangen Rechtsstreit beilegt und tiefgreifende Änderungen der Google-Play-Richtlinien auslöst. Künftig setzt Google eine neue Servicegebühr von 20 Prozent für In-App-Käufe bei Neuinstallationen und 10 Prozent für wiederkehrende Abonnements an, zuzüglich 5 Prozent bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems. Zudem kehrt Fortnite in den Google Play Store zurück. Google führt ein Programm für registrierte App Stores ein, um die Installation zugelassener alternativer App-Marktplätze zu vereinfachen, und startet neue Entwickleranreize. Die neuen Konditionen und Programme rollen ab dem 30. Juni 2026 regional in den USA, dem EWR und Großbritannien aus, gefolgt von einer weltweiten Expansion bis zum 30. September 2027.
Google senkt Play-Store-Gebühren und startet Level-Up-Programm für Games
Aurash Mahbod, GM für Games bei Google Play, erläuterte die neue Gebührenstruktur des Play Store sowie das 'Games Level Up'-Programm. Die Anpassungen traten am 30. Juni für Entwickler in den USA, der EU und Großbritannien in Kraft; weitere Regionen folgen gestaffelt (Australien: 30. September; Japan und Korea: 31. Dezember; Rest der Welt: 30. September 2027). Google senkt die grundlegende Service-Gebühr für Einmalkäufe bei Neuinstallationen von 30 % auf 20 % und entkoppelt die Abrechnungsgebühr ('Billing Fee'). Durch eine separate Billing Fee von 5 % in den USA, Großbritannien und der EU verbleiben bestimmte bestehende In-App-Käufe (IAP) über Googles Bezahlsystem faktisch auf dem bisherigen Kostenniveau, während Neuinstallationen effektiv bei 25 % liegen. Das Level-Up-Programm gewährt Entwicklern noch tiefere Rabatte, knüpft diese jedoch an spezifische technische Vorgaben und zusätzliche Compliance-Anforderungen.
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