Beobachtetes Signal · 7. Juli 2026 · Policy Update · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Google rechnet Android-Backups künftig auf den Cloud-Speicher an
Ab dem 7. Juli 2026 rechnet Google Android-Backups für neue Nutzer auf das persönliche Google-Konto-Speicherlimit an, während bestehende Konten in den Folgemonaten migriert werden. Betroffen sind künftig Anrufverläufe, Geräteeinstellungen, App-Daten und SMS, während Fotos und Videos ohnehin bereits angerechnet wurden. Nach Google-Angaben beläuft sich das zusätzliche Datenvolumen im Schnitt auf rund 40 Megabyte pro Gerät, variiert jedoch je nach Nutzung. Als Ausgleich führt das Unternehmen neue Steuerungsoptionen ein, mit denen gezielt bestimmte Backup-Inhalte oder einzelne Apps ausgeschlossen werden können. Bei überschrittenem kostenlosem 15-GB-Kontingent greifen kostenpflichtige Google-One-Tarife, die von 2 Euro pro Monat für 100 GB bis zu 220 Euro monatlich für 30 TB reichen und ab höheren Stufen zusätzliche KI-Funktionen integrieren.
Diese Plattformänderung von Google verändert die Speichermobilisierung für Android-Nutzer grundlegend, treibt potenziell kostenpflichtige Abonnements wie Google One voran und verschärft die Anforderungen an das nutzerseitige Datenmanagement.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Ab dem 07.07.2026 werden Android-Backups für neue Nutzer auf den Google-Konto-Speicher angerechnet; Bestandskonten folgen in den darauffolgenden Monaten.
- Betroffene Backup-Typen umfassen Anruflisten, Geräteeinstellungen, App-Daten und SMS; Google Fotos wurde bereits zuvor angerechnet.
- Google schätzt den durchschnittlichen Zusatzbedarf auf rund 40 Megabyte, wobei der tatsächliche Wert geräteabhängig ist.
- Google bietet 15 GB Gratis-Speicher; kostenpflichtige Google-One-Pläne kosten zwischen 2 Euro/Monat (100 GB) und 220 Euro/Monat (30 TB) inklusive optionaler KI-Features.
- Neue Schalter in den Einstellungen ermöglichen es Anwendern, spezifische Backup-Komponenten und einzelne Apps wie WhatsApp von der Cloud-Sicherung auszuschließen.
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Google rechnet Android-Gerätebackups künftig auf den Cloud-Speicher an
Google hat seine Support-Richtlinien aktualisiert und angekündigt, dass Systembackups von Android-Geräten künftig auf das Speicherkontingent des Google-Kontos angerechnet werden. Diese Änderung bedeutet, dass SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen sowie App-Daten, die in Backups enthalten sind, den verfügbaren Speicherplatz des Kontos belasten, der standardmäßig 15 GB kostenlos umfasst. Android-Einstellungen werden künftig Steuerungselemente bereitstellen, um auszuwählen, welche Gerätedaten gesichert werden sollen; Pixel-Geräte bieten diese Funktion bereits. Google listet auf seinen Support-Seiten auf, welche Dateitypen angerechnet werden und welche nicht. Nutzer, die mehr Speicherplatz benötigen, können ein Google One-Abonnement abschließen, wobei Tarife mit 100 GB ab 2 Euro pro Monat beginnen. Zum Vergleich bietet Apple in der iCloud 5 GB kostenlos an, während iCloud+ 50 GB für 1 Euro pro Monat bereitstellt.
Google ermöglicht Ausschluss einzelner Android-Apps von Backups
Google rollt eine neue Android-Backup-Funktion aus, mit der Nutzer einzelne Apps von Cloud-Backups ausschließen können. Die Funktion wird über die Google Play Services (Version 26.25) verteilt, befindet sich derzeit in der Beta-Phase und ist nicht auf Pixel-Geräte oder die neueste Android-Version beschränkt. Die Steuerung erfolgt über die Geräteeinstellungen unter dem Menüpunkt für die Verwaltung von App-Daten, wobei das System warnt, dass ausgeschlossene Daten aus dem Google-Konto gelöscht werden. Kerndaten wie SMS, MMS, Anruflisten und Geräteeinstellungen sind von diesem Ausschluss ausgenommen und werden weiterhin automatisch gesichert. Bereits im Februar hatten die Play Services das automatische Speichern heruntergeladener Dokumente in Google Drive eingeführt.
Google Tests 5GB Default Storage; 15GB Needs Phone
Reports indicate Google is testing a change to the free cloud storage allocation for new accounts: newly created Google accounts may receive only 5 GB by default, with the full 15 GB unlocked only after a phone number is added for verification. The change is reflected in an updated Google support page that now says users receive “up to 15 GB” rather than a flat 15 GB. A Reddit user and coverage on AndroidCentral surfaced the test; Google says the phone number is used to ensure the bonus storage is granted only once per person. Observers note the move could aim to curb bot/misuse or nudge users toward paid storage plans. The article was published by t3n on 2026-05-15.
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