Beobachtetes Signal · 13. Juli 2026 · Policy Update · Quelle: Mobilegamer.biz · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Positiv
Google senkt Play-Store-Gebühren und startet Level-Up-Programm für Games
Aurash Mahbod, GM für Games bei Google Play, erläuterte die neue Gebührenstruktur des Play Store sowie das 'Games Level Up'-Programm. Die Anpassungen traten am 30. Juni für Entwickler in den USA, der EU und Großbritannien in Kraft; weitere Regionen folgen gestaffelt (Australien: 30. September; Japan und Korea: 31. Dezember; Rest der Welt: 30. September 2027). Google senkt die grundlegende Service-Gebühr für Einmalkäufe bei Neuinstallationen von 30 % auf 20 % und entkoppelt die Abrechnungsgebühr ('Billing Fee'). Durch eine separate Billing Fee von 5 % in den USA, Großbritannien und der EU verbleiben bestimmte bestehende In-App-Käufe (IAP) über Googles Bezahlsystem faktisch auf dem bisherigen Kostenniveau, während Neuinstallationen effektiv bei 25 % liegen. Das Level-Up-Programm gewährt Entwicklern noch tiefere Rabatte, knüpft diese jedoch an spezifische technische Vorgaben und zusätzliche Compliance-Anforderungen.
Google Play überarbeitet seine Monetarisierungs- sowie Billing-Mechanismen grundlegend und führt neue Anreizprogramme ein. Dies hat direkte Auswirkungen auf Entwickler-Umsätze, das Payment Routing und die globale App-Monetarisierung.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Google hat am 30. Juni neue Play-Store-Gebühren für Entwickler in den USA, der EU und Großbritannien eingeführt.
- Gestaffelter Rollout: Australien ab 30. September, Japan und Korea ab 31. Dezember, restliche Märkte bis 30. September 2027.
- Die Standard-Service-Gebühr für Einmalkäufe bei Neuinstallationen sinkt von 30 % auf 20 %, ergänzt durch eine entkoppelte Billing Fee.
- Mit einer Billing Fee von 5 % in den USA, Großbritannien und der EU liegen bestehende IAPs teils weiterhin auf Vorjahresniveau; IAPs bei Neuinstallationen belaufen sich auf 25 %.
- Das 'Games Level Up'-Programm bietet Entwicklern zusätzliche Margenvorteile gegen Erfüllung technischer Vorgaben und Compliance-Kriterien.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Google Play GM for games Aurash Mahbod has explained to us what the tech giant is trying to achieve with its new fee structure and Level Up ...”
“Mahbod did not answer our question on whether or not Epic Games played a role in how the new policies were put together....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Google lockert Play-Store-Abrechnungsregeln und passt Gebührenstrukturen an
Google hat Änderungen der Play-Store-Abrechnungsregeln mit Wirkung zum 30. Juni 2026 angekündigt, die Entwicklern in den USA, dem EWR und dem UK erlauben, Nutzer zu externen Zahlungsmethoden oder eigenen Websites weiterzuleiten. Google erhebt eine Servicegebühr von 10 % auf den ersten Millionenumsatz von Entwicklern, unabhängig von der Zahlungsmethode. Bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems fällt eine zusätzliche Gebühr von 5 % an, die bei alternativen Zahlungswegen entfällt. Apps mit einem Jahresumsatz von über 1 Million US-Dollar werden bei Neuinstallationen mit 20 % für In‑App-Käufe belastet, während die Abo-Gebühren bei 10 % verbleiben. Zudem startet Google am 30. September 2026 zwei reduzierte Gebührenprogramme namens „Games Level Up“ und „Apps Experience“, wobei ein globaler Rollout alternativer Abrechnungen für die Zeit nach dem 30. September 2027 geplant ist. Die Änderungen resultieren aus dem Epic-Games-Kartellverfahren und einem Vergleich aus dem Jahr 2025.
Google und Epic Games einigen sich: Play-Store-Gebühren sinken auf 20 Prozent
Google und Epic Games haben einen weltweiten Vergleich erzielt, der ihren jahrelangen Rechtsstreit beilegt und tiefgreifende Änderungen der Google-Play-Richtlinien auslöst. Künftig setzt Google eine neue Servicegebühr von 20 Prozent für In-App-Käufe bei Neuinstallationen und 10 Prozent für wiederkehrende Abonnements an, zuzüglich 5 Prozent bei Nutzung des Google-Abrechnungssystems. Zudem kehrt Fortnite in den Google Play Store zurück. Google führt ein Programm für registrierte App Stores ein, um die Installation zugelassener alternativer App-Marktplätze zu vereinfachen, und startet neue Entwickleranreize. Die neuen Konditionen und Programme rollen ab dem 30. Juni 2026 regional in den USA, dem EWR und Großbritannien aus, gefolgt von einer weltweiten Expansion bis zum 30. September 2027.
Google kippt Play-Store-Provision nach Epic-Streit und öffnet Android
Google beendet die klassische 30-Prozent-Provision im Play Store und führt flexiblere Zahlungsstrukturen sowie ein neuartiges Programm für registrierte Drittanbieter-App-Stores ein. Der Schritt, ausgelöst durch den Rechtsstreit mit Epic Games um Fortnite, zielt darauf ab, die Entwicklererlöse zu steigern und alternative Zahlungsmethoden zu erlauben. Die generelle Provision sinkt auf 20 Prozent, bei Abonnements auf 10 Prozent und für spezielle Programme auf 15 Prozent. Entwickler dürfen alternative Zahlungsmethoden nutzen oder Nutzer auf eigene Webseiten verleiten; bei Abrechnung über Google Play fällt im EWR, UK und den USA eine Gebühr von 5 Prozent an. Zudem startet ein Programm für registrierte Android-Marktplätze mit vereinfachter Installation. Die weltweite Einführung erfolgt schrittweise bis 2027. Ein außergerichtlicher Vergleich zwischen Google und Epic im November 2025 im Wert von rund 800 Millionen US-Dollar bringt Fortnite weltweit zurück in den Play Store und setzt auch das App-Store-Modell von Apple unter Druck.
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